Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Westdeutschland/Offenbach. Thema der Ostergottesdienste am 31. März 2024 war die Kraft und Freude, die der Glaube an die Auferweckung Jesu Christi schenkt. Bezirksapostel Storck besuchte an diesem Tag die Gläubigen im Kirchenbezirk Offenbach.
Zum Ostergottesdienst 2024 besuchte Bezirksapostel Rainer Storck die Gemeinde Hanau im Kirchenbezirk Offenbach. Grundlage für die Predigt hier und in allen neuapostolischen Gemeinden war zu diesem christlichen Hochfest das Bibelwort aus 1. Korinther 15,20.21: „Nun aber ist Christus auferweckt von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten.“
Garant für eigene Auferstehung
Inhaltlich ging es in den Predigten um die Bedeutung der Auferweckung Jesu Christi für die Menschen und das eigene Leben. „Seine Auferstehung ist der Garant unserer Auferstehung“, fasste auch Bezirksapostel Storck die Botschaft zusammen. Dies bedeute Trost und Hoffnung.
Die Auferstehung belege, dass Gott für das Leben, den Frieden und die Liebe stehe, nicht für den Tod.
Aufbruch
Durch die Predigt des Bezirksapostels in Hanau zog sich ein Thema: Aufbruch. Er wandte sich zu Beginn mit einem Ostergruß an die Gemeinde und beschrieb, wie sich im Frühling die Natur Bahn bricht und überall neues Leben entstehe. „So mag auch in uns eine sogenannte Aufbruchstimmung entstehen.“
Sein Wunsch: Ein Gottesdienst möge für den Einzelnen keine „Durchgangsstation“ sein. Wer das Wort Jesu in sich wirken lasse, für den könne sich vieles ändern. So entstehe eine innere Aufbruchstimmung.
Ein tieferer Sinn und Hoffnung
Nach der Bibellesung zu Ostern aus Johannes 20,1–10.19–23 ging der Bezirksapostel auf die damalige Situation und das Verhältnis von Apostel Paulus zur Gemeinde Korinth ein. Dort wurde die Auferstehung der Toten teils infrage gestellt, der Tod wurde als endgültig verstanden. Der Apostel machte damals klar: Wenn die Auferstehung der Toten und die Verwandlung ins Unvergängliche nicht Grundlage des eigenen Glaubens sei, dann mache dieser keinen Sinn und würde dem menschlichen Leben alle Hoffnung nehmen.
Die Auferweckung Christi sei jedoch Kern des Evangeliums und zeige unverändert auch heute noch, so der Bezirksapostel weiter, dass durch das Opfer Jesu die Auferstehung der Toten möglich ist – und somit das eigene Leben einen tieferen Sinn hat und mit Hoffnung erfüllt ist.
Apostel Stefan Pöschel, als Bezirksapostelhelfer in Hanau mit dabei, betonte in seinem Predigtbeitrag, dass der Auferstehungsglaube Kraft zum Aufbruch gibt, durch Leid und Trübsal hindurch, in eine gewisse Zukunft.
Abschied
Evangelist Steffen Möll, Leiter des Kirchenbezirks Offenbach, verabschiedete nach dem Gottesdienst den Bezirksapostel, der an diesem Sonntag zum letzten Mal im aktiven Amtsauftrag den Kirchenbezirk besucht hatte, und dankte ihm für sein Wirken. Der Gottesdienst klang mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Der Herr ist mein Licht“ aus, begleitet durch Chor, Orchester und Klavier.
Den Bezirksapostel begleiteten an diesem Sonntag neben Bezirksapostelhelfer Stefan Pöschel auch Apostel Gerd Kisselbach, Bischof Jürgen Kramer sowie viele Bezirksvorsteher und Bezirksvorstehervertreter aus dem Bereich Ost. Der Gottesdienst wurde musikalisch durch ein Kammerorchester und den Bezirkschor Offenbach mitgestaltet.
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