Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Westdeutschland/Bad Oeynhausen. Für das Wochenende vom 21. bis 22. März 2026 hatte Apostel Follmann Mitarbeiter der Gruppe Inklusion und von ihnen betreute Gläubige nach Bad Oeynhausen (Bezirk Ostwestfalen-Lippe) eingeladen. Auf dem Programm standen ein Konzert mit der inklusiven Chorgruppe Faktor G am Samstagabend und ein Gottesdienst am Sonntag.
Für die Predigt im Gottesdienst wählte Apostel Follmann, in der Gebietskirche Westdeutschland für die Seelsorge im Bereich Inklusion verantwortlich, ein Wort aus den Seligpreisungen: „Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach: Selig sind … (Matthäus 5, 2.aus 3)“.
Immer. Alle. Überall.
Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte der Apostel die aus verschiedenen Bezirken Westdeutschlands angereisten Gläubigen: Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen, darunter auch hörgeschädigte Gemeindemitglieder sowie Menschen mit altersbedingten Einschränkungen.
In der Predigt betonte Apostel Follmann die grundlegende Botschaft, dass jeder Mensch einzigartig sei, vor Gott jedoch alle gleichen Wert haben. Unterschiede im Aussehen, Verhalten oder in der Lebensweise spielten für Gottes Liebe keine Rolle. Niemand solle sich ausgeschlossen fühlen. Inklusion stehe genau dafür: „Immer. Alle. Überall.“
„Selig sind …“ – eine Botschaft für alle
Der Apostel erläuterte, dass auch in den Seligpreisungen unterschiedliche Gruppen von Menschen angesprochen werden: Leidtragende, Sanftmütige, Friedfertige, Verfolgte sowie Menschen mit reinem Herzen. „Sie alle dürfen auf Gottes Gerechtigkeit und das Himmelreich hoffen.“
Sein Appell an die Gemeinde lautete: „Lasst uns einen wertschätzenden Blick auf den Nächsten entwickeln.“ Jesus zeige, wie ein respektvolles und liebevolles Miteinander gelingen könne.
Predigtbeitrag in einfacher Sprache
Ergänzt wurde die Predigt durch Evangelist Gerald Rockenfelder, der die Inhalte in einfacher Sprache vertiefte. Er beschrieb Seligkeit als Momente tiefen Glücks – etwa im Gottesdienst, in der Familie oder in Freundschaften – Augenblicke, in denen man sich geborgen und erfüllt fühlt.
Musikalisch wurde der Gottesdienst von der inklusiven Chorgruppe Faktor G und ihrer Band sowie vom Gebärdenchor gestaltet, der die Liedtexte in Gebärdensprache vortrug. Die Predigt wurde simultan am Altar in Gebärdensprache übersetzt. In einigen Gemeinden der Gebietskirche konnte der Gottesdienst per IPTV-Übertragung empfangen werden.
Konzert unter dem Motto „Voll geborgen“
Bereits am Samstagabend hatte Faktor G gemeinsam mit Band und Gebärdenchor ein Konzert unter dem Motto „Voll geborgen“ gestaltet. Im ersten Teil standen Lieder des Lobpreises im Mittelpunkt, darunter „Dir gebührt die Ehre“, „Friedefürst, Wunderrat“ und „Herr, dein Name sei erhöht“.
Der zweite Teil widmete sich der Antwort des Menschen auf Gottes Nähe und Wirken, unter anderem mit Liedern wie „Ich kann nicht schweigen“ und „Mit allem, was ich bin“. Das Lied „Treu, du bleibst an meiner Seite“ brachte in besonderer Weise die zentrale Botschaft des Konzertmottos zum Ausdruck. Mit dem Segenslied „Der Herr segne dich“ fand das Konzert einen stimmungsvollen Abschluss.
28. April 2026
Text:
Günter Lohsträter
Fotos:
Neuapostolische Kirche Westdeutschland
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