Stammapostel Leber in Herford

Stammapostel Wilhelm Leber begann das neue Jahr mit einem Gottesdienst in seiner Heimatstadt Herford. Gleichzeitig läutete er mit dem Neujahrsgottesdienst am 1. Januar das Jubiläumsjahr der Neuapostolischen Kirche ein, die 2013 ihr 150-jähriges Bestehen feiert. Mehr als 1.000 Gläubige kamen zum Gottesdienst in die Gemeinde Herford.

Gleich zu Beginn des Gottesdienstes ging Stammapostel Wilhelm Leber auf die großartigen Leistungen der Vorgenerationen ein, ohne die die heutige Kirche nicht denkbar sei. Die prophetische Rufung von Aposteln vor 150 Jahren, die von den Aposteln der katholisch-apostolischen Gemeinde nicht anerkannt wurde, gilt als Geburtsstunde der Neuapostolischen Kirche. „Wir blicken in Dankbarkeit und mit Bewunderung zurück auf die Glaubenszeugen jener Zeit. Die Anfänge waren durchaus mühsam und es gehörte sicherlich viel Mut dazu, sich zu dieser kleinen Schar von Gläubigen zu bekennen."

„Gott ist mit uns"

Die Apostel und ihre Mitarbeiter der damaligen Zeit, ihr starkes Sendungsbewusstsein und ihren Mut wolle er sich als Vorbild nehmen. Heute gebe es sicherlich viele Gründe für Mutlosigkeit, aber für Mut spreche ein Grund, der über allem stehe: „Gott ist mit uns", so der Stammapostel.

Er wolle das Jahr 2013 mit Bedacht zu einem Jahr des Bekennens ausrufen, betonte der internationale Kirchenleiter. „Lasst uns gläubige, freudige Bekenner sein", rief er die Gläubigen auf. Dazu sei es erforderlich, in entscheidenden Augenblicken Stellung zu beziehen und sich nicht zurückzuziehen. Auch klar und unmissverständlich zur Sache zu stehen und nicht zu taktieren oder Ausflüchte zu suchen sei Wesen des Bekennens, genauso wie furchtlos zu sein und keine Furcht davor zu haben, Nachteile erleiden zu müssen", führte der Stammapostel aus.

„Fest stehen und festhalten“

Das Bibelwort für den Gottesdienst in Herford könne als Grundlage für ein Bekenntnis gelten: „So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit“ (Epheser 6,14).

„Wir wollen fest stehen auf dem Boden des Evangeliums, verbunden mit dem Eckstein Jesus Christus“, erläuterte der Stammapostel das Bibelwort. Und wer fest stehe, der könne auch festhalten. „Wenn wir die Gnade ergreifen und im Glauben aufschauen zu Gott, der gerecht ist, dann werden wir durch diesen geistigen Panzer vor den Angriffen des Bösen geschützt.“