Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Westdeutschland/Bergisch Gladbach. 80 Kinderbeauftragte der Kirchenbezirke trafen sich im Januar 2026 zu einer zweitägigen Tagung im Kardinal Schulte Haus in Bergisch-Gladbach (Bezirk Köln-Ost). Im Mittelpunkt standen neue Konzepte für den Kindergottesdienst und aktuelle Entwicklungen in der Kinderseelsorge.
Mit einem Dank für das Engagement der Teilnehmer eröffnete der für die Kinderseelsorge in Westdeutschland zuständige Apostel Carsten Denker am Samstag, 17. Januar 2026, die Tagung. In einem persönlichen Erfahrungsbericht betonte er: „Kinder sind Geschenke Gottes.“ Diese Sichtweise, so der Apostel, solle Grundlage allen Handelns in der Arbeit mit Kindern sein.
Neues Konzept KiGo+ vorgestellt
Nach der Vorstellung der Steuergruppe sowie der Fachgruppen leitete eine elektronische Abfrage zu Themen und Fragen aus den Bezirken über. Erste Informationen gab es zum neuen Lehrwerk für den Konfirmandenunterricht. Evangelist i.R. Markus Frankenberg und Bischof i.R. Karl-Erich Makulla informierten über ein Übergangscurriculum und beantworteten Fragen zur künftigen Struktur der Unterrichtsphasen.
Ein zentraler Programmpunkt war die Präsentation des neuen Konzepts „KiGo+“. Es ergänzt die bestehenden Formate Kindergottesdienst 6–9 und 10–14 um flexible Bausteine und wird im ersten Halbjahr in den Apostelbereichen vorgestellt.
„Alles geht – nichts muss“, brachte Fachgruppensprecherin Ilka Schneider die Idee auf den Punkt. Ziel ist es, auf lokale Bedürfnisse besser eingehen zu können, auch in Bezirken mit geringer Teilnehmerzahl oder großen Entfernungen. In Workshops konnten erste Planungen direkt umgesetzt werden.
Impulse für die Praxis
Die Teilnehmer nutzten die Tagung intensiv zum Austausch. In Rückmeldungen wurde das neue „KiGo+“-Konzept als praktikabel und anpassungsfähig bewertet. Ilka Schneider warb für eine engagierte Umsetzung: Kinder seien auf Bezirksebene frühzeitig vernetzbar – ein Gewinn auch mit Blick auf die spätere Seelsorgearbeit im Jugendbereich.
Nach einem gemeinsamen Abendessen klang der erste Tag in geselliger Runde aus. Der zweite Tag stand unter dem Motto „Wertschätzung“ und begann mit einem „Mind Walk“ zur Einstimmung auf den Gottesdienst. Dabei wurden neue Kinderlieder des nordostdeutschen Kirchenmusikers Jeremy Dawson eingeübt und persönliche Reflexionen angeregt.
Gemeinschaftlicher Gottesdienst mit viel Musik
Der abschließende Gottesdienst mit Apostel Denker in der Kapelle des Tagungshauses war musikalisch von Chor, Violine und Orgel geprägt. Gemeinsam sangen alle das eigens für die Tagung komponierte Lied „Ein Team, ein Glaube, ein Ziel“.
Grundlage der Predigt war das Bibelwort aus 1. Korinther 16,13.14: „Seid wachsam, steht fest im Glauben, seid mutig, seid stark! Alles was ihr tut, geschehe in Liebe.“
In der Predigt griff Apostel Denker ein Ereignis vom Morgen auf: Ein Feueralarm hatte eine Teilevakuierung erforderlich gemacht. Die umsichtige Reaktion der Teilnehmer wertete er als Beispiel gelebter Wachsamkeit und Fürsorge. Priesterin Sibylla Gerber wies darauf hin, dass alle Aspekte des Bibelworts notwendig seien, um eine tragfähige Glaubenshaltung zu entwickeln. Besonders die Liebe sei es, die Mut, Stärke und Standfestigkeit ermögliche.
Mit einem gemeinsamen Mittagessen endete die Tagung. Weitere Informationen und Materialien folgen in der kommenden Zeit über die bekannten Kanäle der Kinderseelsorge.
28. Januar 2026
Text:
Frank Schuldt
Fotos:
Dirk Nusch
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