Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Westdeutschland/Lünen. Zu einem zweitägigen Treffen waren Mitglieder der Gruppe der Alleinlebenden und Singles der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland in Lünen (Bezirk Dortmund) versammelt. Apostel Gerd Kisselbach hatte dazu eingeladen.
Nach einem Tag der Gemeinschaft mit intensiver Begegnung bei geselligen und besinnlichen Gesprächen sowie beim Austausch über geistliche Themen am Samstag, dem 19. Oktober 2024 stand am Sonntag ein gemeinsamer Gottesdienst mit Apostel Kisselbach auf dem Programm.
Gut, dass wir einander haben
Am Samstagmittag eröffnete der Apostel die Veranstaltung mit Gebet und einigen Begrüßungsworten, die Bezug auf das Motto dieses Treffens nahmen: „Gut, dass wir einander haben.“ Dabei zitierte er weitere Sätze aus dem Liedertext, dem das Motto entnommen war.
Wichtig war dem Apostel die Textstelle: „Gut, dass wir nicht uns nur haben, dass der Kreis sich niemals schließt, und dass Gott, von dem wir reden, hier in unsrer Mitte ist (Chorbuch 357).“ „Uns ist es eine Gewissheit, dass Gottes Gegenwart auch während der zwei Tag hier in Lünen spürbar ist.“
Gespräche, Fragen und Antworten, Chorprobe
Der Nachmittag bot Zeit und Raum zu Begegnungen und Gesprächen. Auf dem Programm stand eine Fragerunde zum Thema „Was verbindet uns?“ Zudem gab der Apostel einige persönliche Einblicke in seine Biografie.
Zu einer einstündigen Chorprobe versammelten sich danach fast 100 Sängerinnen und Sänger. Unter der Leitung der beiden Dirigenten Jürgen Welp aus Süddeutschland und Marc Herrmann aus dem Bezirk Bergisches Land bereiteten sie sich auf ihre Mitwirkung im Gottesdienst am Sonntag vor.
Ich rede gern von meinem Glauben
Das Abendprogramm bestand aus drei moderierten Themenblöcken, die jeweils mit Musik abwechselten. Der erste beschäftigte sich mit dem Impuls von Bezirksapostel Stefan Pöschel aus dem Zentralgottesdienst im September 2024: „Ich rede gern von meinem Glauben“. Im zweiten Thema ging es um die Bildung und Förderung von Beziehungen. Dazu gab es praktische Tipps zum Aufbau von Netzwerken.
Schließlich tauschten sich die Teilnehmer über ihre Erfahrungen zum diesjährigen Jahresmotto „Beten wirkt“ aus und ermutigten sich zur Belebung des individuellen und gemeinsamen Gebets. Einen besonderen Wert maßen sie der Wirkung von Fürbitten zu.
Dieser Programmteil endete mit dem Vortrag von sieben Fürbitten, die sich auf aktuelle Herausforderungen wie Gerechtigkeit, Frieden, Barmherzigkeit und das Überwinden von Einsamkeit bezogen.
Ich bin hier, Herr – und Gott ist da
Im Gottesdienst am Sonntag, dem 20. Oktober 2024 ging es um die Präsenz Gottes, die allen Gläubigen ununterbrochen Sicherheit und Orientierung gibt.
Für die Predigt hatte der Apostel das Bibelwort aus 2. Mose 13,21 ausgewählt: „Und der Herr zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag für Tag wandern konnten.“
Das solle ein Bild für die aktuellen Lebensverhältnisse sein, in denen sich helle mit dunklen Lebensphasen abwechselten, so Apostel Kisselbach: „Gott ist immer bei dir, bei Tag und bei Nacht. Er begleitet dich über Höhen und durch Tiefen.“
Reisesegen
Nach der Verkündigung der Sündenvergebung, der Feier des Heiligen Abendmahls und dem Schlusssegen endete der Gottesdienst mit einem gemeinsam gesungenen irischen Reisesegen.
18. November 2024
Text:
Günter Lohsträter
Fotos:
Günter Lohsträter
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