Corona-Pandemie:
Aktuelle Informationen

Ab dem 25. April 2021 sind in den Gemeinden der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland wieder Präsenzgottesdienste möglich - abhängig von der Höhe der örtlichen Sieben-Tage-Inzidenz.

Auf dieser Seite gibt es alle zentralen Vorgaben der Kirchenleitung in der Corona-Pandemie auf einen Blick.

Letzte Aktualisierung: 22. April 2021 (FAQ zu den Gottesdiensten ab dem 25. April 2021 ergänzt)

 

Auf einen Blick:
Übersicht der Sieben-Tage-Inzidenzen

 

Aktuelle Informationen

Die Leitung der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland hat entschieden, ab dem 25. April wieder Präsenzgottesdienste mit Feier des Heiligen Abendmahls durchzuführen - abhängig von der örtlichen Sieben-Tage-Inzidenz.

Liegt der Inzidenzwert im Landkreis oder in der kreisfreien Stadt drei Tage in Folge (Mittwoch, Donnerstag und Freitag) über 100, werden die beiden folgenden Gottesdienste (Sonntag und Mittwoch/Donnerstag) ausgesetzt (siehe Übersicht der Inzidenzwerte für die Gemeinden in Westdeutschland).

Ausnahmen bis zu einer Inzidenz von 200 möglich

Hiervon abweichend können bei einer Sieben-Tage-Inzidenz bis 200 Präsenzgottesdienste in Abstimmung mit der Bezirksleitung durchgeführt werden,

  • wenn Sakramentsspendungen, Segens- oder Amtshandlungen (z. B. Ordinationen, Ruhesetzungen, Konfirmation, Hochzeitsjubiläen) geplant sind.
  • wenn im Einvernehmen zwischen Vorsteher und Gemeinde (vertreten beispielsweise durch den Ämterkreis oder ein Gemeindegremium) der Wunsch nach Präsenzgottesdiensten besteht.

Unabhängig von Inzidenzwerten können Ausnahmen vom zuständigen Apostel genehmigt werden.

Keine Ausnahmen für geimpfte oder getestete Personen

Unabhängig von Impf- und Testnachweisen sind alle Maßnahmen aus den Richtlinien zum Corona-Infektionsschutz – insbesondere Abstandsregelung, Maskenpflicht, Teilnehmerdokumentation, Gemeindegesangsverbot, Lüftungsvorgaben – ausnahmslos einzuhalten. Die behördlichen Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum sind auf dem gesamten Kirchengelände zu beachten.

Videoangebote

Örtliche Präsenzgottesdienste können für den eigenen Bereich/Bezirk übertragen werden. Videogottesdienste ohne Präsenzgemeinde werden nicht mehr angeboten. Können in einem Bezirk keine Präsenzgottesdienste stattfinden, kann nach wie vor das Online-Angebot der Gebietskirche genutzt werden. Wie bisher wird durch die Gebietskirche an jedem Sonntag um 10 Uhr und an jedem Mittwochabend um 19.30 Uhr ein regionaler Videogottesdienst aus wechselnden Gemeinden mit Feier des Heiligen Abendmahls öffentlich per YouTube übertragen.

Weitere kirchliche Angebote

Übergemeindliche Gottesdienste (ausgenommen Gottesdienste für Kinder) können bei Inzidenzen bis 100 stattfinden. Die Entscheidung wird einheitlich für den ganzen Bezirk getroffen. Bei Fahrgemeinschaften sind die behördlichen Vorgaben einzuhalten. Weitere kirchliche Aktivitäten außerhalb der Gottesdienste, wie beispielsweise Religions- und Konfirmandenunterricht, Jugendstunden oder Seniorenzusammenkünfte, Fortbildungen sowie Ämterversammlungen können in den Kirchen bei Inzidenzen bis 100 als Präsenzveranstaltung stattfinden, wenn sie unter den für die Gottesdienste geltenden Bedingungen durchführbar sind. Eine Beköstigung ist nicht möglich.

Die Sonntagsschule kann unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregeln dann durchgeführt werden, wenn der Grundschulbetrieb in der Region wieder vollständig aufgenommen wird, die Vorsonntagsschule wenn der Kita-Betrieb wieder vollständig aufgenommen wird.

Hausbedienung und Seelsorgebesuche

Hausbedienungen von Gemeindemitgliedern, die weiterhin nicht an Präsenzgottesdiensten teilnehmen können, sind durch priesterliche Ämter unter Beachtung der Hygieneregeln möglich. Seelsorgebesuche in den Wohnungen der Gemeindemitglieder können auf deren Wunsch unter Einhaltung der behördlichen Vorgaben sowie der Hygieneregeln erfolgen.

Präsenzgottesdienste finden in der Neuapostolischen Kirche unter Beachtung der Hygienevorgaben statt

Fragen und Antworten zu Präsenzgottesdiensten ab 25. April 2021

  1. Warum wird der Sieben-Tage-Inzidenzwert als Maßstab für das Angebot von Präsenzgottesdiensten gewählt?
  2. Warum wird bei der Bewertung von Gottesdiensten der Sieben-Tage-Inzidenzwert über drei Tage berücksichtigt?
  3. Wann ist Sologesang möglich?
  4. Wie erfolgt die Teilnehmerdokumentation?
  5. Wann sind örtliche Übertragungen von Gottesdiensten möglich?
  6. Darf die Hausbedienung durchgeführt werden?
  7. Sind Trauerfeiern möglich?

 

Warum wird der Sieben-Tage-Inzidenzwert als Maßstab für das Angebot von Präsenzgottesdiensten gewählt?

Die örtliche Sieben-Tage-Inzidenz zeigt die Anzahl der Infektionsfälle pro 100.000 Einwohner in den Städten und Landkreisen in den letzten sieben Tagen. Ein steigender oder sinkender Wert steht aber nicht in einem linearen Verhältnis zu einem erhöhten oder verringerten Infektionsrisiko beim Besuch eines Präsenzgottesdienstes.

Die Politik hat den Inzidenzwert als Indikator für Maßnahmen zum Corona-Infektionsschutz ausgewählt. Insofern orientiert sich auch die Neuapostolische Kirche an diesem Wert, um den Gemeinden einheitliche und klare Entscheidungsgrundlagen zu bieten.

Durch das strikte Einhalten der Hygieneschutzkonzepte der Kirche (Abstand, Handhygiene, Mund-Nasen-Schutz, Lüftung) wird jedoch verhindert, dass es bei den Gottesdiensten zu epidemiologisch-relevanten Kontakten kommt. Die Kirchenleitung ist davon überzeugt, dass das bewährte Hygienekonzept auch bei höheren Inzidenzwerten für die Sicherheit der Gottesdienstbesucher sorgt.

Das bedeutet also, dass Gottesdienstbesuche bei Inzidenzen von über 100 allgemein nicht gefährlicher sind als bei Werten unter 100. Mit steigenden Inzidenzen erhöht sich lediglich die Wahrscheinlichkeit, dass sich unter den Gottesdienstteilnehmern jemand mit einer Infektion befinden kann. Die Schutzmaßnahmen der Kirche haben aber in den letzten Monaten in solchen Fällen Dritte davor geschützt, sich anzustecken. Beim Nachweis der britischen Mutante besteht allerdings das Risiko einer Quarantäneanordnung für Gottesdienstteilnehmer durch das Gesundheitsamt.

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Warum wird bei der Bewertung von Gottesdiensten der Sieben-Tage-Inzidenzwert über drei Tage berücksichtigt?

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein Durchschnittswert, um tagesaktuelle Schwankungen auszugleichen. Die Behörden treffen Maßnahmen, wenn der Wert „stabil“ unter oder über gewissen Marken liegt. Für die Präsenzgottesdienste hat die Kirchenleitung daher festgelegt, dass diese ausgesetzt werden, wenn der Wert drei Tage in Folge über 100 liegt. Die Entscheidung über die Gottesdienste sollte frühzeitig getroffen werden, damit diese kommuniziert werden kann.

Daher empfiehlt die Kirchenleitung, am Freitag für die Folgewoche zu entscheiden und als Grundlage die vom RKI veröffentlichen Inzidenzwerte von Mittwoch bis Freitag heranzuziehen. Nur wenn an allen drei Tagen die Inzidenzen über 100 liegen, werden die Gottesdienste in der Folgewoche ausgesetzt. Somit ergibt sich ein einheitlicher Maßstab für die Gemeinden.

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Wann ist Sologesang möglich?

Die Richtlinie zum Corona-Infektionsschutz sieht zur Entscheidung über Solo- oder Ensemblegesang in den Gottesdiensten und Veranstaltungen der Kirche bereits seit Herbst eine Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Sieben-Tages Schnitt vor. Wird diese unterschritten, ist Gesang von maximal vier Sängern wieder möglich. Dabei sind die behördlich vorgeschriebenen Abstände untereinander und zur Gemeinde einzuhalten. Es empfiehlt sich, auch hier die Tage Mittwoch bis Freitag zur Entscheidung für die nächste Woche heranzuziehen.

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Wie erfolgt die Teilnehmerdokumentation?

Es ist empfehlenswert, Skizzen mit einer namentlichen Platzbesetzung für jeden Gottesdienst mit Lage der Fenster zur Darstellung der Lüftungssituation vorzuhalten. Sofern eine mit einer Mutante infizierte Person am Gottesdienst teilgenommen hat, wird das Gesundheitsamt die Kontaktrückverfolgung durchführen. Diese Information kann einer möglichen Quarantäneanordnung aller Gottesdienstteilnehmern vorbeugen. Den Gemeindevorstehern steht ein Begleitschreiben zur Beantwortung von Anfragen des Gesundheitsamtes zur Verfügung.

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Wann sind überregionale Gottesdienste und weitere Veranstaltungen möglich?

In Gebieten mit Inzidenzen über 100 soll auf die Durchführung von übergemeindlichen Gottesdiensten verzichtet werden, beispielsweise Gottesdienste für Jugendliche im Bezirk. Einteilungen von Amtsträgern zu Gottesdiensten in anderen Gemeinden des Bezirks oder Besuche der Apostel und Bischöfe sind hiervon nicht betroffen.

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Wann sind örtliche Übertragungen von Gottesdiensten möglich?

Präsenzgottesdienste in den Gemeinden können unter den bekannten Rahmenbedingungen auch weiterhin für den eigenen Bereich/Bezirk übertragen werden. Videogottesdienste ohne Feier des Heiligen Abendmahls werden nicht mehr angeboten.

Finden im Bezirk keine Präsenzgottesdienste statt, kann bis zu einer Inzidenz von 200 aus ausgewählten Gemeinden eine örtliche Übertragung eines Gottesdienstes in Anwesenheit einer kleinen Gemeinde (Akteure und Angehörige, 10-15 Personen) durchgeführt werden.

Alternativ stehen die zentralen Videogottesdienste der Gebietskirche zur Verfügung.

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Darf die Hausbedienung durchgeführt werden?

Gemeindemitglieder, die weiterhin nicht an Präsenzgottesdiensten teilnehmen können, können durch priesterliche Ämter unter Beachtung der Hygieneregeln besucht und gemeinsam das Heilige Abendmahl gefeiert werden. Dies ist unabhängig davon, ob wegen hoher Inzidenzen in der Gemeinde gerade Gottesdienste stattfinden oder nicht.

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Sind Trauerfeiern möglich?

Trauerfeiern sind unter den gleichen Bedingungen möglich wie Präsenzgottesdienste. Bei Inzidenzen über 200 ist eine Ausnahmegenehmigung des zuständigen Apostels einzuholen. In diesem Fall empfiehlt sich eine reduzierte Teilnehmerzahl. Nach den aktuellen Corona-Verordnungen der Bundesländer (mit Ausnahme des Landes Rheinland-Pfalz) besteht jedoch eine Anmeldepflicht für zusätzliche Gottesdienste neben den Regelgottesdiensten.

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Informationen zur Wiederaufnahme der Präsenzgottesdienste

Die Gemeinden im Bereich der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland haben im Juni 2020 wieder mit Präsenzgottesdiensten begonnen. Eine von der Kirchenleitung beauftragte „Task Force“ hat eine Richtlinie zum Corona-Infektionsschutz erarbeitet. Diese enthält detaillierte Rahmenbedingungen zur Durchführung der Gottesdienste in den Gemeinden und wurde mit dem Stammapostel und den europäischen Bezirksaposteln abgestimmt.

Die Richtlinie wurde den Landesregierungen in den sechs Bundesländern, in denen die Neuapostolische Kirche Westdeutschland Gemeinden betreut, zwecks Stellungnahme zur Verfügung gestellt. Zudem liegt sie den Bezirks- und Gemeindevorsteher zur Information und Vorbereitung vor.

Videogottesdienste bleiben erhalten

Gemeindemitglieder, die erkrankt sind oder Vorerkrankungen haben und auch ansonsten auf ärztlichen Rat hin nicht am öffentlichen Leben teilnehmen, sind gebeten, weiter zu Hause die angebotenen Gottesdienste via Telefon und Video wahrzunehmen. Die sonntäglichen Videogottesdienste blieben bis zur Normalisierung der Gemeindegottesdienste erhalten.

Gottesdienst mit Einschränkungen

Wie in den anderen Kirchen auch finden die Gottesdienste mit Einschränkungen statt, die von den Behörden vorgegeben sind. Diese werden detailliert in der Richtlinie der Kirchenleitung erläutert. Einige Beispiele, die die Gottesdienstbesucher betreffen:

  • Grundlegend für die Gottesdienste sind die bekannten Abstands- und Hygieneregeln, die konsequent eingehalten werden müssen.
  • Je nach örtlichen Gegebenheiten stehen nur etwa 30 Prozent der Sitzplatzkapazität zur Verfügung. Alternativ zu den Gottesdiensten am Sonntag sollen deshalb auch die Wochengottesdienste wieder aufgenommen werden. Bei Bedarf und je nach Möglichkeit werde auch ein zweiter Gottesdienst am Sonntag angeboten.
  • Zur Sicherstellung der Regelungen erwarten die Behörden eine Zutrittssteuerung zu den Gotteshäusern. Spontanbesuche sind also nicht möglich.
  • Die Kirche ist verpflichtet, Teilnehmerlisten zur Nachverfolgung von Infektionsketten zu führen. Die Kirchenleitung wünscht daher keine unabgestimmte Besuche von Gottesdiensten in anderen Gemeinden.
  • Chor- und Gemeindegesang ist aus Infektionsschutzgründen nicht möglich. Die Besucher sind eingeladen, die Gemeindelieder still mitzulesen.

Alle Hinweise für die Gemeindemitglieder sind in einem Merkblatt zusammengefasst, dass den Gemeinden zur Verfügung gestellt wird.

Fragen und Antworten zu Präsenzgottesdiensten in der Corona-Pandemie

  1. Welche kirchlichen Veranstaltungen können wieder stattfinden?
  2. Wie ist der Ablauf im Vorfeld der Gottesdienste in meiner Gemeinde?
  3. Was muss ich zum Gottesdienst mitbringen?
  4. Was ist beim Zutritt zum Kirchengebäude zu beachten?
  5. Welche Regeln gelten im Gottesdienst?
  6. Unter welchen Bedingungen wird das Heilige Abendmahl gefeiert?
  7. Was ist beim Verlassen der Kirche zu beachten?
  8. Sind Handlungen wie Sakraments- und Segensspendungen wieder möglich?

 

Welche kirchlichen Veranstaltungen können wieder stattfinden?

Gottesdienste in den Gemeinden können unter Beachtung der Abstandsregeln und Handhygiene sowie der in der Richtlinie zum Corona-Infektionsschutz aufgeführten Bedingungen durchgeführt werden. Die Möglichkeit zur Durchführung weiterer Veranstaltungen hängt von den aktuellen Vorgaben der Behörden ab.

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Wie ist der Ablauf im Vorfeld der Gottesdienste in meiner Gemeinde?

Eine spontane Teilnahme am Gottesdienst ist derzeit nicht möglich, da die Plätze in der Kirche wegen der Abstandsregeln begrenzt sind. Für die Teilnahme am Gottesdienst gilt ein Anmeldeverfahren, welches den Gemeindemitgliedern bekanntgegeben wird und auf den Internetseiten der Gemeinden beschrieben ist. Amtsträgern und Gemeindemitgliedern, die nach den gesundheitsbehördlichen Hinweisen einer Risikogruppe angehören und aufgrund dessen auch ansonsten nur eingeschränkt am öffentlichen Leben teilnehmen, wird empfohlen, weiterhin den zentralen Videogottesdienst oder den Gemeindegottesdienst per Telefonübertragung mitzuerleben.

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Was muss ich zum Gottesdienst mitbringen?

Mitzubringen sind der medizinische Mund- und Nasenschutz sowie ein Gesangbuch (diese werden nicht bereitgestellt) oder die Gesangbuch-App auf dem Smartphone.

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Was ist beim Zutritt zum Kirchengebäude zu beachten?

Auf dem gesamten Kirchengrundstück gelten die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln. Für den Zutritt zum Grundstück sowie zur Kirche wird (wie in anderen öffentlichen Bereichen) ein Mund- und Nasenschutz benötigt. Kinder unter sechs Jahren brauchen als einzige Ausnahme in der Kirche keinen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nicht ermöglichen, dürfen die Kirche mit Rücksicht auf die anderen Gottesdienstbesucher nicht betreten.

Bereits vor dem Eingang ist auf den Mindestabstand zu achten. Gruppenbildung ist zu vermeiden. Am Eingang steht Handdesinfektionsmittel zur Verfügung. Die Kirche ist verpflichtet, die Namen (und bei Nicht-Gemeindemitgliedern auch die Adressen) der Gottesdienstteilnehmer zu erfassen, um nötigenfalls die Nachverfolgung von Infektionsketten zu ermöglichen. Dies erfolgt durch den Ordnungsdienst.

Im Kirchenschiff sind zur Verfügung stehende Plätze markiert beziehungsweise nicht zur Verfügung stehende Reihen oder Plätze sind gesperrt. Der Ordnungsdienst koordiniert die Sitzplatzverteilung. Personen aus einem Haushalt sollten zusammensitzen, um die Zahl der möglichen Sitzplätze zu erhöhen, ansonsten gilt das Abstandsgebot.

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Welche Regeln gelten im Gottesdienst?

Im Gottesdienst muss auf Singen verzichtet werden. Alle Gottesdienstteilnehmer sind eingeladen, die Liedtexte in den eigenen mitzubringenden Gesangbüchern still mitzulesen. Wie gewohnt, erhebt sich die Gemeinde zu den Liedern mit Ausnahme des Bußlieds.

Der liturgische Ablauf bleibt unverändert. Das Gebet „Unser Vater“ soll nur leise mitgesprochen werden. Anstelle des gesungenen dreifachen „Amen“ bestätigt die Gemeinde den Empfang des Schlusssegens mit einem gesprochenen Amen und hält während des Orgelspiels still inne.

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Unter welchen Bedingungen wird das Heilige Abendmahl gefeiert?

Nach dem Opfergebet und vor der Feier des Heiligen Abendmahls begeben sich der Dienstleiter und die zur Darreichung beauftragten Priester zur Handhygiene in die Sakristei oder den Waschraum. Nach Rückkehr wird der liturgische Ablauf mit den Worten „Nun feiern wir das Heilige Abendmahl“ fortgesetzt. In der entstehenden Unterbrechung spielt die Orgel oder die Gemeinde nutzt diese Zeit für Momente der Stille.

Die Darreichung des Heiligen Abendmahls an die Amtsträger und die Gemeindemitglieder erfolgt unter Einhaltung des Mindestabstands. Zudem tragen die Amtsträger bei der Darreichung einen Mund- und Nasenschutz – ebenso die Empfänger.

Die Teilnahme am Heiligen Abendmahl ist freiwillig. Die Gottesdienstteilnehmer treten unter Einhaltung des Mindestabstands und mit Mund- und Nasenschutz zum Abendmahlsempfang vor (Koordination durch Ordnungsdienst). Den Abendmahlsempfang bestätigen die Gottesdienstteilnehmer mit einem leise gesprochenen „Amen“ und nehmen die Hostie zu sich. In der Handhabung der Schutzmaske Ungeübten wird der Genuss der Hostie am Sitzplatz empfohlen.

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Was ist beim Verlassen der Kirche zu beachten?

Das Verlassen des Kirchenschiffs erfolgt unter Beachtung der Abstandsregeln. Den Hinweisen des Ordnungsdienstes ist zu folgen. Gruppenbildung ist zu vermeiden. Gespräche können unter Berücksichtigung der Abstandsregeln im Freien geführt werden.

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Sind Handlungen wie Sakraments- und Segensspendungen wieder möglich?

Die Spendung der Sakramente Heilige Wassertaufe und Heilige Versiegelung, Segensspendungen sowie die Durchführung von Ordinationen und Beauftragungen von Amtsträgern sind nicht ohne Körperkontakt möglich. Sakramentsspendungen können durchgeführt werden, alle anderen Handlungen sollen nach Möglichkeit im Einvernehmen mit den Gemeindemitgliedern und Amtsträgern auf einen späteren Zeitpunkt mit geringerem Infektionsrisiko verschoben werden.

Bei allen Ansprachen ist die Abstandsregel einzuhalten. Da der Mindestabstand bei der eigentlichen Sakraments- oder Segensspendung, Ordination und Beauftragung nicht eingehalten werden kann, ist jeweils eine Abstimmung über das Tragen von Mund- und Nasenschutz mit den Empfangenden erforderlich. Ihre Entscheidung und die der Durchführenden ist zu respektieren.

Auf eine Gratulation mit Handschlag ist zu verzichten.

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Gottesdienste per Video-Livestream

Der Kirchenleitung ist es ein großes Anliegen, den Mitgliedern und allen Interessierten geistliche Begleitung anzubieten, wenn kein Besuch von Präsenzgottesdiensten möglich ist. Deshalb werden jeden Sonntag um 10 Uhr Gottesdienste  öffentlich per Videoübertragung angeboten. Die Gläubigen sind eingeladen, diese zentralen Gottesdienste zu Hause mitzufeiern.

Um alle Interessierten auf möglichst einfache Weise zu erreichen, gibt es frei zugängliche Livestreams über YouTube. Zudem sind die Gottesdienste per Telefon empfangbar.
 

Empfang per YouTube

Der Gottesdienst wird über den Youtube-Kanal der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland gesendet. Dieser ist alternativ per vereinfachtem Link dauerhaft erreichbar unter nak.tv.

Gottesdienste in anderen Sprachen stehen auf anderen YouTube-Kanälen der Neuapostolischen Kirche zur Verfügung.

Empfang per Telefon

Eine Übertragung per Telefon wird für alle angeboten, die nicht die technische Möglichkeit haben, den Videogottesdienst zu empfangen. Es stehen mehrere Rufnummern zur Verfügung:

+49 69 5060 9806
+49 69 5060 9807
+49 69 5060 9808

Es handelt sich um normale Festnetznummern, die bei Verträgen mit "Festnetz-Flatrate" keine zusätzlichen Kosten verursachen. Bei Verträgen ohne Flatrate können je nach Tarif Gebühren seitens des Telefonanbieters anfallen.

Alternativ ist jeder eingeladen, die Gottesdienste per Telefon aus seiner Gemeinde zu mitzuerleben.

Möglichkeiten für Opfer und Spenden

Einigen ist das Einlegen des persönlichen Opfers oder von Spenden in die aufgestellten Kästen in den Gemeinden nicht möglich. Alternativ kann das Opfer auf die Spendenkonten der Kirche überwiesen werden:

Empfänger: Neuapostolische Kirche Westdeutschland

IBAN: DE62440100460006950464
BIC: PBNKDEFF
Postbank Dortmund

IBAN: DE18550205000008667000
BIC: BFSWDE33MNZ
Bank für Sozialwirtschaft

Um für Geldspenden eine Zuwendungsbestätigung ausstellen zu können, wird um Angabe der persönlichen Spendennummer gebeten. Erstspender geben bitte ihre Adresse an oder erfragen ihre Spendernummer (Telefon: +49 231 57700-35, E-Mail: spenden@nak-west.de).

Weitere Videogottesdienste in Deutschland

Auch die anderen deutschen Gebietskirchen bieten auf ihren YouTube.Kanälen teils Videogottesdienste an. Die Links für die einzelnen Gebietskirchen lauten:

NAK Berlin-Brandenburg
https://youtube.com/c/NeuapostolischeKircheBerlinBrandenburg

NAK Nord- und Ostdeutschland
http://www.youtube.com/c/NeuapostolischeKircheNordundOstdeutschland

NAK Süddeutschland
https://www.youtube.com/c/NAKSueddeutschland

Videogottesdienste in anderen Sprachen

Igreja Nova Apostólica (Angola)
https://www.youtube.com/channel/UCUZmXFzq9bTbEzlJnTtZm4Q

Eglise néo-apostolique France (Frankreich)
https://www.youtube.com/channel/UC4sk6TIHb3ObOpM_lD8zXyA

Lietuvos Naujoji Apaštalų bažnyčia (Litauen)
https://www.youtube.com/channel/UC2XVUNyasqVf4T1zvs69BZQ

Nieuw Apostolische Kerk Nederland (Niederlande)
https://www.youtube.com/channel/UCZgjWYEDR6ktVngkGGRCPKw

Igreja Nova Apostólica (Portugal)
https://www.youtube.com/channel/UCe4mFF70E6nHisqLQ4kC6lg

Einen Überblick aller weltweit ausgestrahlten Videogottesdienste der Neuapostolischen Kirche veröffentlicht nac.today jeden Freitag.

Blick vom Altar vor dem Gottesdienst in den leeren Saal

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