Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Wuppertal/Dortmund. Bezirksevangelist Dirk Gielke (65) wechselt am 19. April 2015 in den Ruhestand. Der langjährige stellvertretende Leiter des Kirchenbezirks Wuppertal wird mit Priester Ulrich Fischer einen Nachfolger erhalten. Dies teilte Bezirksapostel Rainer Storck den Gemeinden im Bezirk Wuppertal in einem Brief mit, der heute, am 5. April 2015, verlesen wurde.
Vor wenigen Wochen hat Bezirksevangelist Dirk Gielke das 65. Lebensjahr vollendet und damit die Altersgrenze erreicht. Er wirkt inzwischen 45 Jahre als Amtsträger, davon allein 21 Jahre als Bezirksevangelist in Wuppertal. „In dieser Zeit hat er euch mit seiner sehr lebendigen und tiefgründigen Art gedient“, schreibt Bezirksapostel Rainer Storck, Leiter der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen, im Rundschreiben.
Ein Kind der Stadt Wuppertal
Dirk Gielke war sein ganzes Leben lang in Wuppertal zu Hause. 1969 empfing er sein erstes Amt als Unterdiakon für die Gemeinde Wuppertal-Barmen. Vier Jahre später wurde er Diakon und schließlich 1975 zum Priester ordiniert. Von 1983 bis 1993 leitete er als Vorsteher die Gemeinde Wuppertal-Heckinghausen. In dieser Zeit empfing er 1988 das Amt des Gemeindeevangelisten.
Mit der Ordination zum Bezirksevangelisten am 31. Oktober 1993 durch Bezirksapostel Horst Ehlebracht wurde Dirk Gielke stellvertretender Leiter des Kirchenbezirks Wuppertal. In dieser Zeit unterstützte er bis heute vier Bezirksälteste. Zwischendurch leitete er jeweils für mehrere Monate die Gemeinden Ronsdorf und Barmen als Gemeindevorsteher.
Parallel engagierte sich Dirk Gielke in vielen Bereichen, insbesondere in der Öffentlichkeitsarbeit. Hier setzte er viele Akzente - auch auf landeskirchlicher Ebene. Zudem führte er zahlreiche Gespräche im ökumenischen Bereich.
Ein neuer Bezirksevangelist
Die Ruhesetzung will Bezirksapostel Storck im Gottesdienst am 19. April 2015 in Wuppertal-Elberfeld vornehmen. Die entstehende Lücke soll wieder geschlossen werden. Dazu ist vorgesehen, dass Priester Ulrich Fischer, Gemeindevorsteher von Wuppertal-Cronenberg, zum Bezirksevangelisten ordiniert wird. Priester Fischer ist gebürtiger Wuppertaler, kennt den Bezirk seit 20 Jahren und wirkt seit 13 Jahren als Seelsorger. Die Gemeinde Cronenberg wird er als Vorsteher weiter betreuen.
Seinen ersten Amtstauftrag als Diakon empfing Ulrich Fischer im Januar 2002. Seit 2006 wirkt er als Priester in seiner Heimatgemeinde Cronenberg, die er seit 2012 als Gemeindevorsteher leitet. Mit seiner Frau wohnt der 57-Jährige in Wuppertal. Beruflich ist er in Leitender Funktion bei der Stadtverwaltung tätig. Im Kirchenbezirk verantwortet er unter anderem mit seiner Frau die Schulungen zum Katechismus.
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