Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Ruhr-Mitte/Gelsenkirchen. Das Jahresmotto der Neuapostolischen Kirche 2025 „Es ist Zeit, Gutes zu tun!“ hat in Bezirken und Gemeinden zahlreiche Aktivitäten angestoßen. Im Bezirk Ruhr-Mitte trugen Aktionen der zwölf Gemeinden zu einer Spende für den geplanten Neubau eines Kinderhospizes in Gelsenkirchen bei.
Der Impuls für die Spendenaktion im Bezirk Ruhr-Mitte kam von Priester Steffen Branz aus der Gemeinde Gelsenkirchen-Rotthausen. Über sein berufliches Umfeld wurde er auf die Initiative zur Spendensammlung für das geplante Kinderhospiz in Gelsenkirchen aufmerksam.
Seine Idee, den Aufruf zur Spende für das Kinderhospiz mit dem Motto “Es ist Zeit, Gutes zu tun!” zu verknüpfen, stellte er im Bezirk Ruhr-Mitte vor und fand eine breite Zustimmung.
„Gemeinsam GUTES TUN“
Mit kreativen Ideen – darunter Suppenküchen-Nachmittage und Weihnachtsbaumaktionen – sammelten die beteiligten Gemeinden Spenden, die mithilfe des Förderprogramms „Gemeinsam GUTES TUN“ von NAK-karitativ auf 15.000 Euro aufgestockt wurden.
Das Förderprogramm von NAK-karitativ unterstützt Aktivitäten in den Gemeinden, die sich für soziale Belange in ihrer Region einsetzen. Fördermittel von bis zu 2.000 Euro je Aktion sind möglich.
Spendensumme aus weiteren Quellen
Neben den 15.000 Euro aus den Initiativen der Gemeinden des Bezirks Ruhr-Mitte steuerte die Stiftung der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland zusammen mit der Marianne-und-Günther-Roth-Stiftung und der Klaus-Bartenbach-Stiftung weitere 12.000 Euro bei.
Am 6. Januar 2026 überreichten Vertreter des Bezirks Ruhr-Mitte, der Stiftung und von NAK-karitativ die Spende in Höhe von insgesamt 27.000 Euro an den Förderverein der Arche Noah in Gelsenkirchen.
Dank vom Förderverein „Arche Noah“
Bei der symbolischen Scheckübergabe informierte Wolfgang Heinberg, Vorstand des Fördervereins „Kinderhospiz Gelsenkirchen e.V. Arche Noah“, über die Arbeit des Kinderhospizes und die Planungen für den Neubau, für den die Mittel verwendet werden sollen. „Diese großzügige Spende hilft, Gutes zu tun. Wir freuen uns sehr über diese wertvolle Unterstützung“, zeigte er sich dankbar.
Weitere Aktionen
Im Lauf des Jahres 2025 haben sich weitere Bezirke und Gemeinden gemäß dem Motto „Es ist Zeit, Gutes zu tun!“ eingebracht. So hat etwa die Gemeinde Essen (Bezirk Ruhr-Mitte) Spenden in Höhe von 2.800 Euro gesammelt, die dem „WDR 2-Weihnachtswunder“ auf dem Essener Weihnachtsmarkt am Samstag, 13. Dezember 2025, übergeben wurden. Im Rahmen dieser Aktion rufen der WDR und die Aktion Deutschland hilft zu Spenden für Menschen auf, die Hunger leiden.
Eingebettet war die Spendenaktion der Gemeinde Essen in einen Nikolausmarkt eine Woche zuvor, der durch ein „Sing along“ des Bezirkskinderchors abgerundet wurde.
Im Bezirk Dortmund hatten zwei Gemeinden ihre Spenden dem Dortmunder Verein “Gast-Haus statt Bank” überreicht. Unterstützt vom Förderprogramm von NAK-karitativ „Gemeinsam GUTES TUN“ übergaben Mitglieder der Gemeinde Kirchhörde eine Spende in Höhe von 2.345 Euro. Die Gemeinde Wambel hatte zur Spendenübergabe die Geschäftsführerin des Vereins “Gast-Haus statt Bank”, Katrin Lauterbach, zu einem Gottesdienst eingeladen, wo sie dankbar die Spende in Höhe von 870 Euro entgegennahm.
Anschließend stellte sie die Arbeit des Gast-Hauses vor. In Dortmund leben nach aktuellen Schätzungen rund 1.000 Menschen ohne Obdach und etwa 2.000 weitere ohne eigene Wohnung. Das „Gast-Haus“ ist für viele von ihnen ein Ort der Zuflucht, Wärme und Menschlichkeit. Täglich – sieben Tage die Woche, auch an Weihnachten, Neujahr und Ostern – werden dort rund 800 Mahlzeiten ausgegeben.
Fortsetzung des Förderprogramms
Nach der hohen Akzeptanz des Förderprogramms von NAK-karitativ „Gemeinsam GUTES TUN“ soll es auch im Jahr 2026 erneut ausgeschrieben werden.
Anja Dörner (Arche Noah, Pflegedienstleistung), Kerstin Alexy (NAK-karitativ), Michael Block (NAK Stiftung, Geschäftsführer), Wolfgang Heinberg (Förderverein Arche Noah, Geschäftsführung), Ann-Kathrin Richter (NAK Stiftung, Assistenz) und Steffen Branz (NAK Bezirk Ruhr-Mitte), (v.l.n.r.)
4. März 2026
Text:
Günter Lohsträter
Fotos:
NAK-karitativ ,
Günter Lohsträter,
Dirk Nusch
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