Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Luanda/Palanca. Bezirksapostel Pöschel besuchte Anfang Februar 2026 mehrere Gemeinden in Angola. In Kwanza Bengo und Luanda feierte er Gottesdienste, führte Gespräche mit Verantwortlichen und arbeitete organisatorische Fragen ab. Ein besonderer Fokus lag auf dem geplanten Besuch des Stammapostels im Juni in Luanda.
Am 3. Februar 2026 traf Bezirksapostel Stefan Pöschel gemeinsam mit Apostel Dimitrios Diniz (Portugal) in Luanda ein. Am Nachmittag besichtigten sie mit dem örtlichen Organisationsteam das Stadion Coqueiros. Dort soll am 7. Juni 2026 ein Festgottesdienst mit dem künftigen Stammapostel Helge Mutschler stattfinden. Zu diesem Anlass werden rund 14.000 Gläubige aus der Hauptstadt erwartet.
Vor Ort verschafften sich die Verantwortlichen einen Überblick über die räumlichen Gegebenheiten und den Stand der Vorbereitungen.
Gottesdienst in Kwanza Bengo
Am folgenden Tag hielt der Bezirksapostel einen Gottesdienst in der Gemeinde Kwanza Bengo. 745 Gläubige nahmen daran teil.
Grundlage der Predigt war das Bibelwort aus Hebräer 11,3: „Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, sodass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.“ Der Bezirksapostel diente in englischer Sprache, ein angolanischer Priester, Englischlehrer von Beruf, übersetzte die Predigt. Weitere Predigtbeiträge kamen von Bischof João Mussole und Apostel Daniel Lunguenda.
In der Predigt stellte der Bezirksapostel den Glauben als tragendes Fundament des Lebens heraus. Der Hinweis des Hebräerbriefes, dass die sichtbare Welt ihren Ursprung im unsichtbaren Wort Gottes hat, lenke den Blick auf die geistliche Wirklichkeit. Glaube erschöpfe sich nicht im Für-wahr-Halten, sondern führe zu Vertrauen, Orientierung und Handeln. Der Bezirksapostel ermutigte die Gemeinde, sich auch in herausfordernden Situationen auf Gottes Wirken zu verlassen.
Der Chor und ein Orchester gestalteten den Gottesdienst musikalisch mit.
Verwaltung und Seelsorge
Am 5. Februar standen in Palanca Verwaltungsfragen auf der Tagesordnung. Im Mittelpunkt der Beratungen mit den Verantwortlichen vor Ort stand insbesondere das Investitionsbudget für das Jahr 2026. Dabei ging es um Prioritäten bei Bau- und Infrastrukturmaßnahmen sowie um eine nachhaltige Planung der finanziellen Mittel.
Der Freitag war seelsorgerischen Gesprächen vorbehalten. In persönlichen Begegnungen wurden Anliegen von Amtsträgern und Gemeindemitgliedern erörtert.
Gottesdienst für Geistliche
Am 7. Februar feierte der Bezirksapostel in der Zentralkirche in Palanca einen Gottesdienst für Geistliche und deren Partnerinnen aus dem Einzugsbereich Luanda. 468 Amtsträger waren anwesend.
Grundlage für den Gottesdienst war das Bibelwort aus 1. Petrus 5,1–3: „Die Ältesten unter euch ermahne ich als Mitältester und Zeuge der Leiden Christi, der ich auch teilhabe an der Herrlichkeit, die offenbart werden soll: Weidet die Herde Gottes, die euch anbefohlen ist, und achtet auf sie, nicht gezwungen, sondern freiwillig, wie Gott es will; nicht um schändlichen Gewinns willen, sondern von Herzensgrund; nicht als Herren über die Gemeinden, sondern als Vorbilder der Herde.“
Der Bezirksapostel stellte die Verantwortung der Amtsträger in den Mittelpunkt. Leitung in der Kirche sei Dienst und Vorbild. Der Apostel Petrus beschreibe ein Amtsverständnis, das auf Freiwilligkeit, Hingabe und innerer Überzeugung beruhe. Es gehe nicht um Machtausübung, sondern um Fürsorge und Orientierung.
Weitere Predigtbeiträge kamen von Apostel João Uanuque Misselo (Bezirksapostelhelfer für Angola) sowie Apostel João Carlos da Cruz Mafo.
Wahrhaftigkeit als Kennzeichen christlichen Lebens
Am 8. Februar hielt der Bezirksapostel einen weiteren Gottesdienst in Luanda Rangel-Cazenga. 635 Gläubige nahmen daran teil. Er diente in englischer Sprache mit dem Tageswort aus Matthäus 5,37: „Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Bösen.“ Apostel Diniz und Evangelist António José Diogo, der örtliche Bezirksvorsteher, wirkten mit.
Ausgehend von diesem Wort aus der Bergpredigt betonte der Bezirksapostel die Bedeutung von Wahrhaftigkeit und Eindeutigkeit im persönlichen und gemeinschaftlichen Leben. Ein klares Ja und ein klares Nein seien Ausdruck innerer Lauterkeit. Wer Christus nachfolge, solle verlässlich und transparent handeln. Wahrhaftigkeit schaffe Vertrauen – in Familien, Gemeinden und im gesellschaftlichen Umfeld. Das Bekenntnis zu Gott und zu seinem Wort müsse sich im Alltag bewähren.
In diesem Gottesdienst wurden auch personelle Veränderungen vorgenommen: Für den Bezirk Maianga wurde Bezirksevangelist Albino Afonso Sebastião als Bezirksvorsteher beauftragt. Afonso Real Sebastião wurde zu seinem stellvertretenden Bezirksvorsteher ernannt.
Viele Sänger und Musikspieler gestalteten den Gottesdienst musikalisch.
Weiterreise auf die Kapverden
Am 9. Februar reisten Bezirksapostel Pöschel und Apostel Diniz weiter. Um 9.45 Uhr startete der Flug von Luanda nach Lissabon; am Abend ging es von dort aus weiter auf die Kapverdischen Inseln.
Musikalischer Empfang des Bezirksapostels in Luanda Rangel-Cazenga
2. März 2026
Text:
Frank Schuldt
Fotos:
Dimitrios Diniz
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