Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Westdeutschland/Hemer. Priester Frank Hense ist neuer stellvertretender Bezirksvorsteher im Bezirk Iserlohn. Er folgt auf Bezirksevangelist Axel Knoppe, der im Gottesdienst am 10. Juni 2026 von dieser Aufgabe entlastet wurde. Zudem spendete Bezirksapostel Pöschel bei seinem Besuch einen Segen zur eisernen Hochzeit.
Bezirksapostel Stefan Pöschel feierte am Mittwochabend, 10. Juni 2026, einen Gottesdienst in der Gemeinde Hemer. Im Mittelpunkt standen ein Leitungswechsel im Kirchenbezirk Iserlohn und der Segen zur eisernen Hochzeit für Renate und Manfred Seelmann.
Dank an Axel Knoppe
Auf eigenen Wunsch entband der Bezirksapostel Bezirksevangelist Axel Knoppe von seiner Aufgabe als stellvertretender Bezirksvorsteher. Axel Knoppe hatte diese Verantwortung seit November 2010 getragen. Der Bezirksapostel dankte ihm und seiner Frau Ute für den langjährigen Einsatz. Axel Knoppe bleibt weiterhin Gemeindevorsteher in Schmallenberg-Bad Fredeburg.
Zum neuen stellvertretenden Bezirksvorsteher des Bezirks Iserlohn ernannte Bezirksapostel Stefan Pöschel anschließend Priester Frank Hense aus der Gemeinde Iserlohn. In seiner Ansprache betonte der Bezirksapostel, dass die neue Aufgabe mehr sei als Organisation oder Verwaltung. Im Mittelpunkt stehe die Seelsorge. Frank Hense solle an der Seite des Bezirksvorstehers und des weiteren Vertreters mithelfen, dass sich Menschen in der Kirche angenommen fühlten.
Nach dem Ja-Wort und einem Gebet ernannte der Bezirksapostel Priester Frank Hense per Handschlag zum stellvertretenden Bezirksvorsteher. Er wünschte ihm Kraft für die neue Aufgabe und die Gewissheit: „Mein Gott ist mit mir.“
Kraft, Ruhe und geistliche Wachsamkeit
Zu Beginn der Predigt nahm Bezirksapostel Stefan Pöschel Bezug auf das Eingangslied und fragte, wodurch Menschen Kraft bekommen. Neben Ruhe brauche der Mensch auch Nahrung und Wasser. Geistlich gesehen biete Gott „Wasser des Lebens“ an – Worte und Zuwendung, die stärkten und den Blick auf die Zukunft mit Gott richteten.
Dabei sprach der Bezirksapostel als Beispiel den Umgang mit sozialen Medien an. Das betreffe inzwischen nicht mehr nur junge Menschen. „Social Media ist ja heute auch in älteren Kreisen weit verbreitet“, sagte Bezirksapostel Pöschel – und verwies schmunzelnd auf Bezirksältester i.R. Manfred Seelmann, der ihm „fleißig auf Instagram antwortet“.
Gerade in den sozialen Netzwerken konsumierten Menschen immer mehr Inhalte und folgten einem scheinbaren Informationsdurst. Satt mache das jedoch nicht. Manchmal stelle man fest: „Ups, eine halbe Stunde ist rum und eigentlich hast du nur rumgedaddelt.“ Wirklich stärkend seien Worte und Zuwendung von Gott, die den Blick auf die Zukunft mit ihm richteten, so der Bezirksapostel.
Weckruf zur Wachsamkeit
Grundlage der Predigt war das Bibelwort aus Römer 13,11: „Und das tut, weil ihr die Zeit erkannt habt, dass die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf. Denn unser Heil ist jetzt näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden.“
Der Bezirksapostel erinnerte daran, dass Paulus die Gemeinde in Rom zur Wachsamkeit aufgerufen habe. Dieser Weckruf sei kein Vorwurf, sondern eine Ermunterung, den eigenen Glauben, die Liebe zu Gott und zum Nächsten sowie die Hoffnung auf Christus neu zu prüfen.
Eiserne Hochzeit für Renate und Manfred Seelmann
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Segenshandlung zur eisernen Hochzeit von Renate und Manfred Seelmann. Das Ehepaar hatte 1961 geheiratet und kennt sich seit nahezu sieben Jahrzehnten. Von 1990 bis 1998 leitete Manfred Seelmann als Bezirksältester den damaligen Kirchenbezirk Iserlohn. Hemer ist die Heimatgemeinde des Ehepaars.
Bezirksapostel Stefan Pöschel würdigte den gemeinsamen Lebensweg der beiden und stellte den Gedanken „Gut, dass wir einander haben“ in den Mittelpunkt. Als Leitwort gab er ihnen Jesaja 12,2 mit: „Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der Herr ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil.“
Als Grundlage einer gelingenden Ehe hob Bezirksapostel Pöschel hervor, den anderen höher zu achten als sich selbst. „Das ist Stärke“, sagte er. „Den anderen höher zu schätzen als sich selbst. Das ist es, was eine Ehe auch 65 Jahre halten lässt.“ Dabei verwies er auf das gegenseitige Dienen und die Bereitschaft, füreinander da zu sein.
Nach einem Gebet spendete der Bezirksapostel Renate und Manfred Seelmann den Segen zur eisernen Hochzeit.
Priester Frank Hense und Bezirksapostel Stefan Pöschel (v.l.n.r.)
15. Juni 2026
Text:
Frank Schuldt
Fotos:
Frank Schuldt
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.