Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Westdeutschland/Burkina Faso. Mit Spendengeldern aus Benefizkonzerten des Youth Celebration Chor konnte ein weiterer Brunnenbau in Westafrika realisiert werden. Drei Bohrungen waren nötig, um auf das so lebensnotwendige Grundwasser in Pô, einer Stadt im Süden des westafrikanischen Staates Burkina Faso, zu treffen.
Im ersten Quartal 2024 hat die Initiative #jugendbewegt einen zweiten Brunnenbau in den von Dürren geprägten Regionen in Westafrika ermöglicht. Bereits im Jahr 2023 wurde im Niger, dem westlichen Nachbarstaat von Burkina Faso, ein Brunnenbauprojekt umgesetzt.
Die finanziellen Mittel, die von #jugendbewegt zur Verfügung gestellt werden konnten, stammen aus Spendengeldern, die unter anderem der Youth Celebration Choir (YCC) bei Benefizkonzerten im Jahr 2023 gesammelt hat.
Arbeit mit Gebet begonnen
Mit dem Beginn der Brunnenbauarbeiten in Pô versammelte sich der zuständige Apostel René Lompo mit Amtsträgern der Gemeinde auf dem Grundstück der Neuapostolischen Kirche und betete mit ihnen für den Erfolg des Projekts.
„Das Auffinden von Wasser in diesem Stadtquartier kann keineswegs als selbstverständlich angesehen werden und entsprechend schwierig gestaltete sich die Suche“ berichtet Bischof Pascal Strobel, Botschafter des Youth Celebration Choir, und mit Apostel Gert Opdenplatz zuständig für die westafrikanischen Länder
Erste Bohrung zunächst erfolglos
Die aufwändige erste Bohrung war nach über 100 Metern immer noch erfolglos. Der Brunnenbauer versuchte es nochmal an einer anderen Stelle. „Alle beteten unentwegt weiter“, so der Bischof in seinem Bericht. Dabei sei es allen wichtig gewesen, mit den Gebeten bei Gott nichts einzufordern zu können und dennoch überzeugt zu sein, dass Gott die Gebete hört und dass Beten wirkt.
Auch an der zweiten Stelle wurde nach über 100 Metern kein Wasser gefunden. Der Brunnenbauer hatte schließlich den Gedanken, es noch einmal mit einer dritten Bohrung an der ersten Stelle zu versuchen: Eine gute Idee, wie sich bald herausstellen sollte.
Aller guten Dinge sind drei
„Die Dankbarkeit war überwältigend, als Wasser aus dem Boden quoll und löste bei allen Beteiligten unbändige Freude aus“, so Apostel Lompo. Nach der erfolgreichen Bohrung konnten die weiteren Bauarbeiten inzwischen fertiggestellt werden: Es wurden eine solarstrombetriebene Pumpe, ein Wasserturm und eine Wasseraufbereitungsanlage installiert.
Dank des Bezirksbürgermeisters
Der Bezirksbürgermeister berichtete, dass ein wohlhabender Mann der Region in dem Quartier zuvor fünf Bohrungen unternommen hatte, ohne einen Tropfen Wasser zu finden. Nun sei der Beleg erbracht, dass es dort Wasser gibt. „Der einfache Zugang zum Wasser ist für die Menschen vor Ort lebensnotwendig und lebensverändernd“, dankte der Bürgermeister der Gemeinde. Der Brunnen mache den Verantwortlichen für die Entwicklung der Stadt für künftige Projekte Mut und geben Hoffnung.
Der neue Brunnen wurde zwischenzeitlich zur großen Freude der Gemeinde und Nachbarn von Apostel Lompo eröffnet. Bischof Strobel schreibt abschließend in seinem Bericht: „Die Freude und Dankbarkeit von Apostel René Lompo und unserer Glaubensgeschwister über die Hilfe Gottes bei diesem so lebensbedeutenden Projekt ist immens. Sie sind den jugendlichen Sängern des YCC für Ihre Unterstützung von ganzem Herzen dankbar.“
251 Gemeinden
Burkina Faso ist ein westafrikanischer Binnenstaat mit etwa 20 Millionen Einwohnern, der südlich des Nigerbogens liegt und an Mali, Niger, Benin, Togo, Ghana und die Elfenbeinküste grenzt. Apostel René Lompo betreut in Burkina Faso mehr als 21.000 neuapostolische Christen, die sich in 251 Gemeinden versammeln. Er wird von 614 Amtsträgern unterstützt.
18. Juni 2024
Text:
Günter Lohsträter,
Pascal Strobel
Fotos:
Privat
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