Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Westdeutschland. Bezirksapostel Stefan Pöschel hat sich in einem Rundschreiben an die Gemeinden gewandt. Er dankte für die finanzielle Unterstützung und warb für bargeldlose Opferwege. Der kirchliche Auftrag sei ohne die finanzielle Unterstützung der Kirchenmitglieder nicht erfüllbar.
„Ohne eure finanzielle Unterstützung könnten wir unseren Auftrag als Kirche nicht in der Weise erfüllen, wie wir es tun“, schreibt Bezirksapostel Stefan Pöschel in einem aktuellen Rundschreiben an die Gemeinden in Westdeutschland. Am Sonntag, 29. Juni 2025, wurde das Schreiben nach dem Gottesdienst verlesen.
Der Kirchenleiter bedankt sich darin für die Opfergaben und Spenden der Mitglieder – und wirbt zugleich um Verständnis für Veränderungen im Zahlungsverkehr.
Solidarische Hilfe
„Ihr tragt dazu bei, dass wir in unseren Gemeinden hier eine Kirche sein können, in der sich Menschen wohlfühlen – und helft zugleich solidarisch Gemeinden in Afrika und anderen Erdteilen“, so der Bezirksapostel.
In seiner Botschaft erinnert er an den geistlichen Charakter des Opfers: „Durch unsere Opfergaben bezeugen wir unsere Ehrfurcht vor Gott, unsere Dankbarkeit, unsere Hingabe und unsere Treue.“ Die finanzielle Gabe werde durch die Herzenshaltung zur geistlichen Handlung. Auch die Form sei dabei nachrangig: „Gott erkennt die Haltung unseres Herzens und schenkt daraufhin seinen Segen – unabhängig von dem Weg, auf dem die Geldmittel der Kirche zugutekommen.“
Veränderte Rahmenbedingungen
Gleichzeitig macht der Bezirksapostel deutlich, dass sich die Rahmenbedingungen im Umgang mit Bargeld verändern – auch für die Kirche: Die Einzahlung von Bargeld auf Bankkonten werde zunehmend aufwendiger und mit Gebühren belegt. „Auch für unsere Gemeindebeauftragten wird es schwieriger, Bargeld aus den Opferkästen auf ein Konto der Kirche einzuzahlen.“
Die Kirchenleitung wirbt deshalb für bargeldlose Spenden – etwa per Überweisung, Dauerauftrag oder über digitale Spendenkanäle wie PayPal. Die Bank für Sozialwirtschaft bietet über ein Formular die Möglichkeit eines Lastschrifteinzugs.
Dabei betont der Bezirksapostel: „Es ist jedem Gemeindemitglied freigestellt, welcher Weg für die eigenen Opfergaben gewählt wird.“ Alle Spenden werden vertraulich behandelt.
Bar-Einzahlung wird schwieriger
Aktueller Anlass für das Schreiben ist, dass die überregional tätige, von der Kirche genutzte Bank ab 2026 Bargeldeinzahlungen nur noch an speziellen Automaten entgegennimmt. Diese seien jedoch nicht flächendeckend verfügbar. Daher werden derzeit mit den Abrechnungsbeauftragten in den Bezirken alternative Einzahlwege besprochen. Eine Möglichkeit ist beispielsweise, dass Konten bei Banken vor Ort eröffnet werden.
Bezirksapostel Pöschel schließt sein Schreiben mit dem Wunsch: „Mit den Aposteln bete ich dafür, dass Gott auf eure Opfertreue mit reichem geistlichem Segen antworten möge.“
Alternative Wege zum Baropfer
- Einzelüberweisung oder Dauerauftrag auf ein Spendenkonto der Kirche
- Lastschriftverfahren über die Sozialbank
- Online-Überweisung per QR-Code (Girocode für die eigene Banking-App)
- PayPal (zum Beispiel per App auf dem Smartphone)
Ein Plakat mit Informationen zu diesen Möglichkeiten hängt in den Gemeinden aus. Informationen zur Verwendung der Finanzmittel bietet der jährlich veröffentlichte Jahresbericht.
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