Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Dortmund. 2023 jährte sich zum 125. Mal das Gründungsdatum der Gemeinde Dortmund-Hörde. Ein Jahr lang feierte die Gemeinde ihr Jubiläum. Den Festgottesdienst hielt Apostel Zisowski an Ostern 2023.
Acht Festveranstaltungen fanden über das Jahr verteilt statt: Drei Gottesdienste waren dem Jubiläum gewidmet. Außerdem gab es zwei Andachten, ein Sommerfest mit Tag der offenen Kirche, ein Konzert und den Schlusspunkt im Advent.
Ehre sei Gott … in Hörde!
Das ganze Jahr stand unter dem Motto „Ehre sei Gott … in Hörde!“ Den Auftaktgottesdienst zum Jubiläum feierte die Gemeinde am Sonntag, dem 1 Januar 2023 mit ihrem Vorsteher, Priester Dominik Alpers. In diesem Gottesdienst stellte er das Jahresmotto zum Jubiläum vor, das in Spruchbändern rechts und links vom Altar am Orgelprospekt angebracht war.
Nach dem Gottesdienst waren alle eingeladen, bei Kaffee und Gebäck zu verweilen und schon in der ausgegebenen Festschrift zum Jubiläum zu stöbern.
Apostel Zisowski zu Ostern und zu Erntedank in Hörde
Den zentralen Gottesdienst hielt Apostel Thorsten Zisowski am Ostersonntag, dem 9. April 2023. Er zeigte sich beeindruckt von der Festbroschüre, in der viele Glückwünsche der Hörder Gemeindemitglieder an ihre eigene Gemeinde abgedruckt waren, die einhellig von einer Wohlfühlatmosphäre schreiben, sich dafür bedanken und weiterhin Segen wünschen. Er fügte seine eigenen Segenswünsche zum 125-Jährigen an.
Den dritten Gottesdienst, der dem Jubiläum gewidmet war, feierte noch einmal Apostel Zisowski mit der Gemeinde am Erntedanktag. Anlass für seinen Besuch war die goldene Hochzeit des ehemaligen Vorstehers der Gemeinde Dortmund-Aplerbeck, Evangelist i.R. Günter Lohsträter und seiner Frau Heidi. Seit seinem Ruhestand ist auch Evangelist i.R. Lohsträter Hörder Gemeindemitglied. Zu diesem Gottesdienst war die Gemeinde Aplerbeck eingeladen.
Besuch von den Partnergemeinden
Aus Anlass des Jubiläums beging die Gemeinde Hörde das diesjährige Gemeindefest im August mit einem Tag der offenen Kirche. Im Foyer der Kirche lud eine Bilderwand zu Erinnerungen an vergangene Zeiten ein, Roll-Up-Displays gaben unter anderem Infos zur Historie, zur Struktur, zur Lehre, zum Gemeindeleben der Neuapostolischen Kirche und zu ihrer Beteiligung am ökumenischen Prozess.
Freude lösten die Besuche von Abordnungen der Hörder Partnergemeinden aus Frankfurt und Plüderhausen aus. Die Partnerschaften bestehen bereits seit 2014. Sie entstanden beim damaligen internationalen Kirchentag (IKT 2014) der Neuapostolischen Kirche in München. Als Gastgeschenke brachten die Gäste aus dem Süden heimische Speisen und Getränke mit.
Zwei Andachten und ein Konzert
Mit einer Andacht am Abend vor Karfreitag und einer weiteren in der Woche vor Buß- und Bettag trug das Festjahrprogramm zu besinnlichen Momenten bei. Die Andacht am Vorabend zu Karfreitag beschäftigte sich mit den Gepflogenheiten, wie wohl zur Zeit Jesu ein Passahmahl stattfand. Die Andacht im November betrachtete verschiedene Texte zum Thema Gebet.
Das Konzert präsentierte die Vielfalt der musikalischen Möglichkeiten der Jubiläumsgemeinde: Orgel- und Klavierspiel, der Gemeindespielkreis, Vorträge verschiedener Chorgruppen sowie Gesangs- und Instrumental-Solovorträge ließen eine bunte Palette von Musik erklingen.
Den Ausklang des Jubiläums feierten die Hörder mit Adventsmusik im Dezember und anschließendem Adventsglühen bei Glühwein, Glühpunsch, Stockbrot und Grillwürstchen.
Erster Hörder Vorsteher: Nachmaliger Bezirksapostel Magney
Das Jahr 1898 markiert den Beginn der Gemeindeentwicklung, die mit der Entsendung des 23-jährigen Hermann-Dietrich Magney von Iserlohn nach Dortmund begann. Sein Sendungsauftrag lautete, die Evangelisation in Dortmund zu fördern. Er wurde in Hörde sesshaft und betrieb dort als Schuhmachermeister einen Handwerksbetrieb. Das von den Chronisten genannte Gründungsdatum der Gemeinde ist der 18. Juli 1898.
Hermann-Dietrich Magney hatte im Jahr 1898 noch in Iserlohn durch Apostel Friedrich Wilhelm Menkhoff das Priesteramt empfangen und gilt als erster Hörder Vorsteher. Ab 1905 war Hermann-Dietrich Magney als Bezirksvorsteher für Dortmund zuständig, empfing 1930 das Apostelamt und diente zuletzt als Bezirksapostel in Westfalen. Ihm folgten bis 2021 weitere neun Vorsteher. Ab 2022 ist der fast 40-jährige Priester Dominik Alpers der elfte Hörder Vorsteher.
Nach einigen Wechseln der Versammlungsstätten der rasch wachsenden Gemeinde bezogen die Hörder im Jahr 1956 ihre eigene Kirche, wo sie sich bis heute versammeln. Das Kirchenbuch verzeichnet für das Jubiläumsjahr eine Mitgliederzahl von 350 Gläubigen.
Kirchenbezirk Dortmund
Die Gemeinde Hörde ist eine von derzeit zwölf Gemeinden im Kirchenbezirk Dortmund, der seinerseits 2021 sein 125-jähriges Jubiläum gefeiert hat. Zehn Gemeinden liegen im Dortmunder Stadtgebiet, eine ist in Lünen und eine weitere in Schwerte.
Ein Transparent lädt zum Mitfeiern ein
19. Februar 2024
Text:
Günter Lohsträter
Fotos:
Günter Lohsträter,
Frank Schuldt
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