Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
23. Juni 2024 10.00 Uhr
In vielen Gemeinden Westdeutschland, Belgien, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und Portugal sowie in weiteren betreuten Gebietskirchen in Europa und Westafrika
Der Gottesdienst mit Stammapostel Jean-Luc Schneider findet in der Stadthalle Rheinberg (Bezirk Niederrhein) statt. In diesem Gottesdienst ist die Ruhesetzung von Bezirksapostel Rainer Storck und die Beauftragung seines Nachfolgers, Bezirksapostelhelfer Stefan Pöschel, geplant.
Der Gottesdienst kann in vielen Gemeinden Westdeutschlands sowie in Portugal, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und weiteren Ländern in Europa und Afrika live miterlebt werden. Er beginnt um 10 Uhr. Die Übertragung startet um 9.40 Uhr mit einem Vorfilm über die zehnjährige Zeit von Bezirksapostel Storck als Kirchenpräsident.
Verantwortung in mehr als 40 Ländern
Bezirksapostel Rainer Storck leitet die Neuapostolische Kirche Westdeutschland seit Februar 2018. Bereits zuvor war er seit 2014 verantwortlich für die Neuapostolische Kirche Nordrhein-Westfalen (NRW), die vor sechs Jahren mit der Gebietskirche Hessen/Rheinland/Pfalz (HRS) fusionierte. 2014 ordinierte ihn Stammapostel Jean-Luc Schneider in einem Gottesdienst in der Westfalenhalle 3A in Dortmund zum neuen Bezirksapostel und Nachfolger von Armin Brinkmann für die Neuapostolische Kirche Nordrhein-Westfalen.
Zum Verantwortungsbereich des Kirchenpräsidenten der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland zählen etwa 600.000 neuapostolische Christen in mehr als 40 Ländern und Landesteilen, davon allein 100.000 Gläubige in über 440 Gemeinden in den Bundesländern Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.
Bezirksapostel Rainer Storck
In die Amtszeit von Bezirksapostel Storck fallen Ereignisse wie der erste Internationale Jugendtag der Neuapostolischen Kirche 2019 in Düsseldorf mit mehr als 35.000 jungen Teilnehmern aus aller Welt. Viele Jahre leitete er die internationale kirchliche Arbeitsgruppe CTM („Children Teaching Material“), die die Lehrwerke für die Sonntagsschule sowie den Religions- und Konfirmandenunterricht erarbeitete beziehungsweise weiterentwickelte. Als gelernter Bauingenieur war er zudem verantwortlich für eine Arbeitsgruppe, die für die deutschen Gebietskirchen einheitliche Baustandards erarbeitete sowie das Förderprogramm Kirchenneubau Europa begleitete.
Als Bezirksapostel setzte er die von seinem Vorgänger begonnenen Strukturveränderungen fort, um die Gebietskirche für die Zukunft sicher aufzustellen. Dies umfasste auch die Aufgabe von Gemeindestandorten und die Zusammenlegung von Kirchenbezirken. Zukunftssichere Standorte wurden renoviert oder an zentralen Stellen neue Kirchengebäude errichtet. Zudem sorgte er als Kirchenpräsident für ausgeglichene Haushalte.
In seiner Amtszeit unterstützte er ökumenische Projekte wie den Glaubensgarten in Bad Lippspringe (anlässlich der Landesgartenschau 2017) und förderte Mitgliedschaften von Gemeinden in örtlichen Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen (ACK). 2018 und 2019 wurde die Kirche Gastmitglied in den ACK Hessen-Rheinhessen, Nordrhein-Westfalen und Südhessen. Zudem führte und förderte er Gespräche mit den Kirchenleitungen der anderen Kirchen. So gab es im März 2020 eine Tagung mit der Evangelischen Kirche von Westfalen, an der auch die damalige Präses Annette Kurschus teilnahm.
Weitere Herausforderungen in der Amtszeit von Bezirksapostel Storck waren die Fusion der beiden Gebietskirchen HRS und NRW zur Neuapostolischen Kirche Westdeutschland sowie die Corona-Pandemie.
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