Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Portugal/Benfica. Zum ersten Mal besuchte Bezirksapostel Stefan Pöschel die neuapostolischen Gläubigen in Portugal. Bei seinem Kurzbesuch feierte er am Mittwochabend mit über 100 Gläubigen einen Gottesdienst in der Gemeinde Benfica. Am nächsten Tag standen noch Besprechungen an. Benfica ist eine portugiesische Gemeinde im Großraum Lissabon. Bekannt ist der Stadtteil der Landeshauptstadt durch den gleichnamigen Fußballverein. Dort liegt eine der neuapostolischen Kirchengemeinden von Lissabon.
Die Gemeinde ist afrikanisch geprägt, die Gemeindemitglieder stammen in weiten Teilen aus Angola und São Tomé und Príncipe.
Typisch-afrikanische Musik
Am Mittwochabend, 13. November 2024, besuchte Bezirksapostel Stefan Pöschel die Gläubigen im Nordwesten von Lissabon. 117 Gläubige erwarteten den Kirchenleiter bei seinem ersten offiziellen Besuch in Portugal. Schon bei der Ankunft wurde der Bezirksapostel von einem Chor begrüßt.
Grundlage für den Gottesdienst war das Tageswort aus den Leitgedanken: „Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?“ (Römer 8,35).
„Nichts kann uns von der Liebe Christi trennen“, war die Kernbotschaft der Predigt von Bezirksapostel Pöschel. Er erinnerte an die Aussage von Apostel Paulus im Römerbrief, der den Gläubigen versicherte, dass selbst das größte Unglück nicht von der Liebe Gottes scheiden könne. Stattdessen stehe Gott dem Menschen in Leid und Anfechtungen bei. „Gott zeigt uns seine Liebe selbst in der allergrößten Not“, so der Bezirksapostel. Er wisse immer, wie er trösten und helfen könne. Zudem schenke er Kraft, die der Mensch brauche, um Anfechtungen zu durchstehen.
Abschließend erinnerte der Bezirksapostel daran, dass die eigene Treue zu Christus und das Vertrauen in ihn in schwierigen Zeiten wirkungsvolle Zeugnisse des eigenen Glaubens seien. „Wenn wir das Evangelium weitertragen möchten, dann ist unser Verhalten oft wichtiger als alles reden.“
Verstärkung für die Seelsorge in Portugal
Zum Abschluss des Gottesdienstes bestätigte der Bezirksapostel Bischof Braima N'Dami aus Guinea-Bissau als Bischof für Portugal. Der 43-Jährige promoviert derzeit für etwa vier Jahre in Lissabon im Bereich Steuerrecht und wird in dieser Zeit die seelsorgerische Betreuung verstärken. Bischof Ângelo de Brito Soares (45) aus São Tomé und Príncipe lebt seit einiger Zeit mit seiner Familie in Aroeira, südlich von Lissabon. Ihn bestätigte der Bezirksapostel im Amtsauftrag als Bezirksältester (ohne Leitungsfunktion) für den Kirchenbezirk Portugal-Zentrum. Dort unterstützt er gemeinsam mit Bezirksevangelist Ilídio Monte Verde den zuständigen Bezirksleiter, Bezirksevangelist Marco Duarte.
„In der Kirche herrschte eine großartige Stimmung und der Chor sang mit viel Freude und Begeisterung“, berichtet der für Portugal zuständige Apostel Dimitrios Diniz.
Besuch endet mit Besprechungen
Am Donnerstag standen für Bezirksapostel Stefan Pöschel Sitzungen in der Kirchenverwaltung in Carcavelos-Sassoeiros an, wo auch die Abteilung „International“ der Kirchenverwaltung Westdeutschland angesiedelt ist. Dabei ging es um die Finanzen in den Ländern des Bezirksapostelbereichs. Zudem fanden die Generalversammlung der Neuapostolischen Schule und die Generalversammlung der Neuapostolischen Kirche Portugal statt.
Am Freitag, dem 15. November 2024 reiste der Bezirksapostel wieder zurück nach Deutschland.
2. Dezember 2024
Text:
Frank Schuldt
Fotos:
Neuapostolische Kirche Westdeutschland
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