Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Westdeutschland/Frankfurt. Drei Tage feierten die jungen Gläubigen aus der Gebietskirche Westdeutschland und weiteren Ländern des Bezirksapostelbereiches ihr diesjähriges Jugendwochenende. Das Motto des Festivals: „Jesus – Safe“. 2.500 junge Menschen aus 27 Nationen waren zu dem ereignisreichen Event nach Frankfurt gekommen.
Bezirksapostel Stefan Pöschel eröffnete das Youth Festival 2026 am Freitagabend, dem 4. September, auf der großen Bühne des Sport- und Freizeitzentrums Kalbach. Von 20 Uhr an bis in den frühen Samstagmorgen gab es Musik und Tanz.
Der Samstag bot vielfältige Veranstaltungen: Er begann mit einer Morgenandacht auf der Außenbühne, gefolgt von musikalischen Darbietungen und einem abwechslungsreichen Programm in der Halle. Abseits der Bühnen gab es weitere Angebote – unter anderem im Seminarraum zu sozialen Themen, Seelsorge und Fragen rund um das kirchliche Amt.
Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Gottesdienstes mit Bezirksapostel Pöschel (Bericht folgt).
Freitag: Ankommen und feiern
Am Freitagnachmittag füllte sich das Festivalgelände in Frankfurt-Kalbach. Nach und nach trafen die Jugendlichen ein und verschafften sich einen ersten Überblick über das weitläufige Gelände mit Hauptbühne, Außenbühne, Food-Meile, Schlafhallen, Kreativstation, Open Mic und Escape Room.
Mit den Worten „Now we declare the Youth Festival 2026 open“ und einem gemeinsamen Schlag auf den Buzzer eröffneten Bezirksapostel Pöschel, Bezirksapostelhelfer Misselo (Angola) und der für die Jugend zuständige Apostel Otten um 19.45 Uhr auf der Hauptbühne offiziell das Festivalwochenende.
Danach begann die DJ Night mit DJ Robin. Später übernahm DJ NYCO Syllable und brachte die Halle bis tief in die Nacht zum Tanzen. Sein musikalischer Mix reichte von Mainstream und House über die Sounds der 80er-, 90er- und 2000er-Jahre bis hin zu Techno, Dubstep und Drum and Bass.
Auch außerhalb der Halle, unter freiem Himmel, stimmten Jugendliche – besonders aus Frankreich und den Niederlanden – spontan Lieder an. Die Festivalstimmung breitete sich so über das gesamte Gelände aus.
Samstag: Musik, Begegnungen und Mitmachen
Der Samstag begann mit der Morgenandacht auf der Außenbühne mit Bischof Matthias Schäfer. Danach nahm das Festivaltempo wieder zu. Auf der Außenbühne reihten sich musikalische Beiträge aneinander – vom Portugal Youth Choir und The Grovebirds bis zu Angelina Kalke & Noah Warwel, Zweiklang und Tiefgang. Am Abend folgten dort noch Malte Wunder und die YCC Band10.
Parallel lief in der Halle ein dichtes Programm. Der Live-Podcast „Kleine Lichter“, der Youth Celebration Choir, die Vorstellung des Festival-Songs „Jesus das Ja!“ und ein Vortrag von
Torsten Will zum Thema „JESUS - SAFE! Und das Leben darf Spaß machen“ sorgten für unterschiedliche Akzente.
Podiumsdiskussen zum Thema „Jesus heute“
Am Nachmittag ging es bei der Podiumsdiskussion mit Bezirksapostel Pöschel und Bezirksapostelhelfer Misselo beim Thema „Jesus heute?“ um die Frage, welche Bedeutung Jesus heute haben kann.
Im Seminarraum gab es Angebote zu sozialen Themen, beispielsweise zu queersensibler Seelsorge, Homosexualität und Bibel sowie zur Frage „Warum sollte ich ein Amt annehmen?“ Im Außenbereich warteten eine Kreativstation, ein Escape Room und ein Open Mic. Dort gab es bewusst kein festes Programm: Mikrofone, Klavier und Verstärker standen bereit – für Gesang, Instrumentalmusik oder eigene Songs.
Am späten Nachmittag kamen beim Offenen Singen noch einmal viele zusammen. Alle waren eingeladen, mitzusingen und gemeinsam die Stimmen erklingen zu lassen.
Abends blieb es musikalisch: Auf der Hauptbühne standen unter anderem der Youth Choir aus den Niederlanden und die „Bräutigang“ auf dem Programm. Um 23 Uhr folgte die Abendandacht mit Bezirksapostelhelfer João Uanuque Misselo.
14. September 2026
Text:
Günter Lohsträter
Fotos:
Sandra Escher,
Marcel Felde,
Jessica Krämer,
Andreas Wagner
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