Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Dortmund. Personalleiter Heinz-Dieter Burchardt wechselt zum 31. März in den Ruhestand. Bezirksapostel Armin Brinkmann verabschiedete den langjährigen Mitarbeiter am 14. März 2011 im Rahmen einer Feierstunde. Mehr als 30 Jahre hatte der heute 63-Jährige in unterschiedlichen Funktionen in der Kirchenverwaltung in Dortmund gearbeitet.
Am 1. Januar hatte Bezirksältester i.R. Heinz-Dieter Burchardt das 30. Arbeitsjahr als Angestellter der Kirchenverwaltung begonnen - nun wechselt er aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den Ruhestand.
"Du hast in einer Zeit deine Tätigkeit in unserem Haus begonnen, als noch vieles anders war", so Bezirksapostel Armin Brinkmann in seiner Ansprache. So sei es seine erste große Aufgabe gewesen, die EDV in der Buchhaltung einzuführen - in enger Zusammenarbeit mit der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland mit Sitz in Stuttgart.
Viele Jahre arbeitete Heinz-Dieter Burchardt als Assistent des langjährigen Verwaltungsleiters Horst Dietrich und kümmerte sich unter anderem um die Organisation von großen Gottesdiensten oder der Jugendtage. Später wurde er Leiter der Kaufmännischen Abteilung.
Nicht nur Kollege, sondern auch Seelsorger
"Du warst für alle Mitarbeiter immer ein verlässlicher Ansprechpartner mit hoher seelsorgerischer Kompetenz", würdigte Bezirksapostel Brinkmann. Ihn habe zudem ein hohes Durchhaltevermögen ausgezeichnet - trotz verschiedener gesundheitlicher Einschränkungen.
"Wir wünschen deiner Frau und dir noch viele schöne, gemeinsame Tage", drückte es Bezirksapostel Brinkmann zum Abschluss aus. Bischof Horst Krebs, langjähriger Verwaltungsleiter, und Apostel i.R. Hermann Magney dankten dem künftigen Rentner ebenfalls für sein jahrzehntelanges Engagement im Kirchendienst.
Gedenken an die Opfer in Japan
Bezirksapostel Armin Brinkmann ging zu Beginn der Feierstunde zunächst auf die Ereignisse rund um das Erdbeben und den Tsunami in Japan ein. Bereits im Gebet hatte der Leiter der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen der Menschen in Japan gedacht.
"Wir wollen auch weiterhin dafür beten, dass die Menschen in der Katastrophenregion sich wieder zurechtfinden", so der Bezirksapostel.
Diskussion um das Kirchenverständnis
Auch ging der Bezirksapostel kurz auf die Diskussion rund um das Kirchenverständnis ein. "Unser neues Kirchenverständnis ist sehr offen, es ist inklusiv - schließt damit alle getauften Christen ein - und es stellt die Allmacht Gottes selbstverständlich nicht in Frage. Auch sei es nicht die Absicht der Kirche, andere Kirchen zu beurteilen oder zu diskriminieren.
"Wir müssen jedoch künftig noch sorgfältiger und vorsichtiger formulieren", so der Bezirksapostel. Ziel müsse es sein, das Selbstverständnis der Neuapostolischen Kirche zu beschreiben, ohne sich dabei abzugrenzen.
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