"Ostern virtuell 2021"

Corona-Pandemie:
Aktuelle Informationen

Die Leitung der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland hat entschieden, die Präsenzgottesdienste nach Palmsonntag bis Mitte April durch Videogottesdienste zu ersetzen. Angesichts steigender Inzidenzzahlen von über 100 ist absehbar, dass die Kommunen mit Allgemeinverfügungen das öffentliche Leben und die Kontakte weiter einschränken.

Auf dieser Seite gibt es alle zentralen Vorgaben der Kirchenleitung in der Corona-Pandemie auf einen Blick.

Letzte Aktualisierung: 25. März 2021 (Aktualisierte Hinweise zu den Gottesdiensten bis zum 18. April 2021)

 

Auf einen Blick:
Übersicht der Sieben-Tage-Inzidenzen

 
Im kirchlichen Lockdown werden die Gottesdienste aus Gemeinden per Video übertragen

Aktuelle Informationen

Die Leitung der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland hat entschieden, die Präsenzgottesdienste nach Palmsonntag bis zum 18. April 2021 durch Videogottesdienste zu ersetzen.

In der Karwoche ist vorgesehen, dass die Apostel aus Westdeutschland an Karfreitag Gottesdienste für ihre Verantwortungsbereiche durchführen, die per YouTube öffentlich ausgestrahlt werden. Am Sonntag, 4. April 2021, wird Bezirksapostel Rainer Storck den Gottesdienst zu Ostern im Feierraum der Kirchenverwaltung halten.

So lange in der gesamten Gebietskirche keine Präsenzgottesdienste stattfinden, wird in den Videogottesdiensten kein Heiliges Abendmahl gefeiert.

Gottesdienste aus den Bezirken

Auch in den Folgewochen wird die Gebietskirche zentrale Videogottesdienste anbieten. Da sich viele Kirchenmitglieder jedoch einen regionalen Bezug wünschen, können die Gemeinden nach Ostern am Sonntag und in der Woche eigene Videogottesdienste nicht-öffentlich für den eigenen Bereich/Bezirk übertragen – ohne anwesende Gemeinde und Feier des Heiligen Abendmahls. So haben die Gemeindemitglieder die Möglichkeit, alternativ zu den zentralen Angeboten einen örtlichen Gottesdienst mitzuerleben.

Seelsorge leisten

Bezirksapostel Storck bittet die Seelsorger und die Gläubigen in den Gemeinden, auch im „kirchlichen Lockdown“ die Glaubensgeschwister weiter seelsorgerisch zu betreuen. Möglich seien hier neben Telefonaten auch Andachten oder virtuelle Gesprächsrunden per Videokonferenz.

Seelsorgebesuche in der Wohnung der Gemeindemitglieder sollen auf besondere Anlässe wie Trauerfälle beschränkt bleiben. Die Hausbedienung zur Feier des Heiligen Abendmahls wird erst nach dem 18. April fortgesetzt.

Handlungen sollen stattfinden können

Nach dem 18. April 2021 ist beabsichtigt, wieder die bisherigen inzidenzabhängigen Regelungen für Präsenzgottesdienste mit den Ausnahmeregelungen für beispielsweise Gottesdienste mit Handlungen umzusetzen.

Voraussichtliche Regelungen ab dem 18. April 2021

Anfang März haben der Bund und die Länder Öffnungsperspektiven für den laufenden Shutdown verabschiedet. Die Kirchenleitung hat darauf aufbauend ein Stufenmodell beschlossen:

Grundsätzlich werden gebietskirchenweit Präsenzgottesdienste mit Feier des Heiligen Abendmahls durchgeführt – abhängig von den Inzidenzwerten im Landkreis oder in der kreisfreien Stadt. Liegen die Werte an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 50, sollen die Wochentagsgottesdienste ausgesetzt werden, bei einer Inzidenz über 100 auch die Sonntagsgottesdienste. Die aktuellen Inzidenzwerte für die Gemeinden finden sich auf einer Sonderseite.

Ausnahmen

Unabhängig von den Sieben-Tages-Inzidenzen können Gottesdienste im Einvernehmen mit dem Bezirksvorsteher durchgeführt werden, wenn Sakramentsspendungen, Segens- oder Amtshandlungen geplant sind und die Durchführung der Gottesdienste dem Wunsch der Kirchenmitglieder entsprechen. Das betrifft beispielsweise die anstehenden Konfirmationen oder seit langem geplante Gottesdienste mit wichtigen Handlungen.

Auch sind Gottesdienste an kirchlichen Feiertagen möglich, sofern die Kommune keine zusätzlichen kontaktbeschränkenden Maßnahmen verfügt hat.

Gottesdienste bleiben sicher

Dem Landesvorstand ist wichtig, dass die Kopplung der Gottesdienste an die örtlichen Inzidenzwerte eine Entscheidung der Kirchenleitung ist, um die Maßnahmen der Behörden zur Eindämmung der Pandemie zu unterstützen, und keine Einschätzung, dass das Angebot von Gottesdiensten bei Inzidenzen über 100 riskanter ist als bei geringeren Werten. Bei Einhaltung des bewährten Hygienekonzepts ist die Kirchenleitung überzeugt, dass der Gottesdienstbesuch auch bei höheren Inzidenzwerten sicher ist.

Videogottesdienste werden fortgesetzt

Finden in Gemeinden des Bezirks Präsenzgottesdienste mit anwesender Gemeinde statt, können diese mit Feier des Heiligen Abendmahls für die Mitglieder im eigenen Bereich übertragen werden. Dies bedeutet auch: Fallen die Gottesdienste im gesamten Bezirk wegen hoher Inzidenzwerte aus, sollen auch keine örtlichen Videogottesdienste stattfinden. Für solche Fälle werden von daher auch weiterhin sonntags und mittwochs regionale Videogottesdienste durch die Gebietskirche aus wechselnden Gemeinden angeboten.

Zusätzliche Maßnahmen in Hotspot-Gebieten

Die Landesregierungen haben regional verschärfte behördliche Maßnahmen zum Corona-Infektionsschutz vorgesehen, wenn der Schwellenwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in dem Landkreis oder in der kreisfreien Stadt überschritten wird. Für die Durchführung von Gottesdiensten in Gemeinden, die in Hotspot-Gebieten liegen, gelten folgende zusätzliche Schutzmaßnahmen:

Mund-Nasen-Schutz während des Gottesdienstes

Die Gottesdienstteilnehmern werden durch Bekanntmachung vor dem Gottesdienst darauf hingewiesen, dass auch während des Gottesdienstes verpflichtend der Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist. Dies gilt auch für die am Altar sitzenden Amtsträger. Sofern ein Gottesdienstbesucher der Bitte nicht nachkommt, kann er künftig nicht mehr an Präsenzgottesdiensten teilnehmen und wird auf die Videoangebote verwiesen.

Der am Altar stehende Amtsträger trägt während des Gottesdienstes keinen Mund-Nasen-Schutz, da Mimik und Gestik wesentlicher Bestandteil der Wortverkündigung sind, die in hoheitlicher Wahrnehmung des kirchlichen Verkündigungsauftrags durchgeführt wird.

Mund-Nasen-Schutz auf Kirchengrundstück

Die Gottesdienstbesucher werden darauf hingewiesen, dass der Mund-Nasen-Schutz nach Verlassen der Kirche auch auf dem Kirchengrundstück getragen werden muss. Kinder unter sechs Jahren brauchen als einzige Ausnahme in der Kirche keinen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nicht ermöglichen, dürfen die Kirche und das Grundstück mit Rücksicht auf die anderen Gottesdienstbesucher nicht betreten.

Gesangsdarbietungen im Gottesdienst

Auf Gesangsdarbietungen im Gottesdienst und auf die entsprechenden Versammlungen zur Probe soll in Hotspot-Gebieten verzichtet werden.

Überregionale Gottesdienste und Veranstaltungen

In Hotspot-Gebieten soll auf die Durchführung von übergemeindlichen Gottesdiensten verzichtet werden. Auch wenn solche Gottesdienste und Versammlungen unter Einhaltung der Regularien sicher durchgeführt werden könnten, will die Kirchenleitung den Personenverkehr von und nach Hotspot-Gebieten durch die kirchliche Organisation nicht verstärken. Einteilungen von Amtsträgern zu Gottesdiensten in andere Gemeinden des Bezirks sind hiervon nicht betroffen.

Kommunale Allgemeinverfügungen

Allgemeinverfügungen der Städte und Landräte gelten in der Regel nicht für die Durchführung der Gottesdienste. Die Kirchen führen Gottesdienste im Rahmen ihres öffentlich-rechtlichen Verkündigungsauftrags unter Wahrnehmung ihres kirchlichen Selbstbestimmungsrechts aus Art. 4 GG in eigener Verantwortung nach ihren Hygiene-Konzepten durch, die im Einklang mit den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts stehen. Die Corona-Verordnungen der Bundesländer haben Regelungen zum Infektionsschutz meist in eigenen Paragrafen oder Abschnitten zusammengefasst und somit gegenüber anderen Versammlungen in geschlossenen Räumen abgegrenzt. Allgemeinverfügungen entfalten daher nur dann eine verbindliche Rechtswirkung, wenn die Geltung für Gottesdienste ausdrücklich erwähnt wird.

In Zweifelsfällen bitte mit dem Referat Seelsorge Kontakt aufnehmen, E-Mail: referat-seelsorge@nak-west.de, Telefon 0231 57700-54.

https://www.nak-west.de/db/7829336/Meldungen/Corona-Pandemie-Durchfuehrung-von-Gottesdiensten-in-Hotspot-Gebieten

Informationen zur Wiederaufnahme der Präsenzgottesdienste

Die Gemeinden im Bereich der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland haben im Juni 2020 wieder mit Präsenzgottesdiensten begonnen. Eine von der Kirchenleitung beauftragte „Task Force“ hat eine Richtlinie zum Corona-Infektionsschutz erarbeitet. Diese enthält detaillierte Rahmenbedingungen zur Durchführung der Gottesdienste in den Gemeinden und wurde mit dem Stammapostel und den europäischen Bezirksaposteln abgestimmt.

Die Richtlinie wurde den Landesregierungen in den sechs Bundesländern, in denen die Neuapostolische Kirche Westdeutschland Gemeinden betreut, zwecks Stellungnahme zur Verfügung gestellt. Zudem liegt sie den Bezirks- und Gemeindevorsteher zur Information und Vorbereitung vor.

Videogottesdienste bleiben erhalten

Gemeindemitglieder, die erkrankt sind oder Vorerkrankungen haben und auch ansonsten auf ärztlichen Rat hin nicht am öffentlichen Leben teilnehmen, sind gebeten, weiter zu Hause die angebotenen Gottesdienste via Telefon und Video wahrzunehmen. Die sonntäglichen Videogottesdienste blieben bis zur Normalisierung der Gemeindegottesdienste erhalten.

Gottesdienst mit Einschränkungen

Wie in den anderen Kirchen auch finden die Gottesdienste mit Einschränkungen statt, die von den Behörden vorgegeben sind. Diese werden detailliert in der Richtlinie der Kirchenleitung erläutert. Einige Beispiele, die die Gottesdienstbesucher betreffen:

  • Grundlegend für die Gottesdienste sind die bekannten Abstands- und Hygieneregeln, die konsequent eingehalten werden müssen.
  • Je nach örtlichen Gegebenheiten stehen nur etwa 30 Prozent der Sitzplatzkapazität zur Verfügung. Alternativ zu den Gottesdiensten am Sonntag sollen deshalb auch die Wochengottesdienste wieder aufgenommen werden. Bei Bedarf und je nach Möglichkeit werde auch ein zweiter Gottesdienst am Sonntag angeboten.
  • Zur Sicherstellung der Regelungen erwarten die Behörden eine Zutrittssteuerung zu den Gotteshäusern. Spontanbesuche sind also nicht möglich.
  • Die Kirche ist verpflichtet, Teilnehmerlisten zur Nachverfolgung von Infektionsketten zu führen. Die Kirchenleitung wünscht daher keine unabgestimmte Besuche von Gottesdiensten in anderen Gemeinden.
  • Chor- und Gemeindegesang ist aus Infektionsschutzgründen nicht möglich. Die Besucher sind eingeladen, die Gemeindelieder still mitzulesen.

Alle Hinweise für die Gemeindemitglieder sind in einem Merkblatt zusammengefasst, dass den Gemeinden zur Verfügung gestellt wird.

Fragen und Antworten zu Präsenzgottesdiensten in der Corona-Pandemie

  1. Welche kirchlichen Veranstaltungen können wieder stattfinden?
  2. Wie ist der Ablauf im Vorfeld der Gottesdienste in meiner Gemeinde?
  3. Was muss ich zum Gottesdienst mitbringen?
  4. Was ist beim Zutritt zum Kirchengebäude zu beachten?
  5. Welche Regeln gelten im Gottesdienst?
  6. Unter welchen Bedingungen wird das Heilige Abendmahl gefeiert?
  7. Was ist beim Verlassen der Kirche zu beachten?
  8. Sind Handlungen wie Sakraments- und Segensspendungen wieder möglich?

 

Welche kirchlichen Veranstaltungen können wieder stattfinden?

Gottesdienste in den Gemeinden können unter Beachtung der Abstandsregeln und Handhygiene sowie der in der Richtlinie zum Corona-Infektionsschutz aufgeführten Bedingungen durchgeführt werden. Die Möglichkeit zur Durchführung weiterer Veranstaltungen hängt von den aktuellen Vorgaben der Behörden ab.

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Wie ist der Ablauf im Vorfeld der Gottesdienste in meiner Gemeinde?

Eine spontane Teilnahme am Gottesdienst ist derzeit nicht möglich, da die Plätze in der Kirche wegen der Abstandsregeln begrenzt sind. Für die Teilnahme am Gottesdienst gilt ein Anmeldeverfahren, welches den Gemeindemitgliedern bekanntgegeben wird und auf den Internetseiten der Gemeinden beschrieben ist. Amtsträgern und Gemeindemitgliedern, die nach den gesundheitsbehördlichen Hinweisen einer Risikogruppe angehören und aufgrund dessen auch ansonsten nur eingeschränkt am öffentlichen Leben teilnehmen, wird empfohlen, weiterhin den zentralen Videogottesdienst oder den Gemeindegottesdienst per Telefonübertragung mitzuerleben.

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Was muss ich zum Gottesdienst mitbringen?

Mitzubringen sind der medizinische Mund- und Nasenschutz sowie ein Gesangbuch (diese werden nicht bereitgestellt) oder die Gesangbuch-App auf dem Smartphone.

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Was ist beim Zutritt zum Kirchengebäude zu beachten?

Auf dem gesamten Kirchengrundstück gelten die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln. Für den Zutritt zum Grundstück sowie zur Kirche wird (wie in anderen öffentlichen Bereichen) ein Mund- und Nasenschutz benötigt. Kinder unter sechs Jahren brauchen als einzige Ausnahme in der Kirche keinen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nicht ermöglichen, dürfen die Kirche mit Rücksicht auf die anderen Gottesdienstbesucher nicht betreten.

Bereits vor dem Eingang ist auf den Mindestabstand zu achten. Gruppenbildung ist zu vermeiden. Am Eingang steht Handdesinfektionsmittel zur Verfügung. Die Kirche ist verpflichtet, die Namen (und bei Nicht-Gemeindemitgliedern auch die Adressen) der Gottesdienstteilnehmer zu erfassen, um nötigenfalls die Nachverfolgung von Infektionsketten zu ermöglichen. Dies erfolgt durch den Ordnungsdienst.

Im Kirchenschiff sind zur Verfügung stehende Plätze markiert beziehungsweise nicht zur Verfügung stehende Reihen oder Plätze sind gesperrt. Der Ordnungsdienst koordiniert die Sitzplatzverteilung. Personen aus einem Haushalt sollten zusammensitzen, um die Zahl der möglichen Sitzplätze zu erhöhen, ansonsten gilt das Abstandsgebot.

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Welche Regeln gelten im Gottesdienst?

Im Gottesdienst muss auf Singen verzichtet werden. Alle Gottesdienstteilnehmer sind eingeladen, die Liedtexte in den eigenen mitzubringenden Gesangbüchern still mitzulesen. Wie gewohnt, erhebt sich die Gemeinde zu den Liedern mit Ausnahme des Bußlieds.

Der liturgische Ablauf bleibt unverändert. Das Gebet „Unser Vater“ soll nur leise mitgesprochen werden. Anstelle des gesungenen dreifachen „Amen“ bestätigt die Gemeinde den Empfang des Schlusssegens mit einem gesprochenen Amen und hält während des Orgelspiels still inne.

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Unter welchen Bedingungen wird das Heilige Abendmahl gefeiert?

Nach dem Opfergebet und vor der Feier des Heiligen Abendmahls begeben sich der Dienstleiter und die zur Darreichung beauftragten Priester zur Handhygiene in die Sakristei oder den Waschraum. Nach Rückkehr wird der liturgische Ablauf mit den Worten „Nun feiern wir das Heilige Abendmahl“ fortgesetzt. In der entstehenden Unterbrechung spielt die Orgel oder die Gemeinde nutzt diese Zeit für Momente der Stille.

Die Darreichung des Heiligen Abendmahls an die Amtsträger und die Gemeindemitglieder erfolgt unter Einhaltung des Mindestabstands. Zudem tragen die Amtsträger bei der Darreichung einen Mund- und Nasenschutz – ebenso die Empfänger.

Die Teilnahme am Heiligen Abendmahl ist freiwillig. Die Gottesdienstteilnehmer treten unter Einhaltung des Mindestabstands und mit Mund- und Nasenschutz zum Abendmahlsempfang vor (Koordination durch Ordnungsdienst). Den Abendmahlsempfang bestätigen die Gottesdienstteilnehmer mit einem leise gesprochenen „Amen“ und nehmen die Hostie zu sich. In der Handhabung der Schutzmaske Ungeübten wird der Genuss der Hostie am Sitzplatz empfohlen.

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Was ist beim Verlassen der Kirche zu beachten?

Das Verlassen des Kirchenschiffs erfolgt unter Beachtung der Abstandsregeln. Den Hinweisen des Ordnungsdienstes ist zu folgen. Gruppenbildung ist zu vermeiden. Gespräche können unter Berücksichtigung der Abstandsregeln im Freien geführt werden.

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Sind Handlungen wie Sakraments- und Segensspendungen wieder möglich?

Die Spendung der Sakramente Heilige Wassertaufe und Heilige Versiegelung, Segensspendungen sowie die Durchführung von Ordinationen und Beauftragungen von Amtsträgern sind nicht ohne Körperkontakt möglich. Sakramentsspendungen können durchgeführt werden, alle anderen Handlungen sollen nach Möglichkeit im Einvernehmen mit den Gemeindemitgliedern und Amtsträgern auf einen späteren Zeitpunkt mit geringerem Infektionsrisiko verschoben werden.

Bei allen Ansprachen ist die Abstandsregel einzuhalten. Da der Mindestabstand bei der eigentlichen Sakraments- oder Segensspendung, Ordination und Beauftragung nicht eingehalten werden kann, ist jeweils eine Abstimmung über das Tragen von Mund- und Nasenschutz mit den Empfangenden erforderlich. Ihre Entscheidung und die der Durchführenden ist zu respektieren.

Auf eine Gratulation mit Handschlag ist zu verzichten, dies gilt auch für die Ruhesetzung und Bestätigung von Amtsträgern.

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Gottesdienste per Video-Livestream

Der Kirchenleitung ist es ein großes Anliegen, den Mitgliedern und allen Interessierten geistliche Begleitung anzubieten, wenn kein Besuch von Präsenzgottesdiensten möglich ist. Deshalb werden jeden Sonntag um 10 Uhr Gottesdienste  öffentlich per Videoübertragung angeboten. Die Gläubigen sind eingeladen, diese zentralen Gottesdienste zu Hause mitzufeiern.

Um alle Interessierten auf möglichst einfache Weise zu erreichen, gibt es frei zugängliche Livestreams über YouTube. Zudem sind die Gottesdienste per Telefon empfangbar.
 

Empfang per YouTube

Der Gottesdienst wird über den Youtube-Kanal der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland gesendet. Dieser ist alternativ per vereinfachtem Link dauerhaft erreichbar unter nak.tv.

Gottesdienste in anderen Sprachen stehen auf anderen YouTube-Kanälen der Neuapostolischen Kirche zur Verfügung.

Empfang per Telefon

Eine Übertragung per Telefon wird für alle angeboten, die nicht die technische Möglichkeit haben, den Videogottesdienst zu empfangen. Es stehen mehrere Rufnummern zur Verfügung:

+49 69 5060 9806
+49 69 5060 9807
+49 69 5060 9808

Es handelt sich um normale Festnetznummern, die bei Verträgen mit "Festnetz-Flatrate" keine zusätzlichen Kosten verursachen. Bei Verträgen ohne Flatrate können je nach Tarif Gebühren seitens des Telefonanbieters anfallen.

Alternativ ist jeder eingeladen, die Gottesdienste per Telefon aus seiner Gemeinde zu mitzuerleben.

Möglichkeiten für Opfer und Spenden

Einigen ist das Einlegen des persönlichen Opfers oder von Spenden in die aufgestellten Kästen in den Gemeinden nicht möglich. Alternativ kann das Opfer auf die Spendenkonten der Kirche überwiesen werden:

Empfänger: Neuapostolische Kirche Westdeutschland

IBAN: DE62440100460006950464
BIC: PBNKDEFF
Postbank Dortmund

IBAN: DE18550205000008667000
BIC: BFSWDE33MNZ
Bank für Sozialwirtschaft

Um für Geldspenden eine Zuwendungsbestätigung ausstellen zu können, wird um Angabe der persönlichen Spendennummer gebeten. Erstspender geben bitte ihre Adresse an oder erfragen ihre Spendernummer (Telefon: +49 231 57700-35, E-Mail: spenden@nak-west.de).

Weitere Videogottesdienste in Deutschland

Auch die anderen deutschen Gebietskirchen bieten auf ihren YouTube.Kanälen teils Videogottesdienste an. Die Links für die einzelnen Gebietskirchen lauten:

NAK Berlin-Brandenburg
https://youtube.com/c/NeuapostolischeKircheBerlinBrandenburg

NAK Nord- und Ostdeutschland
http://www.youtube.com/c/NeuapostolischeKircheNordundOstdeutschland

NAK Süddeutschland
https://www.youtube.com/c/NAKSueddeutschland

Videogottesdienste in anderen Sprachen

Igreja Nova Apostólica (Angola)
https://www.youtube.com/channel/UCUZmXFzq9bTbEzlJnTtZm4Q

Eglise néo-apostolique France (Frankreich)
https://www.youtube.com/channel/UC4sk6TIHb3ObOpM_lD8zXyA

Lietuvos Naujoji Apaštalų bažnyčia (Litauen)
https://www.youtube.com/channel/UC2XVUNyasqVf4T1zvs69BZQ

Nieuw Apostolische Kerk Nederland (Niederlande)
https://www.youtube.com/channel/UCZgjWYEDR6ktVngkGGRCPKw

Igreja Nova Apostólica (Portugal)
https://www.youtube.com/channel/UCe4mFF70E6nHisqLQ4kC6lg

Einen Überblick aller weltweit ausgestrahlten Videogottesdienste der Neuapostolischen Kirche veröffentlicht nac.today jeden Freitag.

Blick vom Altar vor dem Gottesdienst in den leeren Saal

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