Corona-Pandemie:
Aktuelle Informationen

Nahezu alle Gemeinden der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland bieten wieder Präsenzgottesdienste am Sonntag und Mittwoch an. Durch die Einstufung der Regionen als "Hotspots" kommt es teilweise zu neuen Einschränkungen. Informationen dazu gibt es auf den Internetseiten der Bezirke und Gemeinden.

Hier gibt es alle zentralen Vorgaben der Kirchenleitung in der Corona-Pandemie auf einen Blick.

Letzte Aktualisierung: 27. Oktober 2020 (Regelungen in Hotspot-Gebieten ergänzt, Richtlinien aktualisiert)

 

Zusätzliche Maßnahmen in Hotspot-Gebieten

Die Landesregierungen haben regional verschärfte behördliche Maßnahmen zum Corona-Infek-tionsschutz vorgesehen, wenn der Schwellenwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in dem Landkreis oder in der kreisfreien Stadt überschritten wird. Für die Durchführung von Gottesdiensten in Gemeinden, die in Hotspot-Gebieten liegen, gelten folgende zusätzliche Schutzmaßnahmen:

Mund-Nasen-Schutz während des Gottesdienstes

Die Gottesdienstteilnehmern werden durch Bekanntmachung vor dem Gottesdienst gebeten, auch während des Gottesdienstes den Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dies gilt auch für die am Altar sitzenden Amtsträger. Sofern ein Gottesdienstbesucher der Bitte nicht nachkommt, werden keine weiteren Maßnahmen zur Durchsetzung getroffen, da dies bei Einhaltung des Mindestabstands am Sitzplatz unverhältnismäßig wäre.

Der am Altar stehende Amtsträger trägt während des Gottesdienstes keinen Mund-Nasen-Schutz, da Mimik und Gestik wesentlicher Bestandteil der Wortverkündigung sind, die in hoheitlicher Wahrnehmung des kirchlichen Verkündigungsauftrags durchgeführt wird.

Mund-Nasen-Schutz auf Kirchengrundstück

Die Gottesdienstbesucher werden darauf hingewiesen, dass der Mund-Nasen-Schutz nach Verlassen der Kirche auch auf dem Kirchengrundstück getragen werden muss.

Gesangsdarbietungen im Gottesdienst

Auf Gesangsdarbietungen im Gottesdienst und auf die entsprechenden Versammlungen zur Probe soll in Hotspot-Gebieten verzichtet werden.

Überregionale Gottesdienste und Veranstaltungen

In Hotspot-Gebieten soll auf die Durchführung von übergemeindlichen Gottesdiensten verzichtet werden. Auch wenn solche Gottesdienste und Versammlungen unter Einhaltung der Regularien sicher durchgeführt werden könnten, will die Kirchenleitung den Personenverkehr von und nach Hotspot-Gebieten durch die kirchliche Organisation nicht verstärken. Einteilungen von Amtsträgern zu Gottesdiensten in andere Gemeinden des Bezirks sind hiervon nicht betroffen.

Kommunale Allgemeinverfügungen

Allgemeinverfügungen der Städte und Landräte gelten in der Regel nicht für die Durchführung der Gottesdienste. Die Kirchen führen Gottesdienste im Rahmen ihres öffentlich-rechtlichen Verkündigungsauftrags unter Wahrnehmung ihres kirchlichen Selbstbestimmungsrechts aus Art. 4 GG in eigener Verantwortung nach ihren Hygiene-Konzepten durch, die im Einklang mit den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts stehen. Die Corona-Verordnungen der Bundesländer haben Regelungen zum Infektionsschutz meist in eigenen Paragrafen oder Abschnitten zusammengefasst und somit gegenüber anderen Versammlungen in geschlossenen Räumen abgegrenzt. Allgemeinverfügungen entfalten daher nur dann eine verbindliche Rechtswirkung, wenn die Geltung für Gottesdienste ausdrücklich erwähnt wird.

In Zweifelsfällen bitte mit dem Referat Seelsorge Kontakt aufnehmen, E-Mail: referat-seelsorge@nak-west.de, Telefon 0231 57700-54.

https://www.nak-west.de/db/7829336/Meldungen/Corona-Pandemie-Durchfuehrung-von-Gottesdiensten-in-Hotspot-Gebieten

Neue Regeln zur Platzbelegung und Genehmigung von Ensemblegesang ab August 2020

Ab sofort können mehr Personen in den Gottesdiensten zusammensitzen. Zudem wird Sologesang gestattet. In einem Rundschreiben informierte Bezirksapostel Rainer Storck am Sonntag, 2. August 2020, über die neuen Möglichkeiten.

Als im Mai die erste Fassung der Corona-Richtlinie erarbeitet wurde, galten in vielen Bundesländern noch sehr strikte Regelungen, was die Kontakte von Personen aus mehreren Haushalten betraf. Inzwischen haben sich diese Vorgaben flächendeckend gelockert. Darauf reagiert die Kirchenleitung mit einer aktualisierten Version der Richtlinie zum Corona-Infektionsschutz. An den grundsätzlichen Hygiene- und Abstandsvorgaben ändert sich jedoch nichts.

Platzbelegung

Künftig können auch Personen aus mehr als einem Haushalt im Gottesdienst oder bei Versammlungen in unseren Kirchen zusammensitzen. Der verpflichtende Mindestabstand entfällt bei Gottesdienstteilnehmern,

  • die in häuslicher Gemeinschaft miteinander leben oder Lebenspartner sind
  • die in gerader Linie verwandt sind (Eltern, Kinder, Großeltern, Enkel)
  • die zum Gottesdienstbesuch eine Fahrgemeinschaft bilden
  • die Kinder zum Gottesdienst begleiten oder
  • die befreundet, verwandt oder verschwägert sind und regelmäßigen privaten Kontakt pflegen.

Bedingung ist selbstverständlich, dass die betreffenden Personen auch zusammensitzen wollen.

Gesang

Auf den Einsatz von Chören wird bis auf Weiteres verzichtet. Solo- oder Ensemblegesang ist zugelassen, wenn maximal vier Sängerinnen und Sänger zum Einsatz kommen und ein Mindestabstand von vier Metern zu den Gottesdienstteilnehmern eingehalten wird. Auch die Sänger untereinander müssen einen Abstand von drei Metern einhalten. Zudem soll während oder nach dem Gesang eine Zwischenlüftung erfolgen. Die gleichen Regelungen gelten für die Proben der Musikvortragenden in den Kirchen.

Seniorenzusammenkünfte

Bedauerlicherweise können Seniorenzusammenkünfte in unseren Kirchen weiterhin nicht durchgeführt werden. Da für Senioren allgemein ein hohes Risiko eines schwerwiegenden Verlaufs nach einer Infektion besteht, hat die Kirche hier eine besondere Fürsorgepflicht. Die Verantwortung für die sichere Durchführung von Seniorenveranstaltungen soll daher nicht den Seniorenbeauftragten übertragen werden. Zudem wären geeignete Maßnahmen für einen nachhaltigen Infektionsschutz bei Beköstigung in unseren Kirchen sehr aufwändig.

Als Ausgleich und zur Kontaktpflege kann der Gemeindevorsteher nach einem Gottesdienst am Sonntag die Senioren zu einem Gesprächskreis im Kirchensaal einladen. Zuvor muss der Kirchensaal gut gelüftet werden, bei der Besetzung sind die Abstandsregeln einzuhalten.

Es bestehen keine Bedenken gegen Zusammenkünfte der Senioren in öffentlichen Gaststätten oder Cafés gemäß der behördlichen Auflagen.

Zusammenkünfte in Kirchen ab 1. Juli 2020

Die Neuapostolische Kirche Westdeutschland erlaubt ab 1. Juli 2020 wieder Zusammenkünfte in den Kirchengebäuden außerhalb der Gottesdienste. Das hat der Landesvorstand angesichts der Lockerungen seitens der Behörden sowie der positiven Erfahrungen mit der Wiederaufnahme der Präsenzgottesdienste beschlossen.

Keine Chorproben und Seniorentreffen

Ab Juli 2020 dürfen wieder Vorsteher- und Ämterversammlungen, Jugendzusammenkünfte, Religions- und Konfirmandenunterrichte, Zusammenkünfte der Gemeindegremien, Orchester- beziehungsweise Instrumentalkreisproben (ohne Blasinstrumente), Musikunterrichte, Andachten, Gesprächskreise sowie Fortbildungsveranstaltungen in den Kirchengebäuden durchgeführt werden dürfen.

Für Trauerfeiern in den Kirchen gelten die Regelungen für Gottesdienste. Chorproben und Seniorentreffen bleiben bis auf Weiteres untersagt, da Gesang mit einem erhöhten Infektionsrisiko verbunden ist und ein Teil der Senioren zur Risikogruppe zählen dürfte.

Auflagen für Zusammenkünfte

Die Regelungen der Richtlinie zum Corona-Infektionsschutz vom 19. Mai 2020 zur Durchführung von Gottesdiensten gelten analog auch für Zusammenkünfte in den Kirchen. Insbesondere sind einzuhalten beziehungsweise vorzusehen:

  • Das Tragen von Nasen-Mund-Schutz beim Betreten des Kirchengebäudes (solange dies im öffentlich-zugänglichen geschlossenen Räumen noch behördlich angeordnet ist)
  • die Begrenzung der Teilnehmerzahl aufgrund der Abstandsregeln
  • der Hinweis auf Handhygiene am Kircheneingang
  • der Verzicht auf Begrüßung und Verabschiedung mit Handschlag
  • die Dokumentation der Teilnehmer zur Nachverfolgung von Infektionsketten
  • die ausreichende Lüftung der genutzten Räume.

Kirchenreinigung, Gartenpflege, Wartung

Die Durchführung von Reinigungs-, Pflege- und Wartungsarbeiten im und am Kirchengebäude sind keine Zusammenkünfte. Beteiligte Personen treffen nach eigener Entscheidung die erforderlichen Maßnahmen zum Infektionsschutz.

Informationen zur Wiederaufnahme der Präsenzgottesdienste

Die Gemeinden im Bereich der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland haben im Juni 2020 wieder mit Präsenzgottesdiensten begonnen. Eine von der Kirchenleitung beauftragte „Task Force“ hat eine Richtlinie zum Corona-Infektionsschutz erarbeitet. Diese enthält detaillierte Rahmenbedingungen zur Durchführung der Gottesdienste in den Gemeinden und wurde mit dem Stammapostel und den europäischen Bezirksaposteln abgestimmt.

Die Richtlinie wurde den Landesregierungen in den sechs Bundesländern, in denen die Neuapostolische Kirche Westdeutschland Gemeinden betreut, zwecks Stellungnahme zur Verfügung gestellt. Zudem liegt sie den Bezirks- und Gemeindevorsteher zur Information und Vorbereitung vor.

Videogottesdienste bleiben erhalten

Gemeindemitglieder, die erkrankt sind oder Vorerkrankungen haben und auch ansonsten auf ärztlichen Rat hin nicht am öffentlichen Leben teilnehmen, sind gebeten, weiter zu Hause die angebotenen Gottesdienste via Telefon und Video wahrzunehmen. Die sonntäglichen Videogottesdienste blieben bis zur Normalisierung der Gemeindegottesdienste erhalten.

Gottesdienst mit Einschränkungen

Wie in den anderen Kirchen auch finden die Gottesdienste mit Einschränkungen statt, die von den Behörden vorgegeben sind. Diese werden detailliert in der Richtlinie der Kirchenleitung erläutert. Einige Beispiele, die die Gottesdienstbesucher betreffen:

  • Grundlegend für die Gottesdienste sind die bekannten Abstands- und Hygieneregeln, die konsequent eingehalten werden müssen.
  • Je nach örtlichen Gegebenheiten stehen nur etwa 30 Prozent der Sitzplatzkapazität zur Verfügung. Alternativ zu den Gottesdiensten am Sonntag sollen deshalb auch die Wochengottesdienste wieder aufgenommen werden. Bei Bedarf und je nach Möglichkeit werde auch ein zweiter Gottesdienst am Sonntag angeboten.
  • Zur Sicherstellung der Regelungen erwarten die Behörden eine Zutrittssteuerung zu den Gotteshäusern. Spontanbesuche sind also nicht möglich.
  • Die Kirche ist verpflichtet, Teilnehmerlisten zur Nachverfolgung von Infektionsketten zu führen. Die Kirchenleitung wünscht daher keine unabgestimmte Besuche von Gottesdiensten in anderen Gemeinden.
  • Chor- und Gemeindegesang ist aus Infektionsschutzgründen nicht möglich. Die Besucher sind eingeladen, die Gemeindelieder still mitzulesen.

Alle Hinweise für die Gemeindemitglieder sind in einem Merkblatt zusammengefasst, dass den Gemeinden zur Verfügung gestellt wird.

Streichergruppe und E-Piano bereiten auf den Gottesdienst vor

Merkblatt zur Musik bei Open-Air-Gottesdiensten und zu Proben unter freiem Himmel

Die Richtlinie zum Corona-Infektionsschutz vom 31. Juli 2020 zur Durchführung von Gottesdiensten gilt analog auch für Gottesdienste und Versammlungen unter freiem Himmel. Insbesondere sind die Regelungen zum Mindestabstand, zur Handhygiene sowie zur Dokumentation der Teilnehmer einzuhalten. Im Gegensatz zu Veranstaltung in den Kirchengebäuden sind dabei mehr Sänger zugelassen und es ist auch der Einsatz von Blasinstrumenten unter Auflagen möglich. Allerdings ist in beiden Fällen der Einsatz der Musiker auf zwölf Personen beschränkt. Gegebenenfalls sind zudem Regelungen und Hinweise des Eigentümers beziehungsweise Vermieters des Veranstaltungsortes zu beachten.

Einsatz von Chören

Der Einsatz von Chören und die Durchführung von Chorproben unter freiem Himmel sind unter folgenden Voraussetzungen möglich:

  • Es kommen maximal zwölf Sängerinnen oder Sänger zum Einsatz.
  • In Singrichtung wird ein Mindestabstand von vier Metern zu den Gottesdienstteilnehmern eingehalten.
  • Die Sängerinnen und Sängern halten untereinander einen Mindestabstand von drei Metern ein.
  • Es erfolgt keine gemeinsame Nutzung von Notenausgaben.
  • Der Gesang der ganzen Gemeinde ist wie in Kirchengebäuden untersagt.

Einsatz von Instrumentalkreisen

Der Einsatz von Instrumentalkreisen und die Durchführung von Instrumentalproben unter freiem Himmel ist auch unter Berücksichtigung von Blasinstrumenten möglich. Es sind folgende Voraussetzungen einzuhalten:

  • Die Anzahl der Instrumentalisten ist auf zwölf Personen beschränkt.
  • Es darf keine gemeinsame Nutzung von Notenausgaben erfolgen.
  • Aufgrund des größeren Aerosolausstoßes ist beim Musizieren mit Blasinstrumenten ein Mindestabstand unter den Musikern von zwei Metern einzuhalten. Zwischen Instrumentalisten und Publikum müssen vier Meter Mindestabstand eingehalten werden. Für Sänger und Musiker ist eine versetzte Sitzordnung zu empfehlen.
  • Eine gemeinsame Nutzung von Instrumenten ist unzulässig
  • Bei Blasinstrumenten ist zur Vermeidung der Verbreitung von Aerosolen über Schalltrichter ein Schutz aus geeignetem Material (auch „Ploppschutz") vor dem Schalltrichter der Instrumente zu verwenden.
  • Da von Querflöten die stärkste Luftbewegung erzeugt und aerodynamisch nach unten gelenkt wird, sollten die Flötisten in der vordersten Reihe des Orchesters platziert werden.

Innerhalb von Kirchengebäuden bleibt die Regelung bestehen, dass bis auf Weiteres keine Blasinstrumente zum Einsatz kommen.

Fragen und Antworten zu Präsenzgottesdiensten in der Corona-Pandemie

  1. Welche kirchlichen Veranstaltungen können wieder stattfinden?
  2. Wie ist der Ablauf im Vorfeld der Gottesdienste in meiner Gemeinde?
  3. Was muss ich zum Gottesdienst mitbringen?
  4. Was ist beim Zutritt zum Kirchengebäude zu beachten?
  5. Welche Regeln gelten im Gottesdienst?
  6. Unter welchen Bedingungen wird das Heilige Abendmahl gefeiert?
  7. Was ist beim Verlassen der Kirche zu beachten?
  8. Sind Handlungen wie Sakraments- und Segensspendungen wieder möglich?

 

Welche kirchlichen Veranstaltungen können wieder stattfinden?

Ab dem 7. Juni 2020 können wieder regelmäßig Gottesdienste in den Gemeinden unter Beachtung der Abstandsregeln und Handhygiene sowie der in der Richtlinie zum Corona-Infektionsschutz aufgeführten Bedingungen durchgeführt werden. Weitere Zusammenkünfte in den Kirchen sind ab 1. Juli 2020 wieder gestattet.

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Wie ist der Ablauf im Vorfeld der Gottesdienste in meiner Gemeinde?

Eine spontane Teilnahme am Gottesdienst ist derzeit nicht möglich, da die Plätze in der Kirche wegen der Abstandsregeln begrenzt sind. Für die Teilnahme am Gottesdienst gilt ein Anmeldeverfahren, welches den Gemeindemitgliedern bekanntgegeben wird und auf den Internetseiten der Gemeinden beschrieben ist. Amtsträgern und Gemeindemitgliedern, die nach den gesundheitsbehördlichen Hinweisen einer Risikogruppe angehören und aufgrund dessen auch ansonsten nur eingeschränkt am öffentlichen Leben teilnehmen, wird empfohlen, weiterhin den zentralen Videogottesdienst oder den Gemeindegottesdienst per Telefonübertragung mitzuerleben.

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Was muss ich zum Gottesdienst mitbringen?

Mitzubringen sind der persönliche Mund- und Nasenschutz sowie ein Gesangbuch (diese werden nicht bereitgestellt) oder die Gesangbuch-App auf dem Smartphone.

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Was ist beim Zutritt zum Kirchengebäude zu beachten?

Auf dem gesamten Kirchengrundstück gelten die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln. Für den Zutritt zur Kirche wird (wie in anderen öffentlichen Bereichen) ein Mund- und Nasenschutz benötigt. Kinder unter sechs Jahren brauchen als einzige Ausnahme in der Kirche keinen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nicht ermöglichen, dürfen die Kirche mit Rücksicht auf die anderen Gottesdienstbesucher nicht betreten.

Bereits vor dem Eingang ist auf den Mindestabstand zu achten. Gruppenbildung ist zu vermeiden. Am Eingang steht Handdesinfektionsmittel zur Verfügung. Die Kirche ist verpflichtet, die Namen (und bei Nicht-Gemeindemitgliedern auch die Adressen) der Gottesdienstteilnehmer zu erfassen, um nötigenfalls die Nachverfolgung von Infektionsketten zu ermöglichen. Dies erfolgt durch den Ordnungsdienst.

Im Kirchenschiff sind zur Verfügung stehende Plätze markiert beziehungsweise nicht zur Verfügung stehende Reihen oder Plätze sind gesperrt. Der Ordnungsdienst koordiniert die Sitzplatzverteilung. Personen aus einem Haushalt sollten zusammensitzen, um die Zahl der möglichen Sitzplätze zu erhöhen, ansonsten gilt das Abstandsgebot.

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Welche Regeln gelten im Gottesdienst?

Der Mund- und Nasenschutz kann am Platz während des Gottesdienstes abgenommen werden, wenn der Mindestabstand eingehalten ist. Im Gottesdienst muss auf Singen verzichtet werden. Alle Gottesdienstteilnehmer sind eingeladen, die Liedtexte in den eigenen mitzubringenden Gesangbüchern still mitzulesen. Wie gewohnt, erhebt sich die Gemeinde zu den Liedern mit Ausnahme des Bußlieds.

Der liturgische Ablauf bleibt unverändert. Das Gebet „Unser Vater“ soll nur leise mitgesprochen werden. Anstelle des gesungenen dreifachen „Amen“ bestätigt die Gemeinde den Empfang des Schlusssegens mit einem gesprochenen Amen und hält während des Orgelspiels still inne.

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Unter welchen Bedingungen wird das Heilige Abendmahl gefeiert?

Nach dem Opfergebet und vor der Feier des Heiligen Abendmahls begeben sich der Dienstleiter und die zur Darreichung beauftragten Priester zur Handhygiene in die Sakristei oder den Waschraum. Nach Rückkehr wird der liturgische Ablauf mit den Worten „Nun feiern wir das Heilige Abendmahl“ fortgesetzt. In der entstehenden Unterbrechung spielt die Orgel oder die Gemeinde nutzt diese Zeit für Momente der Stille.

Die Darreichung des Heiligen Abendmahls an die Amtsträger und die Gemeindemitglieder erfolgt unter Einhaltung des Mindestabstands. Zudem tragen die Amtsträger bei der Darreichung einen Mund- und Nasenschutz – ebenso die Empfänger.

Die Teilnahme am Heiligen Abendmahl ist freiwillig. Die Gottesdienstteilnehmer treten unter Einhaltung des Mindestabstands und mit Mund- und Nasenschutz zum Abendmahlsempfang vor (Koordination durch Ordnungsdienst). Den Abendmahlsempfang bestätigen die Gottesdienstteilnehmer mit einem leise gesprochenen „Amen“ und nehmen die Hostie zu sich. In der Handhabung der Schutzmaske Ungeübten wird der Genuss der Hostie am Sitzplatz empfohlen.

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Was ist beim Verlassen der Kirche zu beachten?

Das Verlassen des Kirchenschiffs erfolgt unter Beachtung der Abstandsregeln. Den Hinweisen des Ordnungsdienstes ist zu folgen. Gruppenbildung ist zu vermeiden. Gespräche können unter Berücksichtigung der Abstandsregeln im Freien geführt werden.

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Sind Handlungen wie Sakraments- und Segensspendungen wieder möglich?

Die Spendung der Sakramente Heilige Wassertaufe und Heilige Versiegelung, Segensspendungen sowie die Durchführung von Ordinationen und Beauftragungen von Amtsträgern sind nicht ohne Körperkontakt möglich. Sakramentsspendungen können durchgeführt werden, alle anderen Handlungen sollen nach Möglichkeit im Einvernehmen mit den Gemeindemitgliedern und Amtsträgern auf einen späteren Zeitpunkt mit geringerem Infektionsrisiko verschoben werden.

Bei allen Ansprachen ist die Abstandsregel einzuhalten. Da der Mindestabstand bei der eigentlichen Sakraments- oder Segensspendung, Ordination und Beauftragung nicht eingehalten werden kann, ist jeweils eine Abstimmung über das Tragen von Mund- und Nasenschutz mit den Empfangenden erforderlich. Ihre Entscheidung und die der Durchführenden ist zu respektieren.

Auf eine Gratulation mit Handschlag ist zu verzichten, dies gilt auch für die Ruhesetzung und Bestätigung von Amtsträgern.

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Gottesdienste per Video-Livestream

Der Kirchenleitung ist es ein großes Anliegen, den Mitgliedern und allen Interessierten geistliche Begleitung anzubieten, wenn kein Besuch von Präsenzgottesdiensten möglich ist. Deshalb werden jeden Sonntag um 10 Uhr Gottesdienste  öffentlich per Videoübertragung angeboten. Die Gläubigen sind eingeladen, diese zentralen Gottesdienste zu Hause mitzufeiern.

Um alle Interessierten auf möglichst einfache Weise zu erreichen, gibt es frei zugängliche Livestreams über YouTube. Zudem sind die Gottesdienste per Telefon empfangbar.
 

Empfang per YouTube

Der Gottesdienst wird über den Youtube-Kanal der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland gesendet. Dieser ist alternativ per vereinfachtem Link dauerhaft erreichbar unter videogottesdienst.nak-west.de.

Auf dem YouTube-Kanal stehen zwei Live-Streams zur Verfügung. Übersetzt wird jeder Gottesdienst in die Gebärdensprache. Gottesdienste in anderen Sprachen stehen auf anderen YouTube-Kanälen der Neuapostolischen Kirche zur Verfügung.

Empfang per Telefon

Eine Übertragung per Telefon wird für alle angeboten, die nicht die technische Möglichkeit haben, den Videogottesdienst zu empfangen. Es stehen mehrere Rufnummern zur Verfügung:

+49 69 5060 9805
+49 69 5060 9806
+49 69 5060 9807
+49 69 5060 9808
+49 69 7104 45671

Jede Nummer verfügt über begrenzte Kapazität. Sollte der Anschluss besetzt sein, dann bitte eine andere Telefonnummer verwenden.

Es handelt sich um normale Festnetznummern, die bei Verträgen mit "Festnetz-Flatrate" keine zusätzlichen Kosten verursachen. Bei Verträgen ohne Flatrate können je nach Tarif Gebühren seitens des Telefonanbieters anfallen.

Hinweis: Das Telefon-Angebot wird Ende November 2020 eingestellt. Wer keinen Zugriff auf die Videogottesdienste per YouTube hat, ist eingeladen, die Gottesdienste per Telefon aus seiner Gemeinde zu mitzuerleben.

Möglichkeiten für Opfer und Spenden

Einigen ist das Einlegen des persönlichen Opfers oder von Spenden in die aufgestellten Kästen in den Gemeinden nicht möglich. Alternativ kann das Opfer auf die Spendenkonten der Kirche überwiesen werden:

Empfänger: Neuapostolische Kirche Westdeutschland

IBAN: DE62440100460006950464
BIC: PBNKDEFF
Postbank Dortmund

IBAN: DE18550205000008667000
BIC: BFSWDE33MNZ
Bank für Sozialwirtschaft

Um für Geldspenden eine Zuwendungsbestätigung ausstellen zu können, wird um Angabe der persönlichen Spendennummer gebeten. Erstspender geben bitte ihre Adresse an oder erfragen ihre Spendernummer (Telefon: +49 231 57700-35, E-Mail: spenden@nak-west.de).

Weitere Videogottesdienste in Deutschland

Auch die anderen deutschen Gebietskirchen bieten auf ihren YouTube.Kanälen teils Videogottesdienste an. Die Links für die einzelnen Gebietskirchen lauten:

NAK Berlin-Brandenburg
https://youtube.com/c/NeuapostolischeKircheBerlinBrandenburg

NAK Nord- und Ostdeutschland
http://www.youtube.com/c/NeuapostolischeKircheNordundOstdeutschland

NAK Süddeutschland
https://www.youtube.com/c/NAKSueddeutschland

Videogottesdienste in anderen Sprachen

Igreja Nova Apostólica (Angola)
https://www.youtube.com/channel/UCUZmXFzq9bTbEzlJnTtZm4Q

Eglise néo-apostolique France (Frankreich)
https://www.youtube.com/channel/UC4sk6TIHb3ObOpM_lD8zXyA

Lietuvos Naujoji Apaštalų bažnyčia (Litauen)
https://www.youtube.com/channel/UC2XVUNyasqVf4T1zvs69BZQ

Nieuw Apostolische Kerk Nederland (Niederlande)
https://www.youtube.com/channel/UCZgjWYEDR6ktVngkGGRCPKw

Igreja Nova Apostólica (Portugal)
https://www.youtube.com/channel/UCe4mFF70E6nHisqLQ4kC6lg

Einen Überblick aller weltweit ausgestrahlten Videogottesdienste der Neuapostolischen Kirche veröffentlicht nac.today jeden Freitag.

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