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Gottesdienst in Metz

Siehe, wie großartig Christus arbeitet!

 

Frankfurt/Metz. Zwei wichtige Nachrichten hatte Bezirksapostel Koberstein am Sonntag, 4. Dezember 2016, im Gottesdienst aus der Kirche Metz (Frankreich) den Glaubensgeschwistern in seinem gesamten Arbeitsbereich mitzuteilen. Zum einen das stärkende Wort des Sohnes Gottes „Siehe, ich komme bald“ (Offenbarung 22, aus Vers 7); zum andern die Information, dass mit seinem Ruhestand im Frühjahr 2018 die beiden Gebietskirchen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland und Nordrhein-Westfalen zu einer Gebietskirche zusammengefügt werden.

Die Predigt des Bezirksapostel war geprägt vom Rückblick auf zentrale Gottesdienstinhalte im nun fast vergangenen Jahr 2016 und von Gedanken zu dem in die Zukunft gerichteten Bibelwort, das er für diesen Gottesdienst vorgelesen hatte.

Jahresmotto 2016 „Siegen mit Christus“

Zu Beginn seiner Predigt erinnerte Bezirksapostel Koberstein an das vom Stammapostel ausgegebene Jahresmotto 2016 „Siegen mit Christus“ und stellte die Fragen: „Was hast du damit gemacht? Welche Siege hast du errungen?“ Jeder Gläubige sei aufgerufen, sich rückblickend zu überprüfen, ob er im Ablauf dieses Jahres Siege über das Böse, über die Angst und über sich selbst errungen habe, erinnerte der Bezirksapostel an die drei Schwerpunkte des Jahresmottos. Allerdings ende diese Aufgabne nicht mit dem letzten Tag dieses Jahres, sondern müsse fortgeführt werden.

Der Bezirksapostel dankte in diesem Gottesdienst allen seinen Glaubensgeschwistern für ihre Treue zum Herrn, und nannte dabei auch solche, die sich trotz Schicksalsschlägen nicht von ihm abgewendet haben. Auch dankte er für die Opferbereitschaft aller. "Durch eure Opfer habt ihr gezeigt, dass ihr Gott gegenüber dankbar seid und ihn liebt."

„Der Herr mit dir!“

Ein weiterer Hinweis des Bezirksapostels bezog sich auf die das Wort, das Stammapostel Jean-Luc Schneider im Juni dieses Jahres in einem Gottesdienst in Metz verarbeitet hatte: „Der Herr mit dir!“

Mit diesem Wort habe einst ein Engel im Auftrag Gottes den Richter Gideon gegrüßt. „Dieses Wort gilt auch heute jedem“, bemerkte der Bezirksapostel. Selbst Kinder und Jugendliche könnten erfahren, dass Gott mit ihnen ist. "Da wird für die kranke Oma oder Mama gebetet und sie wird gesund; da steht der Schüler vor schwierigen Klausuren, betet und schafft gute Ergebnisse; da sind Jugendliche, die um eine Partnerschaft bitten und die Bitte erfüllt sich", zählte der Bezirksapostel gute Erfahrungen mit diesem Wort auf. „Aber es gibt auch die andere Seite“, fügte der Bezirksapostel an. Da würden solche Bitten und Wünsche nicht erfüllt. Dann komme eher die Frage auf: „Gott, wo bist du?“

Was hat es denn nun auf sich habe mit den Worten "Der Herr mit dir!“, stellte der Bezirksapostel die rhetorische Frage. Er beantwortete diese Frage mit den beiden biblischen Begebenheiten, wie sie von Daniel in der Löwengrube und von den drei Männern im Feuerofen überliefert sind. Daniel habe Gott vertraut und sei sich sicher gewesen, dass Gott ihm hilft. Doch als er am Seil in den Löwengraben hinabgelassen wurde, habe es ganz anders ausgesehen. So sei es auch den drei Männern ergangen, die in den Feuerofen gehen mussten.

„Dass Gott mit Daniel und den drei Männer war, sah man erst am Ende – das ist das Entscheidende“, bemerkte der Bezirksapostel und fügte hinzu: „Wenn wir am Ziel unseres Glaubens sind, werden auch wir sehen, was die Worte ´Der Herr mit dir!`für uns bedeutet haben,“ und machte Mut, sich die Gewissheit der Gegenwart Gottes nicht von den Wechselweisen des Lebens erschüttern zu lassen.

Das System Gottes Verstehen: „Siehe, wie Gott arbeitet!“

Bei der Auslegung des Bibelwort aus der Offenbarung "Siehe ich komme bald!" legte der Bezirksapostel den Fokus zunächst auf die Aufforderung "Siehe!" Es gelte es heute, zu sehen und zu erkennen, was Gott aus Gnaden geschaffen hat, schafft und schaffen wird.

Unser Blick auf die Wiederkunft Jesu sei sehr umfassend, so der Bezirksapostel. „Wir müssen sehen, wie Gott arbeitet“, führte er weiter aus. Dabei sei der Blick zurück zunächst wichtig, um Gottes System zu verstehen und um glauben zu können.

 Gott habe in der Vergangenheit vieles für den Menschen getan, detailliert beschrieben in den Schöpfungsberichten. Nachdem das alles erschaffen war, hätte Gott sich zurücklehnen und sagen können: Ich regele alles, ich versorge euch täglich, es gibt jeden Tag ein „Update“. "Doch das war nicht Gottes System.", machte der Bezirksapostel klar. Gott habe dem Menschen den Auftrag gegeben, sich die Erde untertan zu machen.

Gott hätte auch den Sündenfall verhindern können. Doch er habe einen Erlöser verheißen und in einem langwierigen Prozess von Prophezeiungen das Kommen Christi angekündigt.

Gott hätte auch, so Bezirksapostel Koberstein, dieses Ereignis spektakulärer vorhersagen und die Engel zu Königen und Ministern senden können, um die Geburt des Heilands zu bezeugen. Aber Gott sandte sie zu den Hirten auf dem Felde. So ist Gottes System!  „Wir können nicht mit dem Verstand begreifen, wie Gott arbeitet – nur mit dem Glauben“, äußerte der Bezirksapostel.

„Siehe!“ bedeutet auch „Glaube!“

„Siehe“ bedeutet auch „Glaube“ Dazu gehöre der Blick auf das Kommen Christi und auf sein Handeln in der Gegenwart. „Was Christus heute tut, dient dazu, das Ziel zu erreichen“, betonte der Bezirksapostel. Es sei Gottes erklärter Wille, dass allen geholfen werde, denn er liebt alle Menschen, weil er Liebe ist.

"Deshalb schenkt Gott auch alle Voraussetzungen, um zur seiner Braut zählen zu können", nannte der Bezirksapstel ein Bild aus der Offenbarung des Johannes. Christus sei für alle gestorben. Das Opfer Christi sei ein umfassendes Geschenk der Gnade: In der Heiligen Wassertaufe werde die Erbsünde abgewaschen; Gott schenke in jedem Gottesdienst die Möglichkeit der Sündenvergebung und am Ende werde er auch unsere Geneigtheit zur Sünde tilgen.

Ebenso sei es seine Arbeit, denen, die seine Wiederkunft erwaretn und sich durch die larauf vorberieten lassen - so sei das Bild der Braut zu verstehen  - ein vorgezogenes Heil zu bereiten. "Wir haben ferner Gabe Heiligen Geist empfangen, damit auch Gottes Liebe, die eine andere Qualität als menschliche Liebe hat. Mehr Zeichen göttlicher Liebe geht nicht“, war der Bezirksapostel überzeugt.

Gott schenke die Möglichkeit, Teil der königlichen Priesterschaft zu sein. Damit verbunden sei auch die zukünftige Aufgabe, an der Seite Gottes im Tausendjährigen Friedensreich als königliche Priesterschaft zu dienen. „Deshalb: Siehe doch, was Gott und Christus für dich machen!“ unterstrich der Bezirksapostel.

Der Herr wird Großes tun

Er habe es sich zum Ziel seines Amtsauftrags gesetzt, allen Gläubigen in seinem Arbeitsbereich zu zeigen, wie großartig das ist, was Christus für alle Menschenn tut, fuhr Bezirksapostel Koberstein fort. Wer das erkenne, werde auf diese Arbeit Gottes und Christi aus eigenem Antrieb eine Antwort geben und Gott opfern und ihm dienen wollen.

Bei alle dem gelte es auch, den Blick auf den Tag der Wiederkunft Christi und den weiteren Verlauf der Heilsgeschichte zu bewahren, „denn das bewahrt vor Hochmut“. Am Ende, wenn sich die Menschen für oder Gott entschieden haben, werde er alles in allen sein. „Deshalb lasst uns weiterhin an der Arbeit bleiben. Christus ist das Beste, was wir haben." Er sei immer dort zu finden, wo sein Wort verkündigt wird, deshalb seien Begegnungen mit ihm in den Gottesdientsen unerlässlich. Das sei nicht die Idee vom Menschen, sondern liege in den Worten des Sohnes Gottes begründet: Ich in euch und ihr in mir, schloss Bezirksapostel Koberstein sein Dienen.

Anschließend rief er Bischof Pierre Fetter aus Frankreich, der im März 2017 in den Ruhestand treten wird, und Apostel Jens Lindemann zum Mitdienen. Nach der Feier des Heiligen Abendmahles, auch für die Entschlafenen, und dem Schlusssegen informierte der Bezirksapostel die Geschwister über die beabsichtigte Fusion der beiden Gebietskirchen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland und Nordrhein-Westfalen.

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6. Dezember 2016

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