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Förderprogramm „Gemeinsam Gutes tun“
startet in die zweite Runde

 

Westdeutschland/Dortmund. NAK-karitativ startet die zweite Runde des Förderprogramms „Gemeinsam Gutes tun“. Gemeinden oder Gruppen aus dem Umfeld der Neuapostolischen Kirche können ab sofort soziale Projektideen einreichen. Für das Programm stehen insgesamt 30.000 Euro zur Verfügung.

Mit dem Förderprogramm unterstützt NAK-karitativ soziale Vorhaben in Deutschland, die Menschen im direkten Umfeld der Gemeinden konkret helfen. Gefördert werden sowohl eigene Projekte von Gemeinden und Gruppen als auch zweckgebundene Ausgaben für gemeinnützige Organisationen.

Pro Vorhaben können bis zu 2.000 Euro beantragt werden. Ziel ist es, gelebte Nächstenliebe vor der Haustür zu stärken.

Voraussetzungen für die Fördermittel

Bewerben können sich Gemeinden der Neuapostolischen Kirche, ökumenische Zusammenschlüsse sowie Jugend-, Senioren- und andere Engagement-Gruppen innerhalb der Kirche. In der begleitenden Mitteilung nennt NAK-karitativ zudem Einzelpersonen aus neuapostolischen Gemeinden, die sich bereits sozial engagieren.

Voraussetzung ist, dass die Projekte allen Menschen offenstehen, unabhängig von ihrer Religion, und in Deutschland umgesetzt werden. Außerdem müssen sich die Antragsteller selbst aktiv einbringen, etwa durch ehrenamtliche Mitarbeit, Sachleistungen oder eine Spendensammlung.

Inhaltlich reicht das Spektrum von Gesundheits- und Präventionsangeboten über Hilfen für benachteiligte Kinder und Familien bis hin zur Unterstützung von Tafeln, Obdachlosenhilfe, Inklusionsprojekten oder Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege. Bevorzugt werden längerfristige Gemeindeprojekte mit nachhaltiger Wirkung.

Zweite Runde nach 2025

NAK-karitativ verweist zum Auftakt auf die erste Förderrunde im Jahr 2025. Damals setzten nach eigenen Angaben 13 Gemeinden Projekte um oder unterstützten externe Organisationen. Das waren etwa die Beteiligung am Neubau des Kinderhospizes Arche Noah, die Unterstützung von Tafeln, ein Nachhilfeangebot für Grundschüler sowie eine behördenunabhängige Beratung in Asylverfahren.

Das Förderprogramm geht auf das Jahresmotto der Neuapostolischen Kirche „Es ist Zeit, Gutes zu tun!“ zurück. Die Projektmittel in Höhe von 30.000 Euro stellt die Klaus-Bartenbach-Stiftung zur Verfügung. Die gemeinnützige Stiftung wird von der Stiftung der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland verwaltet.

Bewerbungen sind bis Ende Mai 2026 möglich. Weitere Informationen und die Antragsunterlagen stellt NAK-karitativ online bereit.

NAK-karitativ – das Neuapostolische Hilfswerk

NAK-karitativ ist das Hilfswerk der neuapostolischen Kirchen in Deutschland. Die gemeinnützige Organisation fördert Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und Katastrophenhilfe mit dem Ziel, die Lebensbedingungen von Menschen nachhaltig zu verbessern.

7. April 2026
Text: Frank Schuldt

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