Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Westdeutschland/Frankfurt. Die Neuapostolische Kirche Westdeutschland sendet bis auf Weiteres sonntags und mittwochs Gottesdienste aus wechselnden Gemeinden. Den regionalen Videogottesdienst an diesem Sonntag, dem dritten Advent, hält Priester Karsten Kühnle in der Gemeinde Bad Homburg. Gegen 9.45 Uhr wird ein Beitrag für die Kinder gesendet.
Der zentral gesendete Videogottesdienst in der Gebietskirche Westdeutschland richtet sich an alle Gemeindemitglieder, die keine Möglichkeit haben, einen Präsenzgottesdienst zu besuchen und für die im eigenen Bereich kein örtlicher Videogottesdienst ausgestrahlt wird.
Videogottesdienst aus dem Rhein-Main-Gebiet
Am 12. Dezember 2021 kommt der Videogottesdienst aus der Gemeinde Bad Homburg vor der Höhe im Kirchenbezirk Frankfurt am Main. Den Gottesdienst durchführen wird Priester Karsten Kühnle. Der gebürtige Stuttgarter ist seit 2007 als ehrenamtlicher Seelsorger in der Gemeinde tätig. Seinen ersten kirchlichen Amtsauftrag empfing Karsten Kühnle (48) 1998 in Greifswald.
Die Gemeinde Bad Homburg vor der Höhe
Unter dem Motto „100 Jahre mittendrin“ blickt die neuapostolische Kirchengemeinde in Bad Homburg auf eine über 100-jährige Geschichte zurück. Der erste Gottesdienst in der Kurstadt fand im Jahr 1920 statt. Ein Stadthistoriker-Buch über zwei Gründungsmitglieder der Gemeinde ist kürzlich erschienen.
Zur Gemeinde gehören derzeit rund 350 Mitglieder. Diese werden von einem Evangelisten als Gemeindevorsteher, zehn Priestern und fünf Diakonen seelsorgerisch betreut. Das Kirchengebäude am heutigen Standort in einem Wohngebiet besteht seit 1968 und wurde zuletzt 2005 renoviert.
Der Einzugsbereich der Neuapostolischen Kirchengemeinde in Bad Homburg umfasst große Teile des Hochtaunuskreises.
Bad Homburg: „Champagnerluft und Tradition“
Bad Homburg liegt 18 Kilometer nördlich von Frankfurt landschaftlich attraktiv am Fuße des Taunus. Die etwa 55.000 Einwohner zählende Kreisstadt ist Dienstleistungs- und Verwaltungszentrum für den Hochtaunuskreis und gehört zu den bevorzugten Wohngegenden im Rhein-Main-Gebiet. Die berühmte Kurstadt Bad Homburg bietet eine ausgesprochen hohe Lebensqualität und jede Menge Kultur und Geschichte.
International bekannt geworden ist die Stadt durch das Aufkommen des Kurbetriebs im 19. Jahrhundert sowie aufgrund der 1841 gegründeten Spielbank, die auch "Mutter von Monte-Carlo" genannt wird. Die Tradition des Kurwesens geht in Bad Homburg auf die zahlreichen Heilquellen zurück und wurde unterstützt von der viel gepriesenen „Champagnerluft“, den Fallwinden aus dem Taunus, die angenehme Kühlung brachten.
Nach 1888 wurde Bad Homburg Sommerresidenz von Kaiser Wilhelm II. Zahlreiche historische Bauten und Denkmäler zeugen noch heute von der Geschichte. Im berühmten Kurpark der Stadt, einem 47 Hektar großen Park im englischen Landschaftsstil, der zu den größten und schönsten in Deutschland zählt, befindet sich beispielsweise auch der älteste Golfplatz Deutschlands, das Kaiser-Wilhelms-Bad sowie zwei Thai-Salas. In diesem Jahr war die Kurstadt erstmals Austragungsort des WTA Damen-Tennisturniers „Bad Homburg Open“.
Empfangbar via YouTube und im IPTV-Portal
Die Übertragung startet gegen 9.30 Uhr, der Gottesdienst um 10 Uhr. Er entspricht dem gewohnten liturgischen Ablauf mit Feier des Heiligen Abendmahls. Die Liedtexte werden nicht eingeblendet.
Gegen 9.45 Uhr gibt es zur Einstimmung auf den Gottesdienst einen Vortrag für die zuschauenden Kinder.
Ausgestrahlt wird der Gottesdienst über das kircheninterne IPTV-Portal (für registrierte Nutzer) sowie öffentlich über den YouTube-Kanal der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland. Dieser ist erreichbar unter nak.tv.
Zentrale Telefonübertragung
Eine Übertragung des Gottesdienstes per Telefon wird für alle angeboten, die nicht die technischen Möglichkeiten haben, den Videogottesdienst via Internet zu empfangen. Dazu steht eine Telefonnummer zur Verfügung: +49 69 5060 9806
Wem der Besuch der Gottesdienste nicht möglich ist, der kann auch einen Gottesdienst aus seiner zuständigen Ortsgemeinde oder der Region mitverfolgen. Die meisten Gemeinden bieten eine Übertragung per Telefon an. Andere streamen die Gottesdienste live über das IPTV-Portal. Telefonnummer und den nötigen PIN-Code oder Zugangsdaten zu den Videogottesdiensten erhalten Interessierte über ihre Gemeinde.
9. Dezember 2021
Text:
Frank Schuldt,
Colin Tritt
Fotos:
Privat
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