Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Westdeutschland/Herford. Bezirksapostel Storck feierte am 25. Februar 2024 nachmittags um 16 Uhr einen Ämtergottesdienst in Herford. Dieser wurde auf viele Gemeinden in Westdeutschland sowie in weiteren Ländern übertragen. In der Predigt stellte er die Liebe in den Mittelpunkt, die Markenzeichen christlicher Gemeinden sein müsse.
Der letzte gebietskirchenweite Gottesdienst für Amtsträger fand 2018 statt, im Jahr nach der Fusion der Neuapostolischen Kirchen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland und Nordrhein-Westfalen zur Neuapostolischen Kirche Westdeutschland. Sechs Jahre später, in seinem letzten Amtsjahr vor der Ruhesetzung, hatte der Bezirksapostel erneut die ordinierten ehrenamtlichen Mitarbeiter in den Gemeinden und ihre Angehörigen zu einem besonderen Gottesdienst eingeladen. Dieser fand am Sonntagnachmittag um 16 Uhr statt.
An der Liebe erkennen
Der Bezirksapostel legte der Predigt das Bibelwort aus Johannes 13, 34.35 zugrunde: „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“
Einleitend konstatierte der Leiter der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland, dass Verständnis für den Nächsten sowie Werte wie Barmherzigkeit und Mitleid in der Gesellschaft zurückgedrängt würden. „Der Umgang untereinander wird rauer und die Liebe ist Mangelware“, so sein Eindruck.
Da Kirche immer auch ein Spiegelbild der Gesellschaft sei, sehe er die Gefahr, dass diese Entwicklung auch in den Gemeinden sichtbar werde. Dabei gelte weiter das Wort Jesu, Liebe untereinander zu haben, so wie er die Menschen geliebt habe.
Konflikte mit Liebe lösen
In der Folge nannte der Bezirksapostel mehrere Beispiele aus dem Wirken Jesu und zeigte auf, wie dieser sich beispielsweise den Randständigen annahm. „Für ihn war nicht relevant, welchen Gott diese anbeteten oder ob sie überhaupt an einen Gott glaubten.“ Mit der Liebe sei es auch möglich, Konflikte innerhalb von Gemeinden zu lösen und Verlorene zurückzugewinnen.
Am Ende äußerte der Bezirksapostel den Wunsch, dass die Liebe die Atmosphäre neuapostolischer Gemeinden präge und somit ein Markenzeichen werde.
Weitere Predigtbeiträge im Gottesdienst kamen von Apostel Carsten Denker und Bischof Michael Eberle, beide im Bereich Nord zuständig, zu dem die Gemeinde Herford sowie der Bezirk Ostwestfalen-Lippe gehören.
Dank für Mitarbeit
Einleitend hatte der Bezirksapostel sich mit einem Dankeschön an die Seelsorger und Seelsorgerinnen mit ihren Partnern gewandt: „Ihr wirkt teilweise seit Jahrzehnten und wir Apostel sind uns bewusst, dass wir unseren Auftrag nicht ohne euren Einsatz erfüllen könnten.“ Er wünschte den Amtsträgern und ihren Angehörigen den Segen Gottes – für das eigene Leben und die kirchliche Tätigkeit. „Mag das wachsen und sich entwickeln, was ihr für den Herrn getan habt und tut.“
In der Neuapostolischen Kirche Herford hatten sich zu dem Gottesdienst etwa 500 Amtsträgerinnen und Amtsträger mit ihren Partnern aus dem Kirchenbezirk Ostwestfalen-Lippe eingefunden. Ein gemischter Chor gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit.
Live-Übertragung in Bezirksapostelbereich
Der Ämtergottesdienst wurde auch in weitere Gebietskirchen im Bezirksapostelbereich übertragen, unter anderem nach Frankreich, Belgien, Luxemburg, Portugal, die Niederlande, Gambia sowie weitere Länder in Osteuropa und Westafrika.
Bedauerlicherweise gab es vor Ort technische Schwierigkeiten, sodass es zu Beginn und am Ende zu Übertragungsausfällen kam. Daher steht der Gottesdienst den Amtsträgerinnen und Amtsträgern über einen Link auf der Informationsplattform ELIAS zum nachträglichen Anschauen zur Verfügung.
27. Februar 2024
Text:
Frank Schuldt
Fotos:
Frank Schuldt
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