Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Angola/Uíge/Malanje. Zum letzten Mal in seiner aktiven Amtszeit besuchte Bezirksapostel Storck Angola. Mit dabei und zum ersten Mal in Afrika: Apostel Stefan Pöschel. Eine Woche lang lernte der Bezirksapostelhelfer Ende April das Land kennen.
Angola in Südwestafrika ist mit über 300.000 Gläubigen das mitgliederstärkste Land im Arbeitsbereich von Bezirksapostel Rainer Storck. Dementsprechend ist es auch das Land, in das er die meisten Reisen in seiner Amtszeit unternommen hat.
Nachfolger vorstellen
Vom 26. April bis 6. Mai 2024 reiste er zum letzten Mal als aktiver Amtsträger nach Angola, um sich von seinen Glaubensgeschwistern zu verabschieden. In der ersten Woche reiste er mit den Bezirksapostelhelfern Stefan Pöschel und João Uanuque Misselo (Angola) sowie Apostel Dimitrios Diniz (Portugal) durch das Land.
„Mir war es ein Anliegen, Apostel Pöschel als meinen Nachfolger persönlich vorzustellen“, berichtet Bezirksapostel Storck. Und so legte die Reisegruppe allein am ersten Wochenende über 1.030 Kilometer mit dem Auto zurück – über bessere und schlechtere Straßen.
In der zweiten Woche freuten sich die neuapostolischen Christen in Angola über den Besuch von Stammapostel Jean-Luc Schneider.
Tag 1: Luanda und Uíge
Am Freitag, dem 26. April 2024 trafen Bezirksapostel Storck und Apostel Pöschel frühmorgens in der angolanischen Hauptstadt Luanda ein. Vormittags besichtigten sie die laufenden Renovierungsarbeiten an der Zentralkirche im Stadtteil Palanca.
Danach stand die erste längere Autofahrt nach Uíge im Norden an. Für die 350 Kilometer brauchte die Reisegruppe rund sechs Stunden.
Tag 2: Gottesdienst in Uíge
Am nächsten Tag feierte der Bezirksapostel um 10 Uhr einen Gottesdienst in der örtlichen Zentralkirche. In diesem wurde ein Bezirksvorsteher beauftragt sowie drei Stellvertreter ernannt.
Grundlage für den Gottesdienst war das Bibelwort aus Johannes 15,9-11: „Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, bleibt ihr in meiner Liebe, so wie ich meines Vaters Gebote gehalten habe und bleibe in seiner Liebe. Das habe ich euch gesagt, auf dass meine Freude in euch sei und eure Freude vollkommen werde.“
In der Kirche und im Außenbereich hatten sich zum Gottesdienst 3.500 Gläubige versammelt. In der Predigt stellte der Bezirksapostel heraus, dass Gott die Menschen – trotz aller Unvollkommenheit – ebenso liebt wie seinen Sohn. „Wer in dieser Liebe bleibt, der erfährt viel Freude, beispielsweise durch das Wissen, dass Gott unsere Gebete hört.“ Diese Freude in Christus hänge nicht von äußeren Umständen ab, sondern sei vollkommen, dauerhaft und ewig.
Noch am selben Tag ging es weiter nach Malanje, 300 Kilometer südöstlich gelegen. Auch diese Fahrt dauerte rund sechs Stunden. In kleiner Runde feierte die Reisegruppe abends den 56. Geburtstag von Apostel Pöschel.
Tag 3: Gottesdienst in Malanje
Am Sonntagmorgen hielt Bezirksapostel Storck einen Gottesdienst in der örtlichen Zentralkirche Malanje. In diesem ernannte er mit Evangelist Livamba Vicente und Bezirksältester Francisco Kapata zwei neue Bischöfe für den örtlichen Arbeitsbereich von Apostel João Mafo. Über 700 Gläubige erlebten den Gottesdienst mit, dem der Bezirksapostel das Bibelwort aus Markus 7,37: „Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hören und die Sprachlosen reden.“
In der Predigt ging es um die vollkommenen Werke Christi, der den Menschen die vollkommende Erlösung eröffnet und allen die Möglichkeit anbietet, ihm nachzufolgen.
„Nach dem Gottesdienst fuhren wir in rund sieben Stunden die 380 Kilometer bis nach Luanda zurück“, schreibt Apostel Dimitrios Diniz in seinem Reisebericht.
Damit ging der erste Teil der Reise mit vielfältigen Eindrücken für Apostel Stefan Pöschel zu Ende. „Ich bin beeindruckt von der Glaubensfreude meiner Glaubensgeschwister in Angola“, so der Bezirksapostelhelfer. Diese zeige sich in der hohen Opferbereitschaft und dem großen Einsatz in ihren Gemeinden.
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