Übersicht der
Sieben-Tage-Inzidenzen

Die Übersicht zeigt die aktuellen Warnstufen in den Gemeinden der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland. Zudem sind die dazugehörigen Maßnahmen in Kurzform dargestellt. Darunter finden sich verschiedene Sieben-Tage-Inzidenzen: Zum einen der Infektionsfälle nach Bundesländern, der Infektionsfälle für die kreisfreien Städte und Landkreise mit Gemeinden der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland sowie der Hospitalisierungsraten nach Bundesländern.

Warnstufen für die Gemeinden in Westdeutschland

Für die Durchführung von Gottesdiensten und weiteren Veranstaltungen gilt in der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland ab dem 17. Januar 2022 die Warnstufe Orange.

Zu den einzelnen Maßnahmen:

Ab der Warnstufe "Orange" gelten für die kirchlichen Veranstaltungen:

  • 3G-Pflicht
  • Dauerhafte Maskenpflicht - auch am Sitzplatz
  • Maskenpflicht beim Gemeinde- und Chorgesang
  • 2G für Streicher, 2G+ für Solo-, Ensemble und Chorsänger. Blasinstrumente sind nicht zugelassen
  • Chor- und Orchesterproben können unter den Bedingungen 2G+, Maske und Abstand durchgeführt werden.

"Die konsequente Beachtung unserer Schutzmaßnahmen gewährleistet, dass die Gottesdienste auch weiter in einem sicheren Rahmen durchgeführt werden können", schreibt Bezirksapostel Storck. "Lasst uns alle bitte weiterhin vorsichtig sein."

Stand: 17. Januar 2022

Sieben-Tage-Inzidenz (in den Bundesländern)

Bundesland 12.01 13.01 14.01 15.01 16.01 17.01 18.01 19.01
Bayern 375.1 420.2 473.1 500.8 527.4 551.5 576.3 607.1
Hessen 417.6 468.2 522.1 579.5 602.3 626.7 676.7 694.9
Niedersachsen 337.1 362.6 380.8 402.5 417.1 431.0 461.0 462.4
Nordrhein-Westfalen 395.7 416.7 441.6 470.2 489.0 504.8 543.7 573.2
Rheinland-Pfalz 318.1 326.4 342.4 362.9 362.8 377.9 405.2 438.4
Saarland 382.8 403.1 422.1 443.7 462.3 477.8 490.2 528.4

Sieben-Tage-Inzidenz (in den Bezirken)

Gemeinde Landkreis 12.01 13.01 14.01 15.01 16.01 17.01 18.01 19.01
Alsfeld LK Vogelsbergkreis 284.3 327.0 359.2 410.4 410.4 410.4 441.7 444.5
Bad Hersfeld LK Hersfeld-Rotenburg 287.6 335.8 311.7 364.1 353.3 384.0 431.4 453.0
Bad Hersfeld-Kathus LK Hersfeld-Rotenburg 287.6 335.8 311.7 364.1 353.3 384.0 431.4 453.0
Bad Sooden-Allendorf LK Werra-Meißner-Kreis 193.9 201.9 237.9 241.9 268.9 263.9 267.9 251.9
Eschwege LK Werra-Meißner-Kreis 193.9 201.9 237.9 241.9 268.9 263.9 267.9 251.9
Friedewald LK Hersfeld-Rotenburg 287.6 335.8 311.7 364.1 353.3 384.0 431.4 453.0
Fulda LK Fulda 443.0 534.5 566.8 560.9 527.3 492.3 486.9 425.1
Grebenau LK Vogelsbergkreis 284.3 327.0 359.2 410.4 410.4 410.4 441.7 444.5
Großalmerode LK Werra-Meißner-Kreis 193.9 201.9 237.9 241.9 268.9 263.9 267.9 251.9
Grünberg LK Gießen 329.4 386.5 463.1 457.2 474.5 456.4 509.4 524.2
Hessisch Lichtenau LK Werra-Meißner-Kreis 193.9 201.9 237.9 241.9 268.9 263.9 267.9 251.9
Lauterbach LK Vogelsbergkreis 284.3 327.0 359.2 410.4 410.4 410.4 441.7 444.5
Melsungen LK Schwalm-Eder-Kreis 212.4 225.8 263.6 306.9 334.7 400.4 406.5 498.8
Mücke LK Vogelsbergkreis 284.3 327.0 359.2 410.4 410.4 410.4 441.7 444.5
Nidda LK Wetteraukreis 370.2 404.4 460.8 494.0 559.0 603.5 600.6 567.4
Oberaula-Wahlshausen LK Schwalm-Eder-Kreis 212.4 225.8 263.6 306.9 334.7 400.4 406.5 498.8
Sontra LK Werra-Meißner-Kreis 193.9 201.9 237.9 241.9 268.9 263.9 267.9 251.9
Waldkappel LK Werra-Meißner-Kreis 193.9 201.9 237.9 241.9 268.9 263.9 267.9 251.9

Sieben-Tage Inzidenz der Hospitalisierungen in den Bundesländern

Bundesland 12.01. 13.01. 14.01. 15.01. 16.01. 17.01. 18.01. 19.01.
Bayern 3.70 3.64 3.84 3.81 3.77 3.66 3.46 2.91
Hessen 4.88 4.50 4.15 4.21 4.23 4.16 4.16 3.72
Niedersachsen 3.11 3.11 3.06 2.81 2.82 2.89 2.82 2.45
Nordrhein-Westfalen 4.79 4.67 4.56 4.38 4.07 3.90 3.52 2.91
Rheinland-Pfalz 4.32 3.98 4.03 3.64 3.64 3.61 3.59 3.37
Saarland 3.35 3.05 3.25 3.25 3.15 2.95 2.95 2.54

Regelungen für Gottesdienste ab Dezember 2021

Für die Durchführung von Gottesdiensten und weiteren Veranstaltungen gelten in der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland seit dem 29. November 2021 neue Vorgaben. Das aktuelle Modell der zwei Bereiche bleibt grundsätzlich erhalten. Es ist etabliert, gewährleistet den Gottesdienstbesuch für alle Gemeindemitglieder, ermöglicht mit vertretbarem Risiko den Gemeindegesang und stellt einen hinreichenden Infektionsschutz auch für nicht-immunisierte Gottesdienstbesucher sicher. Auch die Regelungen zur Durchführung der Gottesdienste (Ordnungsdienst, Abläufe) sind im Vergleich zur bisherigen Richtlinie weitgehend unverändert geblieben.

Regeln je nach Warnstufe

Neu sind zusätzliche Schutzmaßnahmen – abhängig von Warnstufen. Diese legt der Landesvorstand länderspezifisch unter Berücksichtigung des aktuellen Infektionsgeschehens, der vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten Hospitalisierungsraten sowie unter Einhaltung der behördlichen Vorgaben fest.

Es gelten als Kategorien die Warnstufen Grün, Gelb, Orange und Rot. Die aktuelle Warnstufe wird für die einzelnen Bundesländer auf der Internetseite veröffentlicht.

Warnstufen Grün und Gelb

In der ersten Stufe I „Grün“ gelten die Regelungen aus dem Herbst nahezu unverändert weiter. In der Stufe II „Gelb“ kommen zusätzliche Schutzmaßnahmen hinzu: 3G-Pflicht in der Kirche, Maskenpflicht beim Singen und beim Verlassen des Sitzplatzes sowie 2G-Pflicht für Chor- und Orchesterproben.

Die 3G-Testpflicht für Gottesdienste wird in Rheinland-Pfalz seitens der Behörden konkret angeordnet und in Nordrhein-Westfalen gefordert, um ein gleichwertiges Schutzniveau zu nichtkirchlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen herzustellen. Daher hat die Kirchenleitung entschieden, 3G in der ganzen Gebietskirche ab der Warnstufe Gelb verpflichtend umzusetzen. Nicht-immunisierte Gottesdienstbesucher müssen damit einen negativen Bürgertest einer zertifizierten Teststelle vorweisen, der nicht älter als 24 Stunden ist.

Die Maskenpflicht beim Gesang reduziert das Restrisiko einer Infektion für Geimpfte und Genesene nochmal deutlich. Diese Maßnahme soll insbesondere dazu dienen, den Schutz für ältere Gottesdienstbesucher zu erhöhen, die teilweise noch auf ihre „Auffrischungsimpfungen“ warten.

Aktuell: Warnstufe Orange

Die in der Warnstufe Gelb geltenden Schutzmaßnahmen zur Durchführung der Gottesdienste bleiben in der Stufe Orange weitgehend unverändert. Es gibt allerdings Anpassungen im Musikbereich. So gibt es für Sänger in der Stufe Orange keine Ausnahmen von der Maskenpflicht mehr. Gemeindegesang ist im 2G-Bereich weiter möglich, für den Chorgesang gilt jedoch „2G+“. Der Chorgesang unterscheidet sich vom Gemeindegesang in Dynamik, Tempo und Lautstärke. Dies hat Auswirkungen auf den Aerosol-Ausstoß, weshalb hier höhere Anforderungen gelten.

Blasinstrumente dürfen bei aktueller Warnstufe im Gottesdienst nicht mehr eingesetzt werden. Für Spieler von Streichinstrumenten ist 2G ausreichend. Bei Chor- und Orchesterproben kommt der lange Zeitraum hinzu, in dem gesungen und gespielt wird, welcher mit dem Gemeindegesang im Gottesdienst nicht vergleichbar ist. Deshalb gelten hier die Auflagen „2G+“, Maske und Abstand für alle Beteiligten. Zudem unterliegen Proben nicht den behördlichen Ausnahmeregelungen für Gottesdienste.

Übersichtliche Tabellen

Die Regelungen für die Gottesdienste in den einzelnen Warnstufen stehen übersichtlich in Tabellenform zur Verfügung. Zudem gibt es eine weitere Tabelle, in der dargestellt wird, welche kirchlichen Veranstaltungen in welcher Warnstufe möglich sind und welche Auflagen es dazu gibt.

Zusatzregelungen in einzelnen Bundesländern

Für einige Bundesländer gelten Sonderregelungen. So sieht die Corona-Schutzverordnung von Rheinland-Pfalz neben der 3G-Pflicht weitere spezifische Auflagen vor, wenn am Gottesdienst nicht-immunisierte Personen teilnehmen. Informationen dazu finden sich auf der Sonderseite zur Corona-Pandemie.

Eigenverantwortung gilt weiter

Unabhängig von allen Regelungen der Kirche gilt: Jeder Einzelne muss sein persönliches Infektionsrisiko abschätzen und bei Bedarf zusätzliche Schutzmaßnahmen ergreifen. So bietet der Mindestabstandsbereich in den Kirchen bestmöglichen Schutz und es steht jedem frei, auch im 2G-Bereich eine FFP2-Maske zu tragen oder auf Gesang zu verzichten.