Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Frankfurt/HRS. Zu Jugendauftaktgottesdiensten waren die jungen Christen am 17. Januar 2016 eingeladen. Wie bereits in den Vorjahren hielten einige Apostel und Bischöfe aus Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland Gottesdienste im Bereich von Bezirksapostel Rainer Storck (Neuapostolische Kirche Nordrhein-Westfalen). Apostel und Bischöfe der benachbarten Gebietskirche Nordrhein-Westfalen waren in Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland unterwegs.
In Frankfurt überraschte Bezirksapostel Rainer Storck die Jugendlichen mit seinem Besuch. Auch Bischof Ralf Flore, der den Gottesdienst in Frankfurt durchführen sollte, war von dem Besuch des Bezirksapostels freudig überrascht.
Jesus, der Arzt
Die Jugendgottesdienste zum Jahresauftakt stellten den jungen Gläubigen Jesus Christus als ihren Arzt und Heiland vor. Als Grundlage für die Predigten diente ein Zitat des Gottessohnes: „Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken.“ (Lukas 5,31)
Die Botschaft an die jugendlichen Gottesdienstteilnehmer lautete: „Jesus, der Arzt und Heiland, kann für die geistliche Gesundheit deiner Seele sorgen.“
Therapie: Nachfolge
Die Heilung erfolge in der Abwaschung der Erbsünde durch die Taufe, durch die Vergebung der Sünden kraft seines Opfers und auch durch Teilhabe am Sakrament des Heiligen Abendmahls, wodurch der Wille zur Vermeidung von Sünden gestärkt würde, so die Hauptpunkte des Jugendgottesdienstes. „Die Therapie ist ganz einfach: Christus nachfolgen!“ lautete der Handlungsimpuls.
Bezirksapostel Storck ermunterte die jungen Christen, ihr Leben in die Hand zu nehmen, es zu gestalten und dabei ihr Glück zu finden im Leben, aber auch in der Gemeinde und in der Kirche. Wer Jesus, dem Arzt, nachfolge, erlebe, wie manche Lebenssorge weiche, wie er Müdigkeit und Mutlosigkeit vertreibe und verlorengegangene Freude zurückschenke.
Jesus im Haus des Zöllners
In Gießen betrachtete Bischof Peter Johanning mit den jungen Christen die Begegnung Jesu mit dem Zöllner Levi. Im Hause des Zöllners wurden Jesus und seine Jünger mit dem Vorwurf der Pharisäer und Schriftgelehrten konfrontiert, mit Sündern zu essen und zu trinken. Jesus habe sich ihnen als Arzt vorgestellt, der gekommen sei, um die Sünder zur Buße zu rufen. „Auch heute ist Christus, der Arzt, da, um die Menschen von der Krankheit der Sünde zu heilen“, sagte er.
Den Gottesdienst in Wiesbaden hielt Bischof Manfred Bruns.
In Kassel dienten die Bischöfe Axel Münster und Gerd Günter Kisselbach den Jugendlichen.
Apostel Franz-Wilhelm Otten war in Saarbrücken zu Gast, Apostel Jeannot Leibfried in Brüssel und Bischof Ulrich Götte hielt den Gottesdienst in Neustadt.
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