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Stammapostel Schneider
in den Niederlanden:
Das neue Leben aus Gott

 

Niederlande/Amersfoort. Stammapostel Jean-Luc Schneider feierte am Sonntag, 8. März 2026, in Amersfoort einen Gottesdienst – sein letzter Besuch in den Niederlanden vor seiner Ruhesetzung. Im Mittelpunkt der Predigt standen das neue Leben aus Gott und die Frage, wie sich dieses im Alltag der Gläubigen zeigt.

Der letzte Gottesdienst von Stammapostel Jean-Luc Schneider im aktiven Amtsauftrag in den Niederlanden fand in der Neuapostolischen Kirche in Amersfoort statt. Er wurde via IPTV auf viele Gemeinden in der Gebietskirche Niederlande übertragen. Den Stammapostel begleiteten der zuständige Bezirksapostel Stefan Pöschel sowie als Gäste Bezirksapostel Thomas Deubel (Schweiz) und Apostel Ralf Vicariesmann (Nord- und Ostdeutschland).

Ein neues Herz und ein neuer Geist

Grundlage der Predigt war das Bibelwort aus Hesekiel 11,19-20: „Und ich will ihnen ein anderes Herz geben und einen neuen Geist in sie geben und will das steinerne Herz wegnehmen aus ihrem Leibe und ihnen ein fleischernes Herz geben, damit sie in meinen Geboten wandeln und meine Ordnungen halten und danach tun. Und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.“

Der Stammapostel stellte diesen Vers in den Zusammenhang des neuen Bundes in Jesus Christus. Während das alte Bündnis zwischen Gott und seinem Volk stark von Gesetz und Gehorsam geprägt gewesen sei, habe Jesus Christus durch seine vollkommene Liebe zu Gott und zum Nächsten das neue Bündnis erfüllt. Durch sein Opfer erhalten Menschen Vergebung der Sünden und die Aussicht auf eine ewige Gemeinschaft mit Gott.

Mit der Wiedergeburt aus Wasser und Geist beginne für den Menschen ein neues Leben. „Gott gibt uns ein neues Herz“, erläuterte der Stammapostel. Damit sei eine innere Haltung gemeint, die es ermögliche, Gottes Willen besser zu verstehen und ihm folgen zu wollen.

Zugleich erinnerte er daran, dass Christen sich dieser Gnade immer wieder bewusst werden sollten: „Vielleicht sollten wir daran arbeiten, unseren Glauben an unsere eigene Wiedergeburt immer wieder zu stärken.“ Denn dort, wo die Freude im Glauben nachlasse, könne dies auch ein Zeichen dafür sein, dass das Bewusstsein für dieses Geschenk schwächer geworden sei.

Fünf Gebote des neuen Lebens

Im weiteren Verlauf der Predigt beschrieb Stammapostel Jean-Luc Schneider fünf zentrale Gebote, die das Leben im neuen Bund prägen sollen.
An erster Stelle nannte er das Gebot des Glaubens. Christlicher Glaube bedeute Vertrauen auf Gott und auf Jesus Christus – auch dann, wenn nicht alles verstanden oder erklärt werden könne.

Ein zweiter Schwerpunkt liege auf der Liebe zum Nächsten. Christen seien aufgerufen, anderen Gutes zu tun, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Dadurch könne die Liebe Gottes für andere Menschen erfahrbar werden.

Als Drittes nannte der Stammapostel die Demut. Der Mensch bleibe immer auf Gottes Gnade angewiesen. Alles, was ein Christ empfange, sei letztlich Geschenk Gottes und kein eigener Verdienst.

Weiterhin sprach er vom Gebot des Wachstums. Das neue Leben aus Gott solle sich in einer geistlichen Entwicklung zeigen. Christen seien eingeladen, sich immer weiterzuentwickeln und Christus ähnlicher zu werden.

Schließlich verwies der Stammapostel auf das Gebot der Einheit. Jesus Christus habe gewollt, dass seine Nachfolger eins seien. Daher seien die Gläubigen aufgerufen, alles zu fördern, was die Einheit der Gemeinde stärkt.

Predigtbeitrag von Bezirksapostel Deubel

Bezirksapostel Thomas Deubel (Schweiz) griff in seinem Predigtbeitrag einen sprachlichen Aspekt der hebräischen Sprache auf. Dort beginne eine Verbform häufig nicht mit „ich“, sondern mit „er“. Dieses Beispiel verdeutliche eine grundlegende Wahrheit des Glaubens: Gott gehe immer den ersten Schritt.

Gott sei vor dem Menschen da, und er sei es auch, der den Menschen rufe. Erst danach folge die Antwort des Menschen. Daraus entstehe eine Haltung der Demut. Wenn Gläubige erkennen, dass ihr Glaube mit Gottes Initiative beginne, verliere das eigene „Ich“ an Bedeutung.

Diese Erkenntnis könne helfen, Gottes Gebote aus innerer Überzeugung zu erfüllen. Wer Gottes Liebe wirklich erfahre, wolle die Beziehung zu ihm nicht gefährden.

Predigtbeitrag von Apostel Vicariesmann

Apostel Ralf Vicariesmann (Nord- und Ostdeutschland) betonte in seinem Beitrag besonders die Liebe Gottes, die durch den Heiligen Geist im Herzen des Menschen wirke. Er verglich das Herz mit einem Gefäß, das vollständig gefüllt werde: Gottes Liebe wolle jeden Bereich des Lebens erreichen.
Diese Liebe verlange zugleich eine Antwort. Obwohl alles Geschenk Gottes sei, könne der Mensch Gott dennoch etwas geben: sein ganzes Herz.

Der Apostel verwies dabei auf die biblische Begegnung Jesu mit dem reichen Jüngling. Dieser habe gefragt, was er tun müsse, um das ewige Leben zu erlangen. Die Antwort Jesu sei klar gewesen: die Gebote halten und ihm nachfolgen. Daraus folge ein Leben im Evangelium und in der Verbindung mit Jesus Christus.

13. März 2026
Text: Frank Schuldt
Fotos: Naomi Nottelman

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Youtube-Link https://www.youtube.com/watch?v=Dgp8O1ylDPE

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  • "Stamaposteldienst: laatste bezoek stamapostel Schneider vóór ambtsrust" (www.nak-nl.org)
 

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