Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Lissabon/Corroios. Bezirksapostel Stefan Pöschel reiste im November für zwei Tage nach Portugal. In der Gemeinde Corroios ordinierte er am 19. November eine Diakonin. Im Mittelpunkt standen zudem Gespräche zur internationalen Kirchenarbeit in der Verwaltung bei Lissabon.
Wortverkündigung und administrative Kirchenarbeit: Beides prägte den Aufenthalt des Bezirksapostels in Portugal. Hauptgrund der Reise waren Gespräche mit der Abteilung International über administrative Themen der betreuten ausländischen Gebietskirchen. Außerdem standen neben der Generalversammlung der Igreja Nova Apostolica Portugal auch Besprechungen zur Neuapostolischen Schule in Lissabon auf dem Plan.
Gottesdienst in Corroios
Neben den administrativen Aufgaben ergab sich für Bezirksapostel Stefan Pöschel die Möglichkeit, einen Gottesdienst in der Gemeinde Corroios zu halten. Dieser begann am Mittwochabend, 19. November 2025 um 20 Uhr und war mit 87 Teilnehmern gut besucht. Bezirksapostel Pöschel diente anlässlich des Buß- und Bettags mit dem Bibelwort aus Lukas 19,10: „Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“
Im Mittelpunkt der Predigt stand das Bibelwort aus Lukas 19,10. Der Bezirksapostel griff die biblische Geschichte von Zachäus auf, einem verachteten Zöllner, der durch seine Begegnung mit Jesus zur Umkehr fand. Anhand dieser Begebenheit machte er deutlich, dass Christus gekommen sei, um die Bußfertigen zu erretten. Dabei verwies er auf die grundlegende Botschaft des Evangeliums: Die Liebe Gottes ermögliche dem Menschen die Hinwendung zu ihm – nicht aus Angst, sondern aus freiem Willen.
Zachäus sei ein Beispiel dafür, wie echte Reue und Veränderung entstehen können: Er habe sich von Jesus gesehen gefühlt, sei zur Buße bewegt worden und habe konkrete Konsequenzen gezogen. Der Bezirksapostel betonte, dass diese Umkehr heute durch das Wirken des Heiligen Geistes und im Vertrauen auf Gottes Liebe möglich sei.
Ordination einer Diakonin
Ein besonderer Moment im Gottesdienst war die Ordination von Daniela Diniz zur Diakonin. Die 30-Jährige ist die zweite Frau, die in Portugal in ein geistliches Amt ordiniert wurde.
In der Ansprache vor der Handlung bezeichnete der Bezirksapostel die Ordination als ein besonderes Geschenk Gottes für die Gemeinde.
Gespräche in der Kirchenverwaltung
Der 20. und 21. November standen im Zeichen einer Vielzahl von Gesprächen in der Verwaltung in Sassoeiros bei Lissabon. Dort ist neben der Kirchenverwaltung für das Land Portugal auch die Abteilung International angesiedelt. Acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten unter der Leitung von Apostel Dimitrios Diniz an Themen aus Finanzen, Recht und Organisation, die von Westdeutschland aus betreuten Gebietskirchen betreffend.
Neben der Auswertung vergangener Aktivitäten stand die Planung für das Jahr 2026 ebenso auf dem Programm wie beispielsweise auch organisatorische Fragen.
9. Januar 2026
Text:
Frank Schuldt
Fotos:
Dimitrios Diniz
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.