Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Westdeutschland/Bonn. In der Corona-Pandemie sendet die Neuapostolische Kirche Westdeutschland bis auf Weiteres Gottesdienste aus wechselnden Gemeinden. Den regionalen Videogottesdienst an diesem Sonntag hält Priester Manuel Rousselli in der Gemeinde Bonn-Mitte.
Der zentrale Videogottesdienst in der Gebietskirche Westdeutschland richtet sich an alle Gemeindemitglieder, die keine Möglichkeit haben, einen Präsenzgottesdienst zu besuchen und für die im eigenen Bereich kein örtlicher Videogottesdienst ausgestrahlt wird.
Regionaler Videogottesdienst aus dem Rheinland
Am 10. Oktober 2021 kommt der Videogottesdienst aus der Gemeinde Bonn-Mitte im Kirchenbezirk Bonn. Den Gottesdienst halten wird Priester Manuel Rousselli (36), Vorsteher der Gemeinde Bad Honnef.
Manuel Rousselli ist seit 2004 ehrenamtlich als Amtsträger in der Neuapostolischen Kirche tätig. Der gebürtige Kölner diente als Diakon in der Gemeinde Hennef, für die er schließlich 2010 das Priesteramt empfing. Seit 2011 leitet er als Vorsteher die Gemeinde Bad Honnef. Der 36-Jährige ist verheiratet und hat zwei Kinder. Mangels Sendemöglichkeit in der Gemeinde Bad Honnef führt er den Gottesdienst in Bonn-Mitte durch.
Bezirk Bonn
Der Bezirk Bonn zählt elf Gemeinden und über 2.600 Mitglieder. Diese werden von 157 Amtsträgern seelsorgerisch betreut. Die Gemeinde Bonn-Mitte liegt in unmittelbarer Nähe zum Rhein in der Bonner Innenstadt (Erste Fährgasse 4). Ebenfalls am Rhein liegt die Kleinstadt Bad Honnef, allerdings auf der rechten Rheinseite, kurz vor der Landesgrenze von NRW nach Rheinland-Pfalz.
Der Bezirk Bonn wurde am 7. März 1987 gegründet. Er ist durch eine Umstrukturierung aus den Kölner Bezirken entstanden und ein flächenmäßig großer Bezirk. Er misst 120 Kilometer von Westen nach Osten und 35 Kilometer von Norden nach Süden. Neben der Bundesstadt Bonn gehören zum Bezirk der gesamte Rhein-Sieg-Kreis mit seinem malerischen Siegtal, sowie Teile des Westerwalds, des Bergischen Landes, der Kölner Bucht, des Kreises Euskirchen (bis nahezu an die belgische Grenze), Teile des Rhein-Erft-Kreises, das Vorgebirge und die Eifel.
Bundesstadt Bonn
Die Bundesstadt Bonn blickt auf eine mehr als 2000-jährige Geschichte zurück. Die Stadt an beiden Ufern des Rheins war von 1949 bis 1973 provisorischer Regierungssitz und von 1973 bis 1990 Bundeshauptstadt. Sie blieb bis 1999 Regierungssitz Deutschlands. Seitdem ist sie zweiter Regierungssitz. Seit 1951 unterhalten die Vereinten Nationen in der Stadt einen Sitz.
Ein bekanntes Wahrzeichen von Bonn ist das Beethoven-Haus. Das in der Stadtmitte gelegene Geburtshaus des Komponisten ist heute eine Gedächtnisstätte mit Museum. In der Nähe befinden sich das Bonner Münster mit seinem romanischen Kreuzgang und gotischen Stilelementen, das Alte Rathaus mit seiner roségoldenen Fassade und das Poppelsdorfer Schloss mit seinem Mineralogischen Museum. Im Süden der Stadt liegt das Haus der Geschichte, das sich mit der Zeitgeschichte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs befasst.
Empfangbar via YouTube und im IPTV-Portal
Die Übertragung startet gegen 9.45 Uhr, der Gottesdienst um 10 Uhr. Er entspricht dem gewohnten liturgischen Ablauf mit Feier des Heiligen Abendmahls. Die Liedtexte werden nicht eingeblendet.
Ausgestrahlt wird der Gottesdienst über das kircheninterne IPTV-Portal (für registrierte Nutzer) sowie öffentlich über den YouTube-Kanal der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland. Dieser ist erreichbar unter nak.tv.
Zentrale Telefonübertragung
Eine Übertragung des Gottesdienstes per Telefon wird für alle angeboten, die nicht die technischen Möglichkeiten haben, den Videogottesdienst via Internet zu empfangen. Dazu steht eine Telefonnummer zur Verfügung: +49 69 5060 9806
Wem der Besuch der Gottesdienste nicht möglich ist, der kann auch einen Gottesdienst aus seiner zuständigen Ortsgemeinde oder der Region mitverfolgen. Die meisten Gemeinden bieten eine Übertragung per Telefon an. Andere streamen die Gottesdienste live über YouTube oder das IPTV-Portal. Telefonnummer und den nötigen PIN-Code oder Zugangsdaten zu den Videogottesdiensten erhalten Interessierte über ihre Gemeinde.
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