Neuapostolische Kirche
Westdeutschland
Westdeutschland/Mainz. Zwei Tage lang waren die Bezirkskinderbeauftragten der Gebietskirche Westdeutschland in Mainz zusammen. Zentraler Tagungsordnungspunkt war die Vorstellung eines neuen Lehrwerks für den Religionsunterricht.
Die diesjährige Tagung der Bezirkskinderbeauftragten (BKB) aus Westdeutschland stand ganz im Zeichen der Einführung eines neuen Unterrichtswerks für den Religionsunterricht. Während der Tagung am 16. und 17. März in Mainz lernten die BKB das neue Lehrwerk kennen, das nach den Sommerferien 2024 für die Unterrichte in der Neuapostolischen Kirche genutzt werden soll.
Auftaktveranstaltung in Stuttgart
Vorgestellt wurde das neue Lehrwerk erstmals im Januar 2024 in die Verwaltung der Neuapostolischen Kirche Süd in Stuttgart. Für Westdeutschland nahm daran das Leitungsteam der Koordinationsgruppe Kinderseelsorge teil: Bischof i.R. Karl-Erich Makulla, Judith Baumbach und Evangelist i.R. Markus Frankenberg. Die dabei vermittelten Inhalte gaben sie nun im Mainz an die BKB weiter.
Die alle zwei Jahre stattfindende Tagung der Bezirkskinderbeauftragten der Gebietskirche Westdeutschland fand in diesem Jahr im Tagungszentrum und Gästehaus Erbacher Hof des Bistums Mainz statt. Etwa 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 34 Bezirken der Gebietskirche waren angereist.
Thematisiert wurden der inhaltliche Aufbau, die didaktischen Grundsätze des Lehrwerks, der Aufbau des Lehrer- und Schülerordners sowie der Zeitplan der geplanten Einführung des Lehrwerks in den Religionsunterricht der Gemeinden und Bezirke.
Gruppenarbeitsphase
Im weiteren Verlauf der Tagung machten sich die Bezirkskinderbeauftragten in Gruppenarbeiten mit ausgewählten Lektionen des Lehrwerks bekannt, erstellten erste Planungsskizzen für konkrete Unterrichtsszenarien und formulierten möglichen Klärungsbedarf im Umgang mit den neuen Materialien.
Im Plenum tauschten sie anschließend ihre ersten Erfahrungen mit dem Lehrwerk aus und machten sich so fit, die Religionslehrerinnen und -lehrer in den Bezirken bis zum Sommer 2024 mit dem neuen Lehrwerk vertraut zu machen.
Infos und Gottesdienst am Sonntag
Der zweite Tag der Tagung begann mit einigen Infos des Leitungsteams mit Rückblick auf die fünf Lehrkräftetage im Jahr 2023 und über künftige aktuelle Themen der Kinderseelsorge. So sollen die Lehrkräftetage im Jahr 2025 wiederholt werden. Zudem ist ein Ziel, das Angebot der Kindergottesdienste für sechs- bis neunjährige Kinder zu forcieren.
Schwerpunkt dieses Tags und zugleich Abschluss der gesamten Veranstaltung war der gemeinsame Gottesdienst, den Apostel Carsten Denker mit der großen Gemeinde in der Kapelle des Tagungszentrums feierte.
Wir alle sind Kinder Gottes
Für die Predigt hatte der Apostel das Bibelwort aus Markus 10,14-16 ausgewählt: „Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.“
Er wolle dieses Wort in diesem Gottesdienst nicht auf die Kinder beziehen, sondern besonders die Lehrbeauftragten ansprechen, so der Apostel: „Wir alle sind Kinder Gottes und führen in der Kinderseelsorge einen besonderen Dienst für Jesus Christus aus. Er wird uns wie den Kindern damals einen besonderen Segen schenken, der ganz uns gewidmet ist und große Kraft in sich trägt.“
Neue Leitung der KG Kinderseelsorge ab 2025
Bereits am Samstag hatte Apostel Denker im Plenum bekannt gegeben, dass er im Auftrag des Bezirksapostels ab 2025 die Leitung der Koordinationsgruppe Kinderseelsorge übernehmen und bis dahin die Unterstützung des jetzigen Leitungsteams weiterhin in Anspruch nehmen werde.
11. April 2024
Text:
Markus Frankenberg,
Günter Lohsträter
Fotos:
Marcel Felde
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