Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Westdeutschland/MInden. Den ersten Gottesdienst im Jahr 2025 feierte Bezirksapostel Pöschel im Kirchenbezirk Minden. Der Gottesdienst stand unter dem Jahresmotto „Es ist Zeit Gutes zu tun!“. In der Predigt nannte der Bezirksapostel Beispiele für drei mögliche Tätigkeitsfelder.
Grundlage für die Predigt im Gottesdienst am 5. Januar 2025 war das Bibelwort aus Galater 6,9.10: „Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.“
Fragen nach Gottes Willen
Zu Beginn des Gottesdienstes erinnerte Bezirksapostel Stefan Pöschel an den Gottesdienst des Stammapostels in Alsdorf (Bezirk Aachen) vom 29. Dezember 2024, in dem die Bitte im Gebet um die Wiederkunft Jesu Christi im Mittelpunkt stand. Der Bezirksapostel machte den Gläubigen Mut mit der Aussage des Bibelwortes aus 2. Petrus 3,9: „Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde.“
„Fragen wir nach dem Willen Gottes und nutzen die Zeit, um Gutes zu tun“, so der Ratschlag des Bezirksapostels. Denn es gebe nichts Besseres, mit dem man als Christ die Wartezeit füllen könne, als Gutes zu tun.
„Gut“ seien die Dinge, die dem Willen Gottes entsprächen. Als Maßstab diene Jesus Christus, predigte der Bezirksapostel. „Das Lesen in den Evangelien, das Ausrichten auf Jesus Christus gebe Antworten auf Lebensfragen im Alltag“. Er ermunterte, vor allem einmal über die inhaltliche Gestaltung der verbrachten Zeit nachzudenken. Hier gebe das Jahresmotto Anregungen.
Gutes tun: sich selbst, dem Nächsten und in der Kirche
Der Stammapostel nennt für das Jahresmotto drei Zielgruppen: Gutes tun solle man zunächst sich selbst, dann dem Nächsten und als drittes auch in der Kirche.
Sich selbst tue man Gutes, wenn man sich mit dem eigenen Heil beschäftige, führte Bezirksapostel Pöschel aus. Es gelte darüber nachzudenken, wie man Gott näherkommen könne. Bezüglich des Nächsten sei es wichtig, ihm zu vergeben – möglichst zeitnah und es nicht zu verschieben. Weiter motivierte der Bezirksapostel zur Anwendung der goldenen Regel: "Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen ebenso." (Matthäus 7,12)
„Lasst uns weiter in Liebe miteinander umgehen in den Gemeinden, in der Kirche“, so die Bitte des Kirchenpräsidenten, der noch auf das dritte Tätigkeitsfeld „Gutes tun in der Kirche“ einging. Er appellierte an die Eltern, den Auftrag zur Glaubenserziehung, den sie am Tag der Taufe und der Heiligen Versiegelung ihrer Kinder empfangen haben, als einen Auftrag von Gott anzusehen. „Kinder sind ein Geschenk, eine Gottesgabe. Sie mögen im Mittelpunkt der Familie und Gemeinde stehen.“
Das Gute umsetzen
Gutes zu tun habe viele Facetten, waren die abschließenden Worte des Bezirksapostels. „Lasst uns danach sinnen Gutes zu tun und es umsetzen, hier und jetzt.“
Zu weiteren Predigtbeiträgen bat der Bezirksapostel Priester Torsten Scheibenzuber (Bezirksvorstehervertreter in Dinslaken) und Bezirksältester Goran Milosevic (Leiter Bezirk Osnabrück) an den Altar.
Spendung der Sakramente
Nach der Verkündung der Sündenvergebung spendete der Bezirksapostel zwei Kleinkindern das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Im Anschluss feierte die Gemeinde das Heilige Abendmahl sowie das Heilige Abendmahl für Entschlafene. Der Gottesdienst wurde durch den Bezirkschor und Instrumentalmusik mitgestaltet.
Im Anschluss des Gottesdienstes nahm der Bezirksapostel sich Zeit für eine persönliche Verabschiedung, die von vielen Gottesdienstbesuchern gerne genutzt wurde.
Logo zum Jahresmotto
Für die Internetseiten und die Gemeindekommunikation steht das Jahresmotto der Neuapostolischen Kirche als Grafik in verschiedenen Formaten zum Download zur Verfügung.
15. Januar 2025
Text:
Christiane Pachur,
Frank Schuldt
Fotos:
Christian Knoll,
Sarah Tiedemann
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