Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Westdeutschland. Am 19. Dezember 2024 jährte sich zum hundertsten Mal der Geburtstag von Bezirksapostel i.R. Hermann Engelauf. 14 Jahre lang diente er zunächst als Apostel und ab 1980 noch elf Jahre als Bezirksapostel in der damaligen Gebietskirche Nordrhein-Westfalen.
Als 23-Jähriger empfing Hermann Engelauf sein erstes kirchliches Amt als Unterdiakon aus der Hand von Apostel Walter Schmidt, dem späteren Stammapostel. Die weiteren Ämter bis hin zur Ordination zum Apostel erhielt er alle durch Stammapostel Schmidt. Die Ordination zum Bezirksapostel erfolgte im Oktober 1980 durch Stammapostel Hans Samuel Urwyler.
Uns ist ein Kind geboren
Als Hermann Engelauf im Jahr 1966 durch Stammapostel Walter Schmidt zum Apostel ordiniert wurde, war er gerade 42 Jahre alt. Neben den damals in Nordrhein-Westfalen tätigen Aposteln Wilhelm Knaupmeier (66), Emil Schiwy (62) und Rudolf Dicke (62) war Hermann Engelauf ein auch für diese Zeit sehr junger Apostel.
Stammapostel Schmidt, zu der Zeit auch noch als Leiter des Bezirksapostelbereichs Nordrhein-Westfalen tätig, stellte ihn seinen Glaubensgeschwistern mit dem Satz vor: „Uns ist ein Kind geboren.“ Und genau mit diesem jugendhaften Elan und seinem ungebremsten Mut lebte er seinen Dienst als Apostel.
Bischof i.R. Peter Johanning schreibt in seinem Artikel zum 100-jährigen Geburtstag von Hermann Engelauf: „Nachdem Stammapostel Urwyler ihn 1980 zum Bezirksapostel für den Bezirksapostelbereich Nordrhein-Westfalen berufen hatte, „ging ein wahrer Ruck durch die Bezirke“, so einer seiner späteren Amtsnachfolger.“
Die großen und die kleinen Dinge
Hermann Engelauf hatte sowohl den Blick in die Nähe der Gemeinden als auch in die Weite seines großen Arbeitsbereichs und immer ins Herz der Menschen. Sein Arbeitsbereich erstreckte sich von Albanien bis hin nach Vietnam. Und immer fand er die richtigen Männer, die er zur Mitarbeit um sich scharte. Beispielhaft seien Armin Brinkmann genannt, der während seiner Amtszeit als 35-Jähriger das Apostelamt empfing, Peter Johanning, den er spontan zum Priester ordinierte oder Dieter Kruse, der über viele Jahre die Jugendseelsorge in Nordrhein-Westfalen prägte.
Unter Hermann Engelauf begann auch die Einrichtung von Eltern-und-Kind-Räumen in den Kirchen. Er wollte die Eltern mit ihren Kindern nicht länger in zugigen Garderoben mit teils nassen Mänteln warten lassen, bis sie zum Gottesdienst in die Sakristeien wechseln konnten.
Das Leben im Ruhestand
Am 13. Oktober 1991 verabschiedete Stammapostel Richard Fehr Bezirksapostel Hermann Engelauf in den Ruhestand, den er bis zu seinem Tod am 15. Oktober 2011 zusammen mit seiner Frau genoss. Sein Interesse an der Entwicklung der Kirche war ihm bis zuletzt Lebensinhalt.
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