Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Dortmund. Bezirksapostel Pöschel besuchte am Donnerstag, 11. Dezember 2025, die Gemeinde Dortmund-Hörde. Im Gottesdienst verabschiedete er den bisherigen Dortmunder Bezirksvorsteher Jens Eberle aus dieser Aufgabe, nachdem er am 30. November 2025 zum Bischof für den Bereich Nordwest ernannt wurde. Als Nachfolger wurde Evangelist Jörg von Oppenkowski mit der Leitung des Kirchenbezirks beauftragt.
Bereits kurz nach der Ernennung von Jens Eberle zum Bischof hatte Bezirksapostel Stefan Pöschel die Gemeinden des Kirchenbezirks Dortmund über die geplante Nachfolgeregelung informiert. Zum neuen Stellvertreter ernannte er den Hörder Gemeindevorsteher, Priester Dominik Alpers. Darüber hinaus ordinierte der Bezirksapostel eine weitere Diakonin für die Gemeinde Dortmund-Marten.
Dank an den scheidenden Bezirksvorsteher
Mit herzlichem Dank verabschiedete Bezirksapostel Pöschel Bischof Jens Eberle aus seiner Aufgabe als Bezirksvorsteher in Dortmund. Angesichts der Tatsache, dass er diese Tätigkeit erst vor neun Monaten als Nachfolger von Eberhard Dodt übernommen habe, könne man von einem kurzen Intermezzo sprechen. „Ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass du in dieser Zeit wichtige Impulse gesetzt hast – nicht aus eigener Kraft, sondern weil Jesus dich an diesem Ort gebraucht hat. Und nun braucht er dich an anderer Stelle.“
Der Dank komme aus der versammelten Gemeinde sowie von allen, die den Gottesdienst per Übertragung in den Gemeinden des Bezirks oder zu Hause mitverfolgten. "Der Dank gilt für alles, was du in Liebe zu deinen Glaubensgeschwistern und in der Liebe zu Gott getan hast." Die Entlastung von dieser Aufgabe bedeute nicht das Ende der gewachsenen Verbundenheit: „Auch künftig wirst du dem Bezirk Dortmund eng verbunden bleiben.“
Beauftragung und Ernennung
Es sei eine anspruchsvolle, zugleich aber auch schöne Aufgabe, als Bezirksvorsteher in Dortmund zu dienen, wandte sich der Bezirksapostel an Jörg von Oppenkowski und erinnerte an seine eigene Zeit in diesem Amt. Priester Dominik Alpers dankte er für dessen Bereitschaft, die Aufgabe als Stellvertreter zu übernehmen und den Bezirksvorsteher zu unterstützen.
Beiden wünschte er eine enge Verbundenheit mit den Gemeindeleitern und Geistlichen im Bezirk sowie mit dem Bischof und dem Apostolat. Zu den zentralen Aufgaben zählten die Bewahrung der Reinheit der Lehre, die Stärkung des Apostelamts in der Vorbereitung auf die Wiederkunft Christi und die Förderung der Weiterentwicklung der Geistlichen.
„Ich wünsche euch, dass ihr dabei eine wachsende Begeisterung in eurer Aufgabe spüren dürft – Begeisterung über die Gläubigen, über Jesus Christus und über die Kraft, die er in euch wirkt.“
Evangelist Jörg von Oppenkowski empfing kniend durch Handauflegung und Gebet des Bezirksapostels Heiligung und Segnung für seine neue Leitungsfunktion. Seinen Stellvertreter, Priester Dominik Alpers, ernannte er mit Segenswünschen per Handschlag.
Dank an die Gemeinde Hörde
Der Bezirksapostel dankte der Gemeinde Hörde für ihre Bereitschaft, ihren Vorsteher für die stellvertretende Bezirksvorsteheraufgabe freizugeben. „Es ist euch nicht leichtgefallen, aber ihr habt den Blick für das große Ganze bewahrt.“
Der neue Gemeindevorsteher, Priester Thomas Ackermann, werde am 7. Januar 2026 beauftragt. Bis dahin bleibe Priester Alpers weiterhin Vorsteher der Gemeinde. „Der Weihnachtsgottesdienst ist also gesichert“, fügte der Bezirksapostel schmunzelnd hinzu.
Weitere Diakonin für Marten
Anlässlich der Ordination einer Diakonin für die Gemeinde Dortmund-Marten hob der Bezirksapostel die Bedeutung dieses Amts hervor: „Neben den vielen Aufgaben, die du schon in der Gemeinde verrichtest, wirst du heute Geistliche und erhältst Heiligung, Segnung und Vollmacht aus dem Apostelamt zur Wortverkündigung und zur Spendung des trinitarischen Segens.“
Machet die Tore weit
Der Predigt lag Psalm 24,7 zugrunde: „Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe!“ Der Bezirksapostel erinnerte daran, dass dieser Psalm in christlicher Tradition auf Jesus Christus gedeutet werde. Es gelte, ihm Raum zu geben und ihn in das eigene Leben einziehen zu lassen.
Der Advent sei nicht auf die vier Adventssonntage zu reduzieren, so der Bezirksapostel. Der Advent wolle dabei helfen, den Blick neu auf Christus, seine Geburt und seine Wiederkunft auszurichten. „Die Adventszeit schenkt Momente der Einkehr, um Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und den inneren Kompass neu auszurichten.“
Zum Gottesdienst in Dortmund-Hörde waren Teilnehmer aus drei weiteren Gemeinden des Kirchenbezirks anwesend, die übrigen Gemeinden waren per IPTV zugeschaltet. Im Anschluss nutzten viele die Gelegenheit, dem scheidenden Bezirksvorsteher zu danken, den neu Beauftragten gute Wünsche zu überbringen und der Diakonin Segenswünsche auszusprechen.
17. Dezember 2025
Text:
Günter Lohsträter
Fotos:
Günter Lohsträter
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