Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Westdeutschland/Issum. 31 Grad Außentemperatur und eine volle Kirche erwarteten Bezirksapostel Stefan Pöschel bei seinem ersten Gottesdienst im neuen Amtsauftrag. Am 26. Juni 2024 besuchte er die Gemeinde Issum, der Übergangs-Heimat seines Amtsvorgängers, Bezirksapostel i.R. Rainer Storck.
Es ist Tradition in der Neuapostolischen Kirche, dass ein neu ordinierter oder beauftragter Amtsträger einen der ersten Gottesdienste in der Heimatgemeinde seines Amtsvorgängers hält. So besuchte Bezirksapostel Stefan Pöschel drei Tage nach seiner Beauftragung die Gemeinde Issum (Bezirk Niederrhein), in der Bezirksapostel i.R. Rainer Storck derzeit die Gottesdienste besucht, bis die Renovierungsarbeiten in seiner Heimatgemeinde Rheinberg abgeschlossen sind.
Im Vorfeld hatte der Bezirksapostel „Anzugserleichterung“ angekündigt – angesichts von Außentemperaturen über der 30 Grad Marke. Wobei man auch bei solchen Temperaturen in Angola mit Sakko dienen würde, wie er schmunzelnd in der Sakristei berichtete.
Ein Programm für die kommende Zeit
In der Predigt erinnerte Bezirksapostel Pöschel zunächst an den Gottesdienst des Stammapostels in Rheinberg am Sonntag zuvor: „Unser Auftrag als Christen ist es, mit dem Nächsten so umzugehen, wie Gott es mit einem selbst tut“, fasste er den Kernpunkt zusammen.
Sein Wunsch: „Lasst uns das zu unserem Programm für die nächste Zeit machen.“ Er rief die Zuhörer auf, die Kerngedanken aus dem Gottesdienst nochmal nachzulesen.
Johannes der Täufer
Grundlage für die weitere Predigt war das Tageswort aus Johannes 1,32-34: „Und Johannes bezeugte es und sprach: Ich sah, dass der Geist herabfuhr wie eine Taube vom Himmel und blieb auf ihm. Und ich kannte ihn nicht. Aber der mich gesandt hat zu taufen mit Wasser, der sprach zu mir: Auf welchen du siehst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben, der ist’s, der mit dem Heiligen Geist tauft. Und ich habe es gesehen und bezeugt: Dieser ist Gottes Sohn.“
Anlass für das Wort sei der Johannistag, der jedes Jahr am 24. Juni begangen wird. Dieser Tag stehe – nicht nur am Niederrhein – für mehr als den Abschluss der Spargelernte, insbesondere erinnere er an Johannes den Täufer. Dieser wies als Zeuge auf Jesus Christus hin und war Wegbereiter für den Gottessohn. Das werde vor dem Hintergrund des in der Bibel beschriebenen Ende von Johannes oft vergessen.
Zeugen für Christus
„Damals wie heute zeugen auch die Apostel von Jesus Christus und weisen auf ihn als das Haupt seiner Kirche hin“, führte der Bezirksapostel weiter aus. Sie ermuntern zur Versöhnung mit Gott, spenden die Wasser- und Geistestaufe und rufen die Menschen auf, Teil der Brautgemeinde Christi zu werden.
Aber auch jeder einzelne Christ möge ein Zeuge für Christus sein und durch sein Verhalten unter Beweis stellen, dass man das Evangelium in die Tat umsetzen könne. Dazu gelte es, sich selbst zurückzunehmen. Die Zeit auf der Erde diene schließlich auch der Vorbereitung auf das Friedensreich, in dem jeder Gläubige ein Zeuge Christi sein werde.
Pünktliches Ende
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls beendete Bezirksapostel Pöschel den Gottesdienst mit Gebet und dem Schlusssegen nach 46 Minuten um 20.16 Uhr. Er wolle auch in Sachen Pünktlichkeit bei Gottesdienstzeiten seinem Amtsvorgänger nicht nachstehen, schmunzelte er in Richtung von Bezirksapostel i.R. Storck, der in „zivil“ in den vorderen Reihen Platz genommen hatte.
Zu dem Gottesdienst in Issum waren die Bezirksvorsteher und ihre Vertreter aus dem Apostelbereich Nordwest eingeladen. Als Vertreter des Apostelkreises nahmen Thorsten Zisowski und Gerd Kisselbach teil. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es für die Besucher noch ein kühlendes Eis.
28. Juni 2024
Text:
Frank Schuldt
Fotos:
Frank Schuldt
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