Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Den Helder/Dortmund. 28 Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen waren am Mittwoch, 29. Juli 2009, zu Gast in der niederländischen Gemeinde Den Helder. Anlass war der vierte Jugend Online-Segeltörn, der jährlich von der Jugend-Internetseite der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen organisiert wird. Den Gottesdienst hielt überraschend der niederländische Bezirksapostel Theodoor de Bruijn, der den NRW-Jugendlichen gut bekannt ist.
Die gute Nachbarschaft zwischen den Gebietskirchen Nordrhein-Westfalen und Niederlanden existiert schon lange. Seit einigen Jahren besuchen Jugendgruppen aus Deutschland die Jugendtage in den Niederlanden. Auch sind seit einiger Zeit im Sommer Segelgruppen in den niederländischen Gemeinden zu Gast.
Gemeinsamer Jugendtag in 2008
Höhepunkt der gemeinsamen Aktivitäten war 2008 der erste deutsch-niederländische Jugendtag in Oberhausen, an dem auch Bezirksapostel de Bruijn teilnahm. 2005 hatte er erstmals einen Jugendtag in Nordrhein-Westfalen besucht.
Seit 2006 lädt Jugend Online (JO) Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen im Sommer zum Segeltörn auf das niederländische Wattenmeer. Mittwochs steht immer ein Besuch in Den Helder auf der Hafenliste, um dort den Gottesdienst zu besuchen. Zweimal bereits überraschte Bezirksapostel Theodoor de Bruijn die Jugendlichen. 2008 waren noch zwei weitere Schiffe mit 40 Jugendlichen aus Hessen mit dabei, so dass die kleine Kirche der niederländischen Stadt bis auf den letzten Platz besetzt war.
Aufziehender Sturm gefährdete Besuch
Beim vierten JO-Segeltörn war Bezirksapostel de Bruijn abermals zu Gast und hielt den Gottesdienst mit dem Wort aus Markus 12,17: „So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!“
Dabei hatte es zu Beginn der Segelwoche so ausgesehen, dass der Besuch der Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen in Den Helder nicht möglich gewesen wäre: Für Donnerstag hatte der Wetterdienst Sturm angekündigt, so dass das Auslaufen aus Den Helder am Tag nach dem Gottesdienst wegen der hohen Wellen unmöglich gewesen wäre. Der Skipper der „Frans Horjus“ schlug jedoch als Alternativhafen für Mittwoch die südlich von Den Helder liegende Stadt Den Oever vor.
Bus nach Den Helder organisiert
Willem Scherpenzeel, Vorsteher der Gemeinde Den Helder, organisierte dann einen Bus, der die Segelgruppe in 30 Minuten zur Kirche nach Den Helder fuhr. Auch dies hatte Bezirksapostel de Bruijn beeindruckt, der eigentlich auch Urlaub hatte. „Wenn Jugendliche solch einen Weg und die Unkosten auf sich nehmen, um zum Gottesdienst zu kommen, dann kann ich nicht zurückstehen“, so der Leiter der Gebietskirche Niederlande.
Der nächste JO-Törn ist bereits wieder geplant: Er findet vom 25.-30. Juli 2010 statt – dann wieder mit 40 Seglern auf der Noorderlicht. Ein ausführlicher Bericht findet sich auf der Internetseite der Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen.
Bezirksapostel de Bruijn empfängt deutsche Segler
6. August 2009
Text:
Frank Schuldt
Fotos:
Frank Schuldt
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