Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Westdeutschland/Velbert. Rund 50 Teilnehmer trafen sich am 25. Oktober 2025 im Bildungszentrum Velbert zur Fortbildungsveranstaltung „Gemeinde 2.0“. Der Workshop bot Raum für praxisnahe Ideen zur Stärkung des Gemeindelebens und richtete sich an Gemeindemitglieder aller Generationen. Die Veranstaltungsreihe wird im kommenden Jahr fortgesetzt.
Das neue Format „Gemeinde 2.0: Fördern, gestalten, bewegen“ wurde seitens der Arbeitsgruppe Fortbildung 2025 erstmals angeboten. Nach dem erfolgreichen Auftakt war die zweite Veranstaltung erneut gut besucht – unter den Teilnehmenden war auch Apostel René Follmann. Ziel des Workshops ist es, im Austausch mit anderen Gemeindemitgliedern Konzepte für eine lebendige Gemeindearbeit zu entwickeln und erprobte Ansätze weiterzugeben.
„Alltag in der Gemeinde“
Vor Beginn des Seminars hatten die Teilnehmenden ihre Erwartungen und aktuellen Herausforderungen benannt. Daraus ergaben sich die Inhalte der ersten Workshoprunde zum Thema „Alltag in der Gemeinde“.
In sechs Arbeitsgruppen wurden unter anderem Ideen zu Gemeindesonntagen, der Aktivierung kleiner Gemeinden, der Aufgabenverteilung zur Entlastung der Seelsorger sowie zur Beteiligung von Gemeindemitgliedern erarbeitet. Die im Plenum vorgestellten Ergebnisse fanden breite Zustimmung.
Generationenübergreifende Perspektiven
Die zweite Workshoprunde befasste sich mit dem Thema „Gemeinschaft untereinander“. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, wie Seelsorge generationenübergreifend gelebt und gestaltet werden kann.
Diskutiert wurden unter anderem neue Wege in der Seniorenarbeit, gemeinsames Engagement für Kinder und Jugendliche sowie ein ganzheitliches Verständnis von Seelsorge als Gemeinschaftsaufgabe.
Impulse für die Außenwirkung
In der abschließenden Phase des Workshops stand das Thema „Einladung zur Gemeinschaft“ im Vordergrund: Wie kann eine Gemeinde auch dann sichtbar und einladend wirken, wenn es kein Kirchengebäude vor Ort gibt?
Im sogenannten „World Café“ arbeiteten die Gruppen an den Ideen der jeweils vorhergehenden Gruppe weiter. So wurden verschiedene Perspektiven miteinander verbunden und konkrete Vorschläge für die Umsetzung in den Bezirken gesammelt.
Fortsetzung im kommenden Jahr
Ein Teilnehmer brachte es in seinem abschließenden Feedback auf den Punkt: „Es ist ermutigend zu erleben, dass die Herausforderungen in vielen Gemeinden ähnlich sind. Unsere Ideen können neue Impulse geben, auch für kleine Gemeinden, die kaum noch eigenständig bestehen.“
Die Veranstalter ziehen ein positives Fazit und kündigen eine Fortsetzung an: Das Format „Gemeinde 2.0“ wird im Jahr 2026 in allen Bildungszentren angeboten und kann künftig auch als Bezirksveranstaltung gebucht werden. Die erarbeiteten Ergebnisse werden den Teilnehmern aufbereitet zur Verfügung gestellt und fließen auch in die strategischen Überlegungen der Kirchenleitung ein.
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