Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
NRW/Dortmund. Bezirksapostel Rainer Storck wird am Dienstag, den 12. April 2016 den neuapostolischen Christen in Nordrhein-Westfalen die Strategie der Kirchenleitung für die Entwicklung der Gemeinden und Bezirke vorstellen. Wie der Leiter der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen in einem Rundschreiben ankündigt, plant er dazu einen Informationsabend.
Bereits zum Amtsantritt im Februar 2014 hat Bezirksapostel Rainer Storck deutlich gemacht, dass er es als einen Schwerpunkt seiner Aufgabe ansieht, die „Herausforderungen der Zukunft“ anzugehen. Schon Bezirksapostel Armin Brinkmann hatte in seiner Amtszeit eine Projektgruppe „Kirchenstrategie“ gegründet, die die zu erwartenden Entwicklungen in der Gebietskirche analysieren und die notwendigen Handlungsschritte erarbeiten sollte. „Es geht darum, unsere Kirche trotz aller gesellschaftlichen Entwicklungen in der Zukunft auch für nachfolgende Generationen handlungsfähig zu erhalten“, schreibt Bezirksapostel Storck.
Von Dortmund aus nach NRW
Die im Landesvorstand mit den Aposteln und Bischöfen abgestimmten Planungen möchte der Kirchenleiter in einem Informationsabend mit dem Thema „Kirchenstrategie 2030“ am Dienstag, 12. April 2016, ab 19.30 Uhr vorstellen. Vom Feierraum der Kirchenverwaltung in Dortmund aus wird die Veranstaltung per Internet-Übertragung in ausgewählte Gemeinden in den Kirchenbezirken übertragen. Welche Gemeinden das sein werden, entscheiden die Bezirksvorsteher.
„Ich möchte euch Gelegenheit geben, unsere grundsätzlichen Überlegungen nachvollziehen zu können“, schreibt Bezirksapostel Storck weiter. Die gestellte Aufgabe betreffe eine Reihe von kirchlichen Handlungsfeldern. „Diese Handlungsfelder haben auch Einfluss auf die Standortplanung der Gemeinden und die Entwicklung der Bezirke.“
Gemeindestunden im Juni und Juli
Allerdings werde es an diesem Abend nicht möglich sein, Ausführungen zu den Planungen in einzelnen Gemeinden oder Bezirken zu machen. Es geht vielmehr darum, die allgemeinen Rahmenbedingungen vorzustellen.
Nach dem Informationsabend ist vorgesehen, dass im April und Mai 2016 zunächst die Apostel und Bischöfe gemeinsam mit den Bezirksämtern in Vorsteherversammlungen die Einschätzungen und Planungen in den einzelnen Gemeinden erörtern und abstimmen. Vor den Sommerferien im Juni und Juli 2016 werden die Bezirksämter dann Gemeindestunden für alle Kirchenmitglieder durchführen und über die vorgesehenen Planungen für die kommenden Jahre informieren.
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