Pfingsten 2010 in Kapstadt: Grußwort

Rund 1,2 Millionen Gläubige erlebten am Sonntag, 23. Mai 2010, den per Satellit oder das Internet übertragenen Pfingstgottesdienst aus Kapstadt. Stammapostel Wilhelm Leber hielt diesen in der neuapostolischen Kirche in Tafelsig (Kapstadt, Südafrika) vor 4.000 neuapostolische Christen, darunter 341 Apostel der 351 weltweit tätigen Apostel der Neuapostolischen Kirche.

"Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Pfingstfest und einen wundervollen Tag, angefüllt mit Freude und Kraft!" Mit diesen Worten begrüßte Stammapostel Wilhelm Leber, der internationale Kirchenleiter, die große Pfingstgemeinde.

Die 341 Apostel der Neuapostolischen Kirche waren in den Tagen vor Pfingsten aus allen Teilen der Welt zu einer internationalen Apostelversammlung zusammengekommen. Zehn Apostel konnten aus unterschiedlichen Gründen nicht teilnehmen.

Ein gesegnetes Pfingstfest

Wie sagte Bezirksapostel Noel Barnes nach dem Gottesdienst: „Ich kann zwar nicht in die Zukunft schauen, doch auch für uns in Kapstadt wird das wohl ein einmaliges Erlebnis bleiben!“ Gerade ist der Pfingstgottesdienst zu Ende gegangen. Rund 1,2 Millionen Gläubige konnten ihn per Satellit oder Internet empfangen, 4.000 davon saßen in der weltweit größten neuapostolischen Kirchengemeinde in Tafelsig.

„Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Pfingstfest und einen wundervollen Tag, angefüllt mit Freude und Kraft!“ Mit diesen Worten begrüßte Stammapostel Wilhelm Leber, der internationale Kirchenleiter, die große Pfingstgemeinde. Diesmal stand er hinter dem Altar der Gemeinde in Tafelsig, eine Vorortgemeinde von Kapstadt, Südafrika. 341 Apostel der Neuapostolischen Kirche begleiteten ihn, sie waren in den Tagen vor Pfingsten aus allen Teilen der Welt zu einer internationalen Apostelversammlung zusammengekommen.

Pfingstgrußwort aus Hebräer 12,1

Zunächst las Stammapostel Leber das Pfingstgrußwort vor – so wie es seit Jahrzehnten in der Neuapostolischen Kirche Brauch ist. Er wählte dazu den Bibeltext aus Hebräer 12,1: „Lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist.“ Er nannte es ein „besonderes Wort für alle und einen guten Rat für die heutige Zeit“. Schließlich gebe es vieles, was abgelegt werden könne: Enttäuschung, Lasten, Sorgen, kurz: „alles, was uns Freude und Frieden rauben will. Dies ist nicht immer einfach, doch mit der Kraft des Heiligen Geistes ist das möglich“, so der Kirchenleiter. Und: „Etwas zur Seite zu legen heißt nicht, dass es ganz verschwunden ist, aber es drückt nicht mehr nieder!“

Dann blickte der Stammapostel in Richtung der Kinderreihen. Er erinnerte die kleinen Gottesdienstteilnehmer an das historische Pfingstfest, von dem es in der Schrift heißt, dass sie an dem Ort alle einmütig beieinander waren. „Was heißt das für uns? Lasst uns Frieden miteinander halten, dann werden wir unseren Gott erleben.“