Übersicht der
Sieben-Tage-Inzidenzen

Die Übersicht zeigt die Sieben-Tage-Inzidenz der Hospitalisierung für die Bundesländer an, in denen Gemeinden der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland liegen. Darunter findet sich die Sieben-Tage-Inzidenz der Infektionsfälle nach Bundesländern. Im dritten Bereich können die Sieben-Tage-Inzidenzen der Infektionsfälle für die kreisfreien Städte und Landkreise mit Gemeinden der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland aufgerufen werden. Quelle der Daten ist das Robert-Koch-Institut, das am jeweiligen Tag die Inzidenzwerte des Vortags veröffentlicht.

Sieben-Tage Inzidenz der Hospitalisierungen in den Bundesländern

Bundesland 25.11. 26.11. 27.11. 28.11. 29.11. 30.11. 01.12. 02.12.
Bayern 15.75 14.78 13.55 12.98 12.21 11.26 9.58 7.73
Hessen 7.26 6.74 6.39 5.82 5.80 5.32 4.81 3.89
Niedersachsen 4.36 4.32 4.05 3.81 3.61 3.32 2.86 2.46
Nordrhein-Westfalen 7.13 7.02 6.59 6.41 6.07 5.43 4.92 4.12
Rheinland-Pfalz 6.86 6.54 6.49 6.71 6.51 5.95 5.10 4.22
Saarland 4.27 4.67 4.88 5.08 5.28 5.79 4.88 4.98

Sieben-Tage-Inzidenzen (in den Bundesländern)

Bundesland 25.11 26.11 27.11 28.11 29.11 30.11 01.12 02.12
Bayern 641.1 652.5 634.5 632.2 627.6 618.2 589.3 571.6
Hessen 258.0 268.3 276.3 276.4 278.2 272.7 268.3 279.2
Niedersachsen 195.1 201.2 209.8 212.2 217.4 215.7 207.0 206.8
Nordrhein-Westfalen 262.2 274.2 278.5 276.4 276.8 285.9 289.1 282.7
Rheinland-Pfalz 271.2 288.3 302.8 291.4 299.9 309.4 306.4 309.6
Saarland 427.4 438.8 441.5 438.2 441.6 441.4 412.3 412.6

Sieben-Tage-Inzidenz (in den Bezirken)

Gemeinde Landkreis 25.11 26.11 27.11 28.11 29.11 30.11 01.12 02.12
Bad Arolsen LK Waldeck-Frankenberg 218.5 226.2 258.7 269.0 267.7 271.5 283.0 255.5
Bad Wildungen LK Waldeck-Frankenberg 218.5 226.2 258.7 269.0 267.7 271.5 283.0 255.5
Bad Zwesten LK Schwalm-Eder-Kreis 144.0 155.7 147.9 162.4 176.3 175.7 161.3 182.9
Baunatal LK Kassel 213.5 219.4 221.9 205.5 213.9 225.3 208.4 210.1
Calden LK Kassel 213.5 219.4 221.9 205.5 213.9 225.3 208.4 210.1
Felsberg-Neuenbrunslar LK Schwalm-Eder-Kreis 144.0 155.7 147.9 162.4 176.3 175.7 161.3 182.9
Fritzlar LK Schwalm-Eder-Kreis 144.0 155.7 147.9 162.4 176.3 175.7 161.3 182.9
Kassel-Bettenhausen SK Kassel 250.2 259.1 251.2 256.7 257.2 260.6 249.2 242.2
Kassel-Harleshausen SK Kassel 250.2 259.1 251.2 256.7 257.2 260.6 249.2 242.2
Kassel-Nordost SK Kassel 250.2 259.1 251.2 256.7 257.2 260.6 249.2 242.2
Kassel-Südwest SK Kassel 250.2 259.1 251.2 256.7 257.2 260.6 249.2 242.2
Korbach LK Waldeck-Frankenberg 218.5 226.2 258.7 269.0 267.7 271.5 283.0 255.5
Niestetal LK Kassel 213.5 219.4 221.9 205.5 213.9 225.3 208.4 210.1
Oberweser-Solling LK Kassel 213.5 219.4 221.9 205.5 213.9 225.3 208.4 210.1
Vellmar LK Kassel 213.5 219.4 221.9 205.5 213.9 225.3 208.4 210.1
Warburg LK Höxter 165.3 165.3 183.9 190.4 196.8 194.7 188.2 204.0
Wolfhagen LK Kassel 213.5 219.4 221.9 205.5 213.9 225.3 208.4 210.1

Regelungen für Gottesdienste ab dem 29. November 2021

Für die Durchführung von Gottesdiensten und weiteren Veranstaltungen gelten in der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland ab dem 29. November 2021 neue Vorgaben. Neu ist beispielsweise ab der Warnstufe "Gelb" eine 3G-Pflicht für alle Veranstaltungen sowie die Maskenpflicht beim Gemeindegesang.

Grundlegendes Konzept bleibt

Das aktuelle Modell der zwei Bereiche bleibt grundsätzlich erhalten. Es ist etabliert, gewährleistet den Gottesdienstbesuch für alle Gemeindemitglieder, ermöglicht mit vertretbarem Risiko den Gemeindegesang und stellt einen hinreichenden Infektionsschutz auch für nicht-immunisierte Gottesdienstbesucher sicher. Auch die Regelungen zur Durchführung der Gottesdienste (Ordnungsdienst, Abläufe) sind im Vergleich zur bisherigen Richtlinie weitgehend unverändert geblieben.

Regeln je nach Hospitalisierungsrate

Neu sind zusätzliche Schutzmaßnahmen – abhängig von der Warnstufe in den Bundesländern. Damit übernimmt die Kirche die Systematik, die auch die Landesregierungen in ihren Verordnungen umsetzen: Steigt die Warnstufe, treten zusätzliche Maßnahmen in Kraft. Diese sind in Tabellenform als Übersicht verfügbar.

In der ersten Stufe I „Grün“ (Hospitalisierungsrate im Bundesland unter 3) gelten die bisherigen Regelungen nahezu unverändert weiter.

Maßnahmen in Stufe Gelb

In der Stufe II „Gelb“ (gelb Hospitalisierungsrate im Bundesland 3 bis unter 6), in der sich derzeit nahezu alle westdeutschen Bundesländer befinden, kommen zusätzliche Schutzmaßnahmen hinzu: 3G-Pflicht in der Kirche, Maskenpflicht beim Singen und beim Verlassen des Sitzplatzes sowie 2G-Pflicht für Chor- und Orchesterproben.

Zu den einzelnen Maßnahmen:

  • Die 3G-Testpflicht für Gottesdienste wird in Rheinland-Pfalz seitens der Behörden konkret angeordnet und in Nordrhein-Westfalen gefordert, um ein gleichwertiges Schutzniveau zu nichtkirchlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen herzustellen. Daher hat die Kirchenleitung entschieden, 3G in der ganzen Gebietskirche ab der kommenden Woche verpflichtend umzusetzen. Nicht-immunisierte Gottesdienstbesucher müssen damit einen negativen Bürgertest einer zertifizierten Teststelle vorweisen, der nicht älter als 24 Stunden ist. Diese Tests werden inzwischen wieder kostenfrei angeboten.
  • Die Maskenpflicht beim Gesang reduziert das Restrisiko einer Infektion für Geimpfte und Genesene nochmal deutlich. Diese Maßnahme soll insbesondere dazu dienen, den Schutz für ältere Gottesdienstbesucher zu erhöhen, die teilweise noch auf ihre „Auffrischungsimpfungen“ warten.
  • Für Chor-, Ensemble- und Solosänger gibt es eine Ausnahme von der Maskenpflicht, wenn diese den Status 2G+ vorweisen können.
  • Für Chor- und Orchesterproben ergibt sich aus den Verordnungen der Länder eine 2G-Pflicht, wenn diese in Innenräumen stattfinden.

Die Regelungen für die Gottesdienste in den einzelnen Warnstufen stehen übersichtlich in Tabellenform zur Verfügung. Zudem gibt es eine weitere Tabelle, in der dargestellt wird, welche kirchlichen Veranstaltungen in welcher Warnstufe möglich sind und welche Auflagen es dazu gibt.

Zusatzregelungen in einzelnen Bundesländern

Für einige Bundesländer gelten Sonderregelungen. So sieht die Corona-Schutzverordnung von Rheinland-Pfalz neben der 3G-Pflicht weitere spezifische Auflagen vor, wenn am Gottesdienst nicht-immunisierte Personen teilnehmen. Informationen dazu finden sich auf der Sonderseite zur Corona-Pandemie.

Eigenverantwortung gilt weiter

Unabhängig von allen Regelungen der Kirche gilt: Jeder Einzelne muss sein persönliches Infektionsrisiko abschätzen und bei Bedarf zusätzliche Schutzmaßnahmen ergreifen. So bietet der Mindestabstandsbereich in den Kirchen bestmöglichen Schutz und es steht jedem frei, auch im 2G-Bereich eine Maske zu tragen oder auf Gesang zu verzichten.