Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Frankfurt. Den ersten Gottesdienst im neuen Jahr 2024 feierte Bezirksapostel Storck in der Gemeinde Frankfurt-West. In der Predigt ging er auf das Jahresmotto für 2024 ein und ordinierte zwei Priester und eine Diakonin.
„Beten wirkt“, so lautet das Leitwort für 2024, das Stammapostel Jean-Luc Schneider den Gläubigen in aller Welt mit auf den Weg gegeben hatte. Passend dazu kam das Bibelwort für den ersten Gottesdienst im neuen Jahr aus 1. Thessalonicher 5,17: „Betet ohne Unterlass.“
Gott wird alles Nötige geben
„Lasst uns fröhlich in das neue Jahr gehen“, leitete Bezirksapostel Rainer Storck die Predigt zum Bibelwort ein. Vieles habe jeder einzelne geplant, aber es gebe auch viele Dinge, von denen niemand etwas wisse. „Doch Gott wird uns durch den Heiligen Geist alles geben, damit wir zurechtkommen im Leben und im Glauben“, ermunterte er seine Glaubensgeschwister. Deshalb sei es wichtig, auf das Wirken des Heiligen Geistes zu hören.
Der Heilige Geist rege auch heute noch zum Gebet an. Daran erinnere der Stammapostel mit dem Jahresmotto. „Wie man damit umgeht, muss jeder für sich entscheiden“, so der Bezirksapostel. Als Anregung erinnerte er daran, dass es früher selbstverständlich war, ein Zusammentreffen auch im privaten Kreis mit einem Gebet zu beschließen. „Heute würde ein solcher Vorschlag vermutlich Irritationen auslösen.“
Lob, Dank und Fürbitten
Nachfolgend schilderte der Bezirksapostel verschiedene Wirkweisen von Gebeten. Sein Fazit: „Ob wir alleine beten oder gemeinsam, in und mit der Gemeinde: Beten wirkt!“ Manchmal lohne es sich, auch nur ein Lob- oder Dankgebet zu sprechen. Und sollte jemand nicht wissen, was der Inhalt eines solchen Gebets sein könnte, denen empfahl der Bezirksapostel Psalm 103: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat …“.
Abschließend mahnte der Bezirksapostel, neben den Bitten für sich selbst auch Fürbitten nicht zu vergessen. „Lasst uns nicht nur für unsere Kinder und Enkelkinder denken, sondern auch an die Glaubensgeschwister im Umfeld und die Mitmenschen.“ Dies führe auch dazu, dass einem bewusst werden könne, dass es einem selbst nicht nur schlecht gehe.
Offen mit Gott sprechen
Bezirksapostelhelfer Apostel Stefan Pöschel verwies im Zusammenhang mit dem Gebet auf ein Sprichwort: „Nur dem Sprechenden kann geholfen werden.“ Dies gelte im Alltag, aber auch in der Beziehung zu Gott.
Insbesondere den Kindern und Jugendlichen gab er den Rat, sich Zeit zu nehmen für die Zwiesprache mit Gott – und da dürften auch Zweifel zur Sprache kommen.
Sakramentale Handlungen
Nach der Heiligen Versieglung und der Feier des Heiligen Abendmahls ordinierte der Bezirksapostel zwei Priester und eine Diakonin. Ihnen gab er mit, dass die Gemeinde einen Anspruch darauf habe, in den Geistlichen Jüngerinnen und Jünger des Herrn zu erkennen. „Und zwar daran, dass ihr Liebe untereinander habt.“
Im Gottesdienst hatte der Bezirksapostel zudem noch sechs Erwachsenen und sieben Kindern das Sakrament der Heiligen Versiegelung gespendet.
12. Januar 2024
Text:
Fritz Nicolaus,
Frank Schuldt
Fotos:
Jessica Krämer
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