Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Westdeutschland/Mainz. Priester Dirk Rauscher aus der Gemeinde Rüsselsheim verstärkt die Bezirksleitung in Mainz. Apostel Gert Opdenplatz ernannte den 59-Jährigen im Auftrag des Bezirksapostels im Gottesdienst am 15. Dezember in der Gemeinde Mainz-Mitte.
„Für dich ist viel gebetet worden“, begann Apostel Gert Opdenplatz die Ansprache zur Ernennung von Priester Dirk Rauscher zum stellvertretenden Bezirksvorsteher in Mainz. Er dankte ihm für die Bereitschaft, die zur Verfügung stehende Zeit für Gott und seine Glaubensgeschwister einzusetzen.
Einssein führt zu Vertrauen
Für die künftige Zusammenarbeit im Bezirk gab der Apostel dem Priester mit auf den Weg, dass nicht seine Aufgabe sei, allem pauschal zuzustimmen. „Der Austausch bereichert und kann zu neuen Blickwinkeln führen“, sagte er.
Am Ende müsse aber jemand einen Weg wählen, wenn man nicht zu einer gemeinsamen Entscheidung komme. Wichtig sei dann, sich dahinter zustellen. „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Gott seinen Segen auf das Ringen um die richtige Entscheidung legt, wenn man im Einssein zusammenarbeitet.“ Dieses gemeinsame Arbeiten führe dann auch zu Vertrauen in den Gemeinden und im Kreis der Amtsträgerinnen und Amtsträger.
Im Gebet zur Ernennung bat der Apostel um Segen für die neuen Aufgaben von Priester Rauscher und ernannte ihn per Handschlag zum stellvertretenden Bezirksvorsteher in Mainz. „Gott möge dir und deinem Bezirksvorsteher viele schöne, gemeinsame Erlebnisse schenken. Sei ein Vorbild an Freude und Fröhlichkeit für die Gemeinden und lass alle spüren, dass Christus im Mittelpunkt steht.“
Gebürtig aus Frankfurt
Dirk Rauscher stammt gebürtig aus Frankfurt am Main und gehört nach Zwischenstationen in Biebesheim und Groß-Gerau seit 2009 zur Gemeinde Rüsselsheim. Die Gemeinde Biebesheim leitete er von 1999 bis 2002 als Vorsteher.
Seinen ersten Amtsauftrag empfing er 1988 für die Gemeinde Frankfurt-Ost. Seit 1997 dient er als Priester. Mit seiner Frau lebt er in Riedstadt-Erfelden, südlich von Rüsselsheim und Groß-Gerau.
Ordinationen und Ruhesetzungen
Als weitere Amtshandlungen im Gottesdienst ordinierte der Apostel jeweils eine Priesterin für die Gemeinden Mainz-Kostheim und Alzey. Ein Evangelist und ein Diakon traten in den Ruhestand.
Das Vertrauen in Gott bewahren
Grundlage für die Predigt im Gottesdienst in Mainz war das Bibelwort aus Habakuk 3,18: „Aber ich will mich freuen des Herrn und fröhlich sein in Gott, meinem Heil.“ Der Prophet, der zuvor seine Klagen und Sorgen vor Gott gebracht hatte, schloss mit dieser Aussage. Der Apostel ermunterte die Gemeinde, es Habakuk gleichzutun: Es gelte, das Herz im Gebet auszuschütten, aber auch die Bereitschaft mitzubringen, auf Gottes Antwort zu hören und seine Führung zuzulassen.
Besonders im Advent, so der Apostel, sei es wichtig, sich zu besinnen, warum Jesus in die Welt gekommen sei. „Nicht, um politische Systeme zu verändern oder Krankheiten zu heilen, sondern um ewiges Heil zu bringen.“ Freude im Herrn bedeute, trotz aller Herausforderungen das Vertrauen in Gott zu bewahren, sich in ihm geborgen zu wissen und wachsam auf die Wiederkunft Jesu zu warten.
Ernennung von Priester Dirk Rauscher zum stellvertretenden bezirksvorsteher von Mainz
17. Januar 2025
Text:
Michael Schmid,
Frank Schuldt
Fotos:
Claus-Jürgen Pfister
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