Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Frankfurt. Auch in diesem Jahr setzten der Mittelhessische Kammerchor und das Mittelhessische Kammerorchester unter der Leitung von Dr. Arno Semrau ihre Tradition fort und gaben im September und Oktober Benefizkonzerte in Siegen, Marburg, Wetzlar und Lauterbach.
Die Spenden kamen dem "Förderprojekt Flüchtlingshilfe St. Peter und Paul, Marburg", dem Verein "Hilfe für das verlassene Kind", dem "Kinderhospiz Haus Balthasar" und der kirchlichen Jugendarbeit zugute. Die Mitwirkenden wollten mit dem diesjährigen Konzertprogramm den Zuhörern Mut machen und sie darin bestärken, auf Gott zu vertrauen.
Sie eröffneten den Konzertabend mit Vorträgen wie „Der alte Gott regieret noch“ und „Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand“. Aber auch Mendelssohns „Verleih uns Frieden“ und „Lass dich nur nichts dauern“ wurden vorgetragen.
Doch im Mittelpunkt des Konzertes standen dieses Mal Kompositionen von Felix Mendelssohn Bartholdy, der mit seinem Finale der Reformationssymphonie, seiner Kantate über den 115. Psalm sowie seiner Kantate über den Choral „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ musikalisch und vor allem thematisch die erwünschte Aussage untermauerte.
Karola Semrau und Benjamin Koberstein unterstrichen in ihrem Duett mit den Worten „Du bist ihr Helfer, ihr Erretter allein“ gesanglich die Hoffnung auf Gott. Beim anschließenden, mit 67 Takten eher kurzen Bariton-Arioso beeindruckte Markus Gilgen-Koberstein unter der Begleitung des kleinen Orchesters mit seiner Stimme als Solist, bevor erneut der Chor gemeinsam mit dem Orchester kraftvoll „den Herrn, vom Anbeginn bis in die Ewigkeit“ lobte. Danach besangen Benjamin Koberstein und Markus Gilgen-Koberstein mit Begleitung von Rüdiger Bellof am Klavier den „Sonntagmorgen“ mit einem Text von Ludwig Uhland, der den „Tag des Herrn“ ehrt.
Chor und Orchester beendeten das Konzert mit Mendelssohn Bartholdys Choralkantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten“.
Das Publikum dankte den Mitwirkenden mit begeistertem Applaus. Und „Standing Ovations“.
Bericht: Wolfgang Rock
Fotos: Detlef Burblies
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