Bezirksapostel
Bernd Koberstein

Biographisches

Bernd Koberstein wurde am 5. März 1952 in Kassel geboren. Nach seinem Abitur absolvierte er eine Ausbildung zum Diplom-Finanzwirt und war von 1975 bis 2003 in der Hessischen Finanzverwaltung tätig. 2003 trat er in den Dienst der Kirche. Er ist seit 1975 verheiratet und lebt mit seiner Frau Claudia seit vielen Jahren in Bensheim.

Seit dem 11. Januar 2009 ist er als Bezirksapostel für die neuapostolischen Christen in Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland mit den dazugehörigen europäischen Ländern Belgien, Luxemburg, Ägypten, Griechenland, Libanon,Türkei, Zypern und den afrikanischen Gebieten verantwortlich. Im Dezember 2013 übertrug ihm Stammapostel Schneider auch die Verantwortung für die Neuapostolische Kirche Frankreich.

Angesichts des nahenden Ruhestands von Bezirksapostel Koberstein fusionierte die Neuapostolische Kirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland zum Jahreswechsel 2017/2018 mit der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen zur Neuapostolischen Kirche Westdeutschland.

Bezirksapostel Koberstein bleibt bis Ende Februar 2018 weiterhin für die Gemeinden im Bereich der ehemaligen Neuapostolischen Kirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland verantwortlich.

Ordinationen

28. Mai 1972 
Unterdiakon

27. Juli 1973
Diakon

1. August 1976
Priester

26. Februar 1984
Evangelist

6. August 1995
Bezirksevangelist

5. Mai 2002
Bischof

7. Mai 2006
Apostel

11. Januar 2009
Bezirksapostel  

Engagement für Kinder und Jugendliche

Für die Musik, die Jugend und die Kinder hat er sich immer engagiert und begeistert. In seiner Zeit als Bischof engagierte er sich beim Aufbau des Jugendtagsorchesters. Auch als Apostel und später als Bezirksapostel begleitete er die weitere Entwicklung des Orchesters und besuchte trotz vollem Terminkalender die jungen Musiker an den Probenwochenenden.

Auch die Kinder standen immer in seinem Focus. Mit Bezirksapostel Noel Barns (Südafrika) rief er das Projekt Kids4Africa ins Leben. Was 2011 zunächst als eine Idee begann, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer Bewegung, die in ganz Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Belgien, Luxemburg und Frankreich, zu einer festen Einrichtung wurde und sich für die Kinder zu einem echten Event entwickelte.

Ziel war es, einen Kinderchor aus Südafrika mit Kindern aus Belgien, Luxemburg, Frankreich und Deutschland, für eine Tournee zusammenzuführen. Nach dem nahezu 600 Kinder das Programm an verschiedenen Orten geübt hatten, ging es im Dezember 2015 auf eine gemeinsame Konzertreise. Kurz bevor die Tournee begann, landeten in Frankfurt 120 südafrikanische Kinder. Unterstützt von nahezu 800 ehrenamtlichen Helfern, wurden erfolgreiche Konzerte in Saarbrücken, Straßburg, Kassel und Frankfurt durchgeführt.

Neben der großartigen Begeisterung und Freude, wurden 80.000 Euro für eine Intensiv-Station des „Red Cross War Memorial Children’s Hospital“ in Kapstadt gesammelt. Nicht nur  Bezirksapostel Koberstein griff den Gedanken des Liedes „Hand in Hand“ in seiner Schlussansprache besonders auf, auch die Kinder tragen diesen Gedanken weiter in ihren Herzen und verbinden damit Freundschaft und Gemeinschaft über alle Grenzen hinweg.

Arbeitsgruppen

Die Arbeitsgruppe Glaubensfragen, die Bernd Koberstein als Apostel und später auch als Bezirksapostel leitete, gehörte zu den Arbeits- und Projektgruppen, die an Glaubensthemen arbeiten. Zuletzt hat die Erstellung des Katechismus mit seinen grundlegenden Aussagen über die neuapostolische Glaubenslehre ein großes Gewicht in den Beratungen gehabt.

Mit der Berufung zum Mitglied der Koordinationsgruppe gab er die Leitung der AG-Glaubensfragen an Apostel Gert Opdenplatz weiter. Die Koordinationsgruppe ist neben der Bezirksapostelversammlung die wichtigste Arbeitsgruppe der Neuapostolischen Kirche International. Bernd Koberstein betreute das „Referat Glaubenslehre“ und somit die Arbeits- und Projektgruppen, die sich mit der Erarbeitung des Katechismus beschäftigten. Auf der Einführungsveranstaltung des Katechismus stellte er diesen dann, zusammen mit den Aposteln Kühnle und Lang, der Öffentlichkeit vor.